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Gesundheit Soziales

Psychische Belastung in Corona-Zeiten – Unterstützung durch das Gesundheitsamt


Erstellt:
Redaktion: Haller, Thomas

Nach der langen und andauernden Pandemiezeit werden zunehmend die enormen Folgen für die psychische Gesundheit und insgesamt eine starke Zunahme psychischer und sozialer Belastungen in der Bevölkerung sichtbar. Dazu gehören beispielsweise Ängste, Depressionen und Stressempfinden, aber auch die Zunahme zwischenmenschlicher Konflikte. Menschen werden aktuell stark gefordert und stehen unter erheblichem Druck, da zusätzlich zu der generell belastenden, außergewöhnlichen Situation der Pandemie weitere Belastungen wie der Wegfall von Betreuungen für Kinder oder Seniorinnen und Senioren oder soziale Verunsicherung bis hin zu existentiellen Bedrohungen durch Arbeitslosigkeit, Existenzverlust oder Krankheit bewältigt werden müssen.

Für Menschen, die sich aufgrund der Corona-Krisensituation – oder auch aus anderen Gründen – psychisch belastet fühlen, bieten Mitarbeitende der Ambulanz für Gewaltopfer des Gesundheitsamtes Information und Beratung an. Erwachsenen und Familien mit Kindern bis zu drei Jahren steht dort eine fachliche psychosoziale Beratung zur Verfügung. Auch Menschen, die im persönlichen Umfeld keine oder eine nicht ausreichende Unterstützung finden, erhalten dort Hilfe.

Gefühle der Verzweiflung und Unsicherheit werden mithilfe des Teams der Beratungsstelle aufgefangen und Stabilisierung wiederhergestellt. Ist eine weitergehende Behandlung notwendig, können längere Wartezeiten für niedergelassene Psychotherapiepraxen und psychiatrische Kliniken mit stabilisierenden Gesprächen überbrückt werden. Eine vorherige Terminvereinbarung unter der Rufnummer 0211-8995368 ist erforderlich. Die Beratung erfolgt kostenlos und auf Wunsch auch anonym.

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