Haifischbecken erhält neue Fugen - Landeshauptstadt Düsseldorf

Haifischbecken erhält neue Fugen

| Kultur Erstellt von Meissner, Valentina

Kurz bevor die Arbeiten starteten: Das bereits befüllte Haiaquarium des Aquazoo Löbbecke Museum

Hinter den Kulissen: Das Haiaquarium von oben

Von oben ließ die Feuerwehr die Pumpen in das Haibecken hinab

Rund 400 Meter Schlauchleitung wurden für die Arbeiten verlegt

Von oben ließ die Feuerwehr die Pumpen in das Haibecken hinab

Das wertvolle Meerwasser wurde in die zwei noch unbesetzten Großanlagen der Papageitaucher und Pinguine gepumpt

Bevor das Meerwasser aus dem Haibecken in die Anlage der Pinguine gelangte, wurde es in ein Zwischenbecken gepumpt

Blick auf das Haifischbecken, aus dem 250.000 Liter Wasser abgepumpt wurden.

Alle Fugen des trocken gelegten Beckens wurden noch einmal überprüft.

Während der Arbeiten kümmerte sich das Team des Aquazoos um die "Meeresbewohner" im Haifischbecken.

Zwei Mitarbeiterinnen des Aquazoos benetzen die Felsen mit Meerwasser.

Nachdem das Wasser aus dem Haifischbecken gepumpt wurde, konnte die Fuge erneuert werden.

Das Meerwasser des großen, bereits befüllten Haiaquariums des Aquazoo Löbbecke Museum muss am heutigen Mittwoch, 24. Mai, noch einmal ausgepumpt werden.

Das Meerwasser des großen, bereits befüllten Haiaquariums des Aquazoo Löbbecke Museum muss am heutigen Mittwoch, 24. Mai, noch einmal abgepumpt werden. Grund dafür ist eine Scheibennaht auf der Innenseite der großen Scheibe des Beckens, die sich ablöst und daher ausgebessert werden muss, so dass dort zukünftig keine Undichtigkeit entsteht. Derzeit lässt sich das Problem relativ gut beheben, da das Haibecken noch nicht voll besetzt ist. Unterstützt wird der Aquazoo von der Düsseldorfer Feuerwehr, die mit drei Groß-, zwei Kleinfahrzeugen und insgesamt rund 15 Feuerwehrleuten anrückte.

Seit dem Morgen wird das Beckenwasser umgepumpt. Feuerwehr und Aquazoo arbeiten hier Hand in Hand, damit die Biologie keinen Schaden nimmt. Das bereits gereifte wertvolle Meerwasser wird in die zwei noch unbesetzten Großanlagen der Papageitaucher und Pinguine umgepumpt. Dafür werden rund 400 Meter Schlauchleitung verlegt. Die Arbeiten dauern etwa drei Stunden. Nachdem das Wasser aus dem Becken ist, wird die Scheibennaht ausgebessert. Das dafür verwendete Silikon kann später unter Wasser aushärten, so dass ein zeitnahes Fluten des Beckens kein Problem für den Trocknungsprozess der neuen Naht darstellt. Nach den Maßnahmen kann die Feuerwehr das Wasser wieder zurück ins Haibecken pumpen. Insgesamt werden die Arbeiten rund 10 Stunden dauern. Der Eröffnungstermin des Aquazoo Löbbecke Museums ist durch diese Ausbesserungen nicht gefährdet und der Einrichtungsplan für die Pinguin- und Papageitaucheranlage gerät nicht in Verzug.

Das Haibecken umfasst rund 250.000 Liter Meerwasser. Aktuell leben schon einige Wirbellose wie Krebse, Seesterne, Seeigel und Anemonen mit ihren fünf Clownfischen und Demoisellen im Becken. Die Anemonen, Seeigel und Fische werden bereits vorher und beim Ablassen des Wassers eingesammelt und in bereitstehende Aquarien gesetzt, bis sie wenige Stunden später wieder in ihr Haibecken einziehen können. Die übrigen Lebewesen wie kleine Krebse und Seesterne werden, während der Arbeiten, mit dem Beckenwasser besprengt und feucht gehalten.

Hinweis:
Im Laufe des Tages werden Ihnen Fotos zu der Aktion im Medienportal zur Verfügung gestellt unter:
www.duesseldorf.de/nc/medienportal.html