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Kultur

Star Trek Event mit Visual Effects Producer Dan Curry

Meister der Spezialeffekte von "Raumschiff Enterprise" gewährt einen Blick hinter die Kulissen der erfolgreichsten Science Fiction Serie


Erstellt:
Redaktion: Klespe, Michelle Shirin

Das Filmmuseum, Schulstraße 4, lädt am Mittwoch, 28. Mai 2025, um 19 Uhr zu einem Star Trek Event mit Visual Effects Producer Dan Curry ein. Dan Curry, siebenfacher Emmy-Preisträger und langjähriger VFX-Chef von "Star Trek", ist zurück in Düsseldorf. Er ist ein bekennender Freund des Filmmuseums, über den das Museum an mehrere ikonische Objekte aus dem "Star Trek"-Franchise gelangte. 

Im Mittelpunkt des Abends steht die Einweihung einer eigens gestalteten Vitrine durch Dan Curry. Sie beherbergt einen Phaser aus der Originalserie "Star Trek - Raumschiff Enterprise" – möglicherweise einst in den Händen von William Shatner als "Captain Kirk" oder Leonard Nimoy als "Spock". Außerdem wird er auch an anderen Objekten in der Dauerausstellung des Filmmuseums wie dem Arm der "Borg Queen" (aus der finalen Episode von Star Trek: Voyager) oder am Oberteil des Raumschiffs Enterprise (aus der finalen Episode von Star Trek: The Next Generation) deren Entstehung und Einsatz erläutern. Ein Modell eines von ihm entwickelten Motion Control Systems veranschaulicht die komplexen Trickverfahren. Mit viel Humor und einem großen Anekdotenreichtum vermittelt der Kalifornier seine Erlebnisse bei der Arbeit. 

Bernd Desinger, Direktor des Filmmuseums, freut sich über den erneuten Besuch des Trickspezialisten: "Dan Curry ist gleichzeitig ein großartiger Künstler und ein fantastischer Handwerker, der atemberaubende analoge wie digitale Effekte geschaffen hat. Die Leute hinter der Kamera sind selten so bekannt wie die der Schauspieler davor. Aber Millionen von Menschen haben sich von ihm in ferne Galaxien entführen lassen." Über die visuellen Effekte hinaus hat Dan Curry für "Star Trek" auch den Kampfstil und die Waffen der Klingonen, einer fiktiven außerirdischen Rasse, entwickelt.

Anlässlich der Sonderausstellung "Fantastische Welten, perfekte Illusionen" vor sechs Jahren hatte das Filmmuseum ein Symposium durchgeführt, wo Dan Curry vor einem begeisterten Publikum auftrat. Die Schau über visuelle Effekte im Film war nicht nur eine der besucherstärksten, sondern auch nachhaltig: So wurden einige Installationen in die Dauerausstellung übernommen. Nun ist unter dem gleichen Titel soeben ein Sachbuch erschienen, das sich verschiedenen Aspekten des Themas widmet. Enthalten ist auch ein Fachgespräch zwischen Dan Curry und dem Herausgeber Bernd Desinger.

Im Rahmen des Star Trek Events stellen Dan Curry und Bernd Desinger das Buch kurz vor, im Anschluss gibt es bei Wein und Snacks die Möglichkeit, es signieren zu lassen. Der Abend klingt aus mit einer Vorführung der finalen Episode von "Star Trek: The Next Generation" in der Black Box. 

"All Good Things: Gestern, heute, morgen"
Finale Season 7 von "Star Trek: The Next Generation", Episoden 25 und 26
(USA 1994 · 90 Minuten · Original mit Untertitel · digitalDCP · FSK 12)
Die erfolgreichste Science-Fiction-TV-Serie in der Geschichte des Fernsehens kehrte 1987 zwischen dem vierten und fünften Kinofilm auf den kleinen Bildschirm zurück. Das Finale "All Good Things" wurde mit außergewöhnlich hohem Aufwand produziert und setzt sich inhaltlich mit grundlegenden Menschheitsfragen auseinander.
Einführung: Dan Curry (VFX Supervisor und Producer "Star Trek", Los Angeles)

Der Eintritt beträgt sieben Euro, ermäßigt fünf Euro und mit Black-Box-Pass vier Euro. Tickets sind an der Kinokasse des Filmmuseums, telefonisch unter 0211-8992232, im Vorverkauf erhältlich.

Für die redaktionelle Verwendung stehen unter folgendem Link Fotos zur Verfügung: https://duesseldorf.canto.de/b/LGF1S

Hintergrund
Dan Curry, geboren 1948 in New York, ist als Visual Effects Producer und Supervisor mitverantwortlich für zahlreiche Effekte und Designs im "Star Trek"-Franchise (vor allem "The Next Generation", "Voyager", "Deep Space Nine", "Enterprise", dazu mehrere Kinofilme). Darüber hinaus war er an zahlreichen anderen Hollywood-Film und TV-Produktionen beteiligt. Für 118 Kinofilme (unter anderem Indiana Jones, Top Gun, Raging Bull - Wie ein wilder Stier, Nightmare on Elm Street) gestaltete er den Vorspann. So ist die Liste seiner Bekannten ein "Who is Who" der Filmwelt. Er lebt und arbeitet in Los Angeles. 

Neben seinem Studium der Film- und Theaterwissenschaften (Middlebury und Humboldt State University) malte er auch. In einer Galerie wurde Marcia Griffin (damalige Ehefrau von George Lucas) auf seine Kunst aufmerksam und vermittelte ihm den Kontakt in die Filmindustrie Hollywoods. Als junger Mann ging Dan Curry mit dem Peace Corps nach Thailand, wo er Brücken reparierte und Kinder unterrichtete. In den abgelegenen Dörfern erlernte er verschiedene Kampfkünste der Einwohner. Elemente thailändischer Architektur finden sich wiederholt in seiner Gestaltung von Städten fiktiver Zivilisationen in Science-Fiction Filmen.

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