Zweiter landesweiter Warntag erfolgreich - Landeshauptstadt Düsseldorf

Zweiter landesweiter Warntag erfolgreich

| Verwaltung Erstellt von Buch, Michael

Landeshauptstadt Düsseldorf

Erfolgreich verlief der zweite landesweite Warntag im Düsseldorfer Stadtgebiet am Donnerstag, 5. September, so bilanziert die Feuerwehr.

Erfolgreich verlief der zweite landesweite Warntag im Düsseldorfer Stadtgebiet am Donnerstag, 5. September, so bilanziert die Feuerwehr. Planmäßig um 10 Uhr gaben die Warnanlagen das Signal "Entwarnung" mit einem einminütigen Dauerton. Um 10.06 Uhr folgte das Signal "Warnung", ein einminütiger auf- und abschwellender Heulton, wodurch die Düsseldorfer im Ernstfall aufgefordert werden, schnellstmöglich Gebäude oder Wohnungen aufzusuchen und das Radio einzuschalten. Der Sirenenprobealarm wurde um 10.12 Uhr mit einer erneuten "Entwarnung" beendet.

Mit 352 Meldungen die bis zum Mittag bei der Feuerwehr eingingen, war der landesweite Tag der Warnung erneut auf ein großes Interesse bei der Düsseldorfer Bürgerinnen und Bürgern gestoßen. Beim letzten landesweiten Test im März 2019, gab es insgesamt 305 Rückmeldungen. Dies zeigt, dass die Bevölkerung das Thema Warnung und Sirenen ernst nimmt. Vor allem beim Ausbau der Sirenenwarnsysteme ist die Feuerwehr auf die Informationen von den Düsseldorfer Bürgern angewiesen. Heute konnten nur 15 (März 2019: 35) Rückmeldungen am Gefahrentelefon im Zusammenhang mit dem Sirenenprobelauf entgegengenommen werden, da es anfangs technische Schwierigkeiten bei der Weiterleitung der Anrufe gegeben hat. Die Fachabteilung der Feuerwehr konnten schnell den Fehler beheben, sodass nach 15 Minuten die Rückmeldungen der Bürgerinnen und Bürger aufgenommen werden konnten. Rund 316 (März 2019: 251) Menschen meldeten sich über sozialen Medien wie Facebook und Twitter bei der Feuerwehr sowie der Stadt Düsseldorf.

Beim Tag der Warnung in Nordrhein-Westfalen wurden somit nicht nur in der Landeshauptstadt die Sirenen und die Warn-App NINA ausgelöst, sondern in ganz Nordrhein-Westfalen. So konnten anhand der Meldungen über das Gefahrentelefon und die sozialen Medien viele wertvolle Informationen zu der Beschallung durch die Sirenen gewonnen werden. Die somit erlangten Informationen werden in den nächsten Wochen ausgewertet und weiterhin in den fortlaufenden Prozess zur Verbesserung der Warnmöglichkeit der Bevölkerung über die Sirenen mit einfließen.

Sieben Menschen (März 2019: 7) riefen über den Notruf 112 die Leitstelle der Feuerwehr an, da sie teilweise weder von dem Funktionstest gehört hatten, noch wussten, was in diesem Fall zu tun ist. Zusätzlich meldeten sich weitere fünf Anrufer (März 2019: 10) über die Amtsnummer der Feuerwehr um sich über den Ablauf des Probealarms zu informieren. Erfreulich: Die meisten Anrufer waren durch die breit gefächerte Berichterstattung der Medien und in den sozialen Netzwerken informiert und meldeten aus allen Stadtteilen, ob und in welcher Lautstärke die Sirenen zu hören waren.

In den nächsten Tagen werden durch die Feuerwehr alle Rückmeldungen zu den Anrufen, vielen Kommentaren und Nachrichten in den sozialen Netzwerken ausgewertet und überprüft sowie erkennbare Fehlerquellen abgestellt. Das Ergebnis der noch ausstehenden Auswertung wird dazu genutzt, um eventuell noch vorhandene Beschallungslücken mit zusätzlichen Anlagen zu schließen oder bestehende Anlagen aufzurüsten und somit die Wahrnehmung des Sirenenalarms zu verbessern. Dieses Mal konnte auch erstmals die neu installierten Sirenen auf der Bergischen Landstraße in Ludenberg sowie der Amalienstraße in Rath getestet werden. Vor allem aus dem Stadtteil Rath kamen bei den vergangenen Tests immer wieder die Rückmeldungen, dass die Sirenensignale schlecht oder gar nicht zu hören waren. Bis zum nächsten landesweiten Sirenentest am 5. März 2020 werden dann auch zwei weitere Anlagen in Lierenfeld und Flingern installiert sein. Dort wurden anhand der detaillierten Rückmeldungen der Bürgerinnen und Bürger in der Vergangenheit ebenfalls Beschallungslücken festgestellt, die mit dem Aufbau der neuen Anlagen geschlossen werden.