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Kultur
Heinrich-Heine-Institut
Rose Ausländer: "Der innere Schimmer" - eine Veranstaltung zum 35. Todestag
Inszenierung am 16. Januar im Palais Wittgenstein wird mit Schauspiel und Musik begleitet
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Die Veranstaltung "Der innere Schimmer" zum 35. Todestag der Dichterin Rose Ausländer findet am Montag, 16. Januar, um 19 Uhr im Palais Wittgenstein, Bilker Str. 7-9, statt.
Rose Ausländers Gedichte, über Jahrzehnte von ihr weiterentwickelt, führen durch ein wechselvolles und mutiges Dichterinnenleben. Am 3. Januar jährte sich der Todestag der Dichterin zum 35. Mal.
Die Künstlerin Friederike Felbeck inzeniert die bisher unveröffentlichten Verhöre, die die sowjetische Geheimpolizei mit der wochenlang inhaftierten Dichterin führt. Rose Ausländer wird beschuldigt, eine amerikanische Spionin zu sein. Eingeschlossen im Ghetto von Czernowitz entgeht sie der Deportation und wandert endgültig nach Amerika aus. Erst viele Jahre später kehrt sie zurück nach Europa. Von 1965 bis zu ihrem Tod 1988 lebt sie in Düsseldorf. Von hier aus wird sie weltberühmt – ihre Gedichte: zeitlos, modern und wahre Kraftzentren der Poesie.
Die Inszenierung am 16. Januar wird neben dem Schauspiel auch musikalisch begleitet. Der Eintritt beträgt 10 Euro, ermäßigt 5 Euro.
Eine verbindliche Anmeldung kann per Telefon unter 0211-8995571 oder per E-Mail an anmeldungen-hhi@duesseldorf.de erfolgen.
Eine Veranstaltung von Friederike Felbeck in Verbindung mit dem Heinrich-Heine-Institut, der Bildungs- und Gedenkstätte Max-Leven-Zentrum Solingen e.V. und der Jüdischen Gemeinde Duisburg Mülheim/Ruhr Essen.
Der Nachlass Rose Ausländers ist im Archiv des Heinrich-Heine-Instituts überliefert.
