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Kultur
Queeres Gedenken – gestern und heute
Talkreihe "Queere Geschichte(n) - gestern und heute" fortgesetzt/Gesprächsrunde am 21. Mai/Gedenktag für die queeren Opfer des Nationalsozialismus erstmals am 28. Juni
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In Düsseldorf findet am 28. Juni 2025 erstmals ein Gedenktag für die queeren Opfer des Nationalsozialismus statt. Vor zwei Jahren hat der Deutsche Bundestag in seiner Holocaust-Gedenkstunde erstmals die queeren Opfer des NS-Regimes gewürdigt. Auch Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller erinnerte im vergangenen Jahr in seiner Rede zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus an das Leid der queeren Menschen, die damals verfolgt und ermordet wurden.
Anlässlich des Gedenkens lädt die Zentralbibliothek, Konrad-Adenauer-Platz 1, am Mittwoch, 21. Mai 2025, 18.30 bis 20 Uhr, zu einem Podiumsgespräch unter dem Titel "Queeres Gedenken – gestern und heute" ins Stadtfenster der Bibliothek ein. Neben dem gesprochenen Wort sind es Denkmäler, aber auch Gedenkaktionen oder Theaterprojekte, mit denen die Erinnerung an die Gräuel der Vergangenheit wachgehalten und gemahnt wird, dass sich derartiges nicht wiederholt. Die Gesprächsrunde mit Moderator Dr. Sascha Förster, Institutsleiter Theatermuseum Düsseldorf, wirft einen Blick auf die Vielfalt der queeren Erinnerungskultur in Düsseldorf.
Mit dabei sind: Astrid Hirsch-von Borries, Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf, Marcus Velke-Schmidt, Historiker, Centrum Schwule Geschichte e. V., Christoph Westermeier, Bildender Künstler, Künstlerverein Malkasten, und Marvin Wittiber, Regisseur, Theaterkollektiv DüsselDrama.
Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Aktuelle Infos gibt es unter www.duesseldorf-queer.de.
Veranstalter ist der Verein Queere Geschichte(n) Düsseldorf e. V. In Kooperation mit dem Amt für Gleichstellung und Antidiskriminierung der Landeshauptstadt Düsseldorf, der Zentralbibliothek und dem Theatermuseum. Die Gesprächsrunde findet im Rahmen der Talkreihe "Queere Geschichte(n) – gestern und heute" statt. Die Talkreihe wird gefördert durch das Ministerium für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen über das Queere Netzwerk NRW und die Landeskampagne "anders & gleich – LSBTIQ* in NRW".