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Stadtentwicklung

Tuchtinsel: Ergebnisse der Öffentlichkeitsbeteiligung veröffentlicht

Anregungen der Bürgerinnen und Bürger fließen in die weitere Planung ein


Erstellt:
Redaktion: Bieker, Manuel

Für die sogenannte Tuchtinsel sowie den östlichen Bereich der Berliner Allee loben der Projektentwickler Midstad und die Landeshauptstadt Düsseldorf gemeinsam ein Qualifizierungsverfahren unter Beteiligung international renommierter Planungs- und Architekturbüros aus.

Am Dienstag, 14. April 2026, fand die öffentliche Auftaktveranstaltung für das Plangebiet Schadowstraße/Berliner Allee (Tuchtinsel) statt. Die interessierte Öffentlichkeit brachte in den Räumen der Industrie- und Handelskammer ihre Ideen und Anregungen in das Verfahren ein. Parallel bestand die Möglichkeit zur Online-Beteiligung.

Die Bürgerinnen und Bürger wünschen sich unter anderem eine hochwertige Architektur an diesem Standort, die sich verträglich in die Umgebung einfügt. Außerdem sollen klar strukturierte Freiräume die Aufenthaltsqualität verbessern und Klimaaspekte berücksichtigt werden. Darüber hinaus wurde ein Mehrwert für die Stadtgesellschaft gefordert, beispielsweise durch eine angemessene Mischung aus kommerziellen und nicht-kommerziellen Angeboten.

Die Ergebnisse der Öffentlichkeitsbeteiligung werden bei der Ausarbeitung der Aufgabenstellung für das Qualifizierungsverfahren berücksichtigt. Die Dokumentation der Ergebnisse der Auftaktveranstaltung ist im Internet unter www.midstad-duesseldorf-tuchtinsel.de abrufbar. 

Im Juni beziehungsweise Juli 2026 soll die Aufgabenstellung durch die politischen Gremien beschlossen werden.

"Die Teilnahme so vieler Bürgerinnen und Bürger an der Öffentlichkeitsbeteiligung bestätigt das große Interesse an einer aktiven Mitwirkung bei der Gestaltung unserer Stadt. Dank der eingegangenen Anregungen dieser Expertinnen und Experten vor Ort können wir den Planungsteams wertvolle Kenntnisse und Perspektiven aus dem Quartier mit auf den Weg geben. Als Abschluss des umfassenden Transformationsprozesses rund um den Kö-Bogen erwarten wir Entwürfe für einen innovativen und zukunftsweisenden Stadtbaustein“, betont Cornelia Zuschke, Beigeordnete für Planen, Bauen, Wohnen, Grundstückswesen und Mobilität.

Am 15. Dezember 2026 werden die eingereichten Entwürfe noch vor der abschließenden Jurysitzung öffentlich präsentiert. Die dabei geäußerten Anmerkungen und Hinweise werden dem Preisgericht als zusätzliche Grundlage für seine Entscheidungsfindung zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus begleiten zwei Vertreterinnen beziehungsweise Vertreter der Bürgerschaft den gesamten Prozess und nehmen auch an den Jurysitzungen teil. Im Anschluss ist eine öffentliche Ausstellung der Entwürfe geplant.

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