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Ordnung
Verkehrsüberwachungskraft beleidigt und bedroht - Gericht verhängt Geldstrafe
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Weil er eine Einsatzkraft der Verkehrsüberwachung mehrfach beleidigt und bedroht hat, verurteilte das Amtsgericht einen 42-jährigen Düsseldorfer zu einer Geldstrafe in Höhe von 600 Euro.
Im Sommer des vergangenen Jahres bemerkte eine Außendienstkraft der Verkehrsüberwachung einen Fiat, der auf einem getrennten Geh- und Radweg verbotswidrig parkte. Der Fahrer stand daneben. Kurz darauf stieg dieser in sein Fahrzeug und fuhr zügig an, obwohl ihm eine Radfahrerin auf dem Radweg entgegen kam. Die Einsatzkraft dokumentierte das Vorgehen mittels Fotos, um dies zur Anzeige zu bringen. Als der Fahrer dies bemerkte, kehrte er um, stieg aus und beleidigte, beschimpfte und bedrohte den Ordnungsamtsmitarbeiter. Die Dienstkraft verhielt sich zurückhaltend, so dass der Mann nach seiner Schimpftirade letztlich wieder in sein Auto stieg und davon fuhr.
Der Fahrer war der Ordnungskraft nicht unbekannt. Bereits am Vortag hatte sich der Mann lautstark über einen Strafzettel und eine Abschleppmaßnahme echauffiert und ging dabei auf die Einsatzkraft zu. Der Mitarbeiter des Abschleppunternehmens konnte jedoch eingreifen und stellte sich dazwischen - beim Verladen des Fahrzeugs wurde er noch von dem Mann angerempelt.
Das Gericht verhandelte nun den Fall und verurteilte den aufbrausenden Fahrer zu einer Geldstrafe zu 40 Tagessätzen á 15 Euro. Die Strafe wurde aufgrund seiner wirtschaftlichen Verhältnisse reduziert. Vor Gericht bat der 42-Jährige bei der Ordnungskraft um entschuldigung und gab an, nun selbst als Security-Mitarbeiter arbeiten zu wollen.