Der Verein im Überblick
Fachausschuss Psychiatrie und Alter
Die Arbeitsgruppe Gerontopsychiatrie der Düsseldorfer Gesundheitskonferenz fungiert zugleich als Fachausschuss Psychiatrie und Alter.
In diesem Gremium kommen Vertreterinnen und Vertreter der Kliniken, Altenpflegeeinrichtungen sowie Institutionen mit einem Schwerpunkt in der gerontopsychiatrischen und/oder geriatrischen Versorgung zusammen. Ebenso beteiligt sind Akteure aus der medizinischen, sozialen und gesundheitlichen Verwaltung Düsseldorfs.
Die Treffen der Arbeitsgruppe verfolgen das Ziel, die Versorgungssituation älterer Menschen kontinuierlich zu verbessern und weiterzuentwickeln, die Vernetzung der Akteure zu stärken und den Informationsaustausch zu fördern.
Fachausschuss Psychiatrie und Erwachsene
Dieser Fachausschuss wird durch bereits vor der Vereinsgründung bestehende Arbeitskreise abgebildet:
Arbeitskreis Seelische Gesundheit
Der Arbeitskreis Seelische Gesundheit bringt Betroffene und Fachleute zusammen, die sich gemeinsam für die Förderung seelischer Gesundheit einsetzen. Die Hauptziele sind, das Bewusstsein in der Bevölkerung zu stärken, Informationen auszutauschen und gemeinsam Strategien zu entwickeln, um psychische Gesundheit zu fördern und Stigmatisierung abzubauen.
Arbeitskreis psychiatrische Hilfen für wohnungslose Menschen
Der Arbeitskreis setzt sich aus Mitarbeitenden der ambulanten und stationären Wohnungslosenhilfe gemäß § 67 SGB XII, Einrichtungen nach § 99 SGB IX (Rehabilitation und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen), dem LVR-Klinikum (Psychiatrie und Sucht), der Beratung für Obdachlose des Amts für Migration und Integration sowie dem Sozialpsychiatrischen Dienst des Gesundheitsamtes Düsseldorf zusammen.
Der Arbeitskreis trifft sich dreimal im Jahr in wechselnden Einrichtungen, die dabei auch vorgestellt werden. Ziel des Arbeitskreises ist einerseits der Austausch und die Weitergabe von Informationen aus den jeweiligen Einrichtungen, um die Vernetzung zu verbessern, und andererseits die gemeinsame Bearbeitung aktueller Themen. Diese werden jeweils für das kommende Jahr geplant, können sich jedoch auch kurzfristig aus aktuellen Entwicklungen ergeben.
Fachausschuss Psychiatrie und Migration/Flucht
Die psychische Gesundheit von Menschen mit Einwanderungsgeschichte wird stark durch Flucht- und Migrationserfahrungen, strukturelle Barrieren und politische Entwicklungen beeinflusst. Traumata, Anpassungsschwierigkeiten, Rassismus und rechtliche Unsicherheiten erhöhen das Risiko für psychische Erkrankungen wie Depressionen oder Posttraumatische Belastungsstörungen – besonders in einem gesellschaftlichen Klima, das Ausgrenzung signalisiert.
Sprachbarrieren und mangelnde Kenntnisse des Hilfesystems erschweren zusätzlich den Zugang zu Unterstützung und Teilhabe.
Der Fachausschuss Psychiatrie und Migration/Flucht setzt sich für eine bessere psychosoziale Versorgung dieser Zielgruppe ein. Fachleute aus dem Düsseldorfer Versorgungsbereich und städtischen Ämtern arbeiten hierzu regelmäßig an relevanten Themen. Ergebnisse fließen in Gremien und Arbeitskreise ein. Zudem beteiligt sich der Ausschuss aktiv an Fortbildungen und Fachtagungen oder organisiert diese selbst.
Fachausschuss Psychiatrie und Sucht
Der Fachausschuss Sucht besteht aus Fachkräften verschiedener Träger und Institutionen der Suchthilfe in Düsseldorf. Er dient dem fachlichen Austausch, der Vernetzung sowie der gemeinsamen Entwicklung von Strategien zur Prävention, Beratung und Versorgung suchtkranker Menschen.
Zudem bildet der Fachausschuss ein wichtiges Bindeglied in der kommunalen Suchthilfekoordination. Ziel ist es, die Qualität der Suchthilfeangebote in der Region kontinuierlich zu verbessern, diese an aktuelle Bedarfe anzupassen und flexibel auf neue Entwicklungen zu reagieren.
Fachausschuss Psychiatrie und Teilhabe
Dieser Fachausschuss wird durch zwei Arbeitskreise gebildet:
Arbeitskreis soziale Teilhabe
Der Arbeitskreis Soziale Teilhabe vereint Leistungserbringer der Eingliederungshilfe in Düsseldorf – ambulant und stationär.
Gemeinsam setzen wir uns für mehr Selbstbestimmung und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen ein, besonders bei psychischen Erkrankungen und Suchterkrankungen.
Unser Ziel ist es, individuelle Lebensentwürfe zu fördern und soziale Barrieren abzubauen.
Über den Fachausschuss Psychiatrie und Teilhabe bringen wir die Perspektiven der Nutzenden in die kommunale Planung ein und stärken die psychosoziale Versorgung.
Runder Tisch Arbeit und Rehabilitation
Der Runde Tisch Arbeit und Rehabilitation ist ein seit den 1990er Jahren bestehender Facharbeitskreis, der sich quartalsweise trifft.
Vertreten sind unter anderem das LVR-Klinikum, die Stadt Düsseldorf, Agentur für Arbeit, Jobcenter, Rentenversicherung, Reha-Träger, Kliniken und Werkstätten.
Ziel ist es, Menschen mit psychischen Erkrankungen bei beruflicher Rehabilitation und Teilhabe zu unterstützen. Schwerpunkte sind Vernetzung, interdisziplinäre Zusammenarbeit, kollegialer Austausch und bedarfsgerechte Weiterentwicklung von Maßnahmen.
Regelmäßig bereichern Fachvorträge zu Themen wie Posttraumatische Belastungsstörung, Autismus oder stationsäquivalenter Behandlung die Treffen.
Fachausschuss Psychische Gesundheit U27
Der Fachausschuss Psychische Gesundheit U27 widmet sich der psychischen Gesundheit sowie der psychiatrischen Versorgung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen bis zum Alter von 27 Jahren.
In diesem interdisziplinären Gremium arbeiten Vertreterinnen und Vertreter des Gesundheitsamts, des Amts für Jugend und Soziales, der Wohlfahrtsverbände sowie der Kinder- und Jugendpsychiatrie des LVR-Klinikums Düsseldorf eng zusammen.
Ziel des Fachausschusses ist es, die Versorgungsstrukturen für junge Menschen mit psychischen Erkrankungen bedarfsgerecht weiterzuentwickeln, Übergänge zwischen den Hilfesystemen zu verbessern und die Zusammenarbeit zwischen Jugendhilfe, Gesundheitswesen und sozialpsychiatrischer Versorgung zu stärken.
Darüber hinaus werden aktuelle fachliche Entwicklungen, Bedarfe und Herausforderungen im Bereich der psychischen Gesundheit junger Menschen aufgegriffen und in die kommunale Planung eingebracht.