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Wirtschaft
Sofortprogramm zur Stärkung unserer Innenstädte und Zentren NRW: Die Zentrenmanagements starten
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Nachdem sich die Landeshauptstadt Düsseldorf erfolgreich beim Sofortprogramm zur Stärkung unserer Innenstädte und Zentren für den Förderbaustein "Anstoß eines Zentrenmanagements und eines Innenstadt-Verfügungsfonds" für vier zentrale Lagen beworben hat, sind die Zentrenmanagements nun gestartet.
Alle Zentrenmanagements wurden deutschlandweit ausgeschrieben. Für den Bereich Innenstadt hat sich das Forum Stadtmarketing erfolgreich beworben. Das Zentrenmanagement für die Friedrichstraße wird das Büro Stadt + Handel übernehmen und sowohl für die Gumbertstraße wie auch für die Heyestraße wurde der Zuschlag an das Büro Stadt- und Regionalplanung Dr. Jansen erteilt.
Starke Partner der Zentrenmanagements werden die aktiven Werbegemeinschaften wie unter anderem die Friedrichs und individuEller in den Gebieten sein. Aber auch andere Interessensgemeinschaften und Akteure werden intensiv in die Prozesse eingebunden. Unterstützt werden die Zentrenmanagements durch das Stadtplanungs- und das Wirtschaftsförderungsamt gemeinsam mit der Industrie- und Handelskammer zu Düsseldorf und dem Handelsverband Nordrhein-Westfalen.
Mit der Auftragserteilung durch die Stadt haben die Büros beziehungsweise das Forum Stadtmarketing die Arbeit aufgenommen. Erste Abstimmungsgespräche zwischen diesen und den Auftragnehmern haben bereits stattgefunden. Jetzt nehmen die Aktivitäten mit den ersten Gesprächen mit den Vertretern der örtlichen Interessensgemeinschaften unter anderem aus Handel, Gastronomie und Dienstleistung vor Ort Fahrt auf.
Für den Bereich der Graf-Adolf-Straße wurde im Rahmen des Sofortprogramms des Landes ebenfalls eine Förderung bewilligt. Im aktuell laufenden Ausschreibungsverfahren soll auch hier ein Büro gefunden werden, welches die dortige Interessen- und Standortgemeinschaft (ISG) als verpflichtende ISG mit einer breiten Basis neu aufstellt.
"Ich freue mich sehr, dass es endlich losgeht. Unsere Innenstädte brauchen gemeinsames Handeln. Durch die Zentrenmanagements können Kräfte gebündelt und zielgerichtet eingesetzt werden zum Beispiel durch gemeinschaftliche Aktivitäten vor Ort. Kommunikationsstrukturen sollen aufgebaut oder weiterentwickelt werden. Beratungen zur Gestaltung und zur weiteren Nutzung von Ladenlokalen gehören beispielsweise auch zum Leistungsspektrum der Zentrenmanagements. Ein Teil der Fördermittel steht auch für die Finanzierung von temporären Aktionen, Events zur Belebung zum Beispiel Straßenfesten und für Verschönerungsmaßnahmen wie Bepflanzungen zur Verfügung", sagt Cornelia Zuschke, Beigeordnete für Planen, Bauen, Wohnen und Grundstückswesen.
"Mit dem Zentrenmanagement etablieren wir ein gutes Instrument, um die Zentren als wichtige Orte des Handels sowie des gesellschaftlichen und kulturellen Miteinanders zu stärken. Gemeinsam mit den beauftragten Büros beziehungweise dem Forum Stadtmarketing, den Verbänden und den Akteuren vor Ort steht die Stadt aktiv für die Sicherung und Weiterentwicklung der Zentren ein", betont Dr. Michael Rauterkus, Beigeordneter für Wirtschaft, Digitalisierung, Personal und Organisation.
Weitere Informationen zum Sofortprogramm zur Stärkung unserer Innenstädte und Zentren NRW sind zu finden unter: https://www.mhkbg.nrw/themen/bau/land-und-stadt-foerdern/zukunft-innenstadt-nordrhein-westfalen