Forum Seelische Gesundheit - Landeshauptstadt Düsseldorf

Forum Seelische Gesundheit

Forum Seelische Gesundheit

unser nächstes Thema:

Schizophrenie verstehen
Einblicke in eine oft missverstandene Erkrankung

Mittwoch, 4. Februar 2026, 17.30 bis 19 Uhr

Zentralbibliothek, Konrad-Adenauer-Platz 1, Raum Stadtfenster (Ebene 1, im 2. OG)

Erkrankungen aus der Gruppe der Schizophrenien gehören zu den schwerwiegenden psychischen Störungen – und sind zugleich von Vorurteilen und Unwissen geprägt. Der Vortrag gibt einen verständlichen Überblick über Symptome, Ursachen, Verlaufsformen und Behandlungsmöglichkeiten. Ein besonderer Fokus liegt auf den sozialkognitiven Defiziten und den daraus resultierenden Störungen der sozialen Interaktion, die das Leben der Betroffenen stark beeinträchtigen können. Ziel dieser Veranstaltung ist es, Ängste abzubauen, Wissen zu vermitteln und das Verständnis für Betroffene und ihre Lebensrealität zu fördern.

Dr. med. Daniel Kamp
Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie

LVR-Klinikum Düsseldorf - Abteilung für Allgemeine Psychiatrie 2

Einladung - Plakat

Programm 2026

das sind unsere weiteren Themen

 

Essstörungen bei Frauen
Weit verbreitet und doch oft unerkannt

Mittwoch, 4. März 2026, 17.30 bis 19 Uhr

Die Referentinnen von BerTha F. e. V. informieren über Symptomatik, Risikofaktoren und aufrechterhaltende Mechanismen bei Essstörungen, ergänzt um Handlungsmöglichkeiten für Betroffene und Angehörige. Sie geben Einblicke in die Inhalte der Beratung und Therapie und stellen professionelle Hilfsangebote vor.
BerTha F. e. V. ist eine Beratungsstelle für Frauen und Mädchen. Der Fokus dieser Veranstaltung liegt auf Essstörungen beim weiblichen Geschlecht.

Vanessa Buchholz
Diplom Psychologin, Psychologische Psychotherapeutin

Thea Herrmann
Diplom Sozialpädagogin, Gestalttherapeutin

BerTha F. e.V. - Frauensuchtberatung und Fachstelle Essstörungen

Einladung - Plakat

 

Borderline-Störung
Aktuelle Sichtweisen und Therapiekonzepte

Mittwoch, 15. April 2026, 17.30 bis 19 Uhr

Das Borderline-Syndrom ist eine Persönlichkeitsstörung, die vor allem durch extreme Stimmungsschwankungen und stark belastete zwischenmenschliche Beziehungen gekennzeichnet ist. Betroffene sind sehr impulsiv und können ihr Verhalten nur schwer kontrollieren. Häufig wird die Erkrankung stigmatisiert und missverstanden. Diese Veranstaltung möchte die aktuellen Konzepte des Störungsbildes näherbringen und therapeutische Ansätze vorstellen.

Dr. med. Christian Theisen
acharzt für Psychiatrie und Psychotherapie

LVR-Klinikum Düsseldorf - Abteilung für Allgemeine Psychiatrie 1

 

Psychoonkologische Hilfen bei Krebs
Unterstützungsangebote für Betroffene und deren Angehörige

Mittwoch, 6. Mai 2026, 17.30 bis 19 Uhr

Krebs ist eine der häufigsten Erkrankungen im Erwachsenenalter und geht für die Betroffenen und deren Angehörige mit zahlreichen psychosozialen Folgen einher. In den verschiedenen Krankheitsphasen können Ängste und Belastungen auftreten, die zu zwischenmenschlichen Problemen und zum Schwund der Lebensqualität führen können. Diese Veranstaltung stellt Unterstützungsangebote in der Region Düsseldorf vor, beispielsweise Psychoonkologen und Selbsthilfegruppen.

Dr. med. André Karger
Facharzt für Psychosomatische Medizin / Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie / Psychoonkologe (DKG)

Universitätsklinikum Düsseldorf

 

Drogentrends und ihre Gesundheitsrisiken
Leicht zu beschaffen und alles andere als harmlos

Mittwoch, 3. Juni 2026, 17.30 bis 19 Uhr

„Baller-Liquids“, „HHC“ oder „Pink Cocaine“ – der Markt für psychoaktive Substanzen ist riesig und in stetigem Wandel. Aktuell gewinnen Rauschmittel wie Lachgas, das synthetische Narkosemittel Ketamin oder opiathaltige Medikamente wie Oxycodon an Beliebtheit. Darüber hinaus gibt es eine Vielzahl an synthetischen Cannabinoiden, die entweder über Online-Shops oder oft fälschlicherweise und vermeintlich harmlos als „CBD-Liquids“ am Kiosk verkauft werden und große Gesundheitsrisiken bergen.
Die Veranstaltung gibt einen Überblick über Substanzen, ihre Wirkungsweisen sowie Risiken und informiert über Hilfs- und Beratungsangebote.

Kristina Bauer
Fachkraft für Suchtprävention

CROSSPOINT - Die Düsseldorfer Suchtprävention

 

Realitätscheck des Bundesteilhabegesetzes
Welche Verbesserungen konnten bisher erreicht werden?

Mittwoch, 1. Juli 2026, 17.30 bis 19 Uhr

Das Bundesteilhabegesetz (BTHG) trat 2023 mit dem Ziel in Kraft, die Lebenssituation der Menschen mit Behinderungen zu verbessern. Mit dem BTHG sollten mehr Möglichkeiten der Teilhabe und mehr Selbstbestimmung geschaffen werden. Menschen mit Behinderungen, die Eingliederungshilfe beziehen, sollten mehr von ihrem Einkommen und Vermögen behalten können. In dieser Veranstaltung blicken Psychiatrieerfahrene und Angehörige im Rahmen einer Podiumsdiskussion auf die ersten Ergebnisse des noch recht jungen Gesetzes.

Annette Methfessel, Ruth Reuber, Urszula Rubis, Henning Rannoch, Psychiatrieerfahrene, Angehörige
Graf Recke Stiftung

 

Wenn Psyche unter die Haut geht
Hautärztlicher Blick auf psychische Erkrankungen

Mittwoch 2. September 2026, 17.30 bis 19 Uhr

Hauterkrankungen wie Neurodermitis, Psoriasis oder Akne können die Lebensqualität stark einschränken und mit Depressionen, Ängsten, Stigmatisierung oder sozialem Rückzug einhergehen. Zudem kann die Haut zum Schauplatz primär psychischer Erkrankungen wie der Skin-Picking-Störung oder der körperdysmorphen Störung werden. Letztere bedeutet eine unzulängliche Wahrnehmung des eigenen Körpers und wird oft durch unrealistische Schönheitsideale in sozialen Netzwerken befördert. Der Vortrag beschreibt die engen Wechselwirkungen von Haut und Psyche und zeigt ganzheitliche Versorgungsmöglichkeiten auf.

Dr. med. Sandra Hanneken
Hautärztin mit Zusatzbezeichnung Psychotherapie (fachgebunden), diplomierte Psychodermatologin

Praxis Empoderm, Düsseldorf

 

Spiel ohne Grenzen?
Die unterschätzte Gefahr des Glücksspiels

Mittwoch, 7. Oktober 2026, 17.30 bis 19 Uhr

Glücksspiel ist leicht zugänglich – ob in Spielhallen, Online-Casinos oder über Sportwetten und Apps. Was mit Nervenkitzel und der Hoffnung auf den schnellen Gewinn beginnt, kann schnell in eine Abwärtsspirale führen. Was ist unter Glücksspiel zu verstehen? Was macht Glücksspiel so reizvoll und zugleich so gefährlich? Und warum fällt es Betroffenen so schwer auszusteigen? Dieser Vortrag erläutert anschaulich, wie Glücksspiel zu einer ernsthaften seelischen Erkrankung werden kann.

Sarah Engsberg
Fachkraft für Suchtprävention

CROSSPOINT - Die Düsseldorfer Suchtprävention

 

Cannabislegalisierung auf dem Prüfstand
Wahrnehmung und Erfahrung junger Cannabiskonsumierender

Mittwocjh 4. November 2026, 17.30 bis 19 Uhr

Im April 2024 trat das Konsumcannabisgesetz (KCanG) in Kraft. Welche Auswirkungen das KCanG auf den Kinder- und Jugendschutz, den allgemeinen Gesundheitsschutz sowie die cannabisbezogene Kriminalität hat, untersucht das Forschungsprojekts EKOCAN.
Anhand erster Ergebnisse daraus beleuchtet der Vortrag, wie junge Konsumierende im Alter von 14 bis 24 Jahren die Teillegalisierung erleben und welche Chancen, Risiken und offene Fragen sich für Prävention, Suchthilfe und Gesundheitsschutz ergeben.

Paula Steinhoff
Soziologin

Centre for Health and Society, Universitätsklinikum Düsseldorf

 

Traumata, Krisen und Verluste
Wege im Umgang mit schwierigen Lebenssituationen

Mittwoch, 2. Dezember 2026, 17.30 bis 19 Uhr

Eine Naturkatastrophe, Gewalterfahrung, Kriege oder lebensbedrohliche Erkrankungen können Traumata (= seelische Verletzungen) hervorrufen oder Menschen in Krisen stürzen. Doch es zeigt sich, dass Menschen auch mit schweren Belastungen fertig werden und wieder im Alltag ankommen können. Manchmal verläuft das Leben dann in anderen Bahnen. Krisen zu überwinden bedeutet auch, Entwicklungsprozesse zu ermöglichen. Der Vortrag verdeutlicht, wie das seelische Immunsystem lernt, mit Belastendem umzugehen und wieder Kraft zur Bewältigung des Alltags schöpft.

Gisela Zurek
Diplom Psychologin

Ambulanz für Gewaltopfer
Gesundheitsamt der Landeshauptstadt Düsseldorf

das waren unsere Themen

Die weiteren Informationen zur jeweiligen Veranstaltung erhalten Sie per download des entsprechenden "PDF"

 

2025 

3. Dezember 2025 | „Trotzdem“ … – Wege im Umgang mit Traumata, Krisen und Verlusten | PDF

5. November 2025 | Sucht als Traumafolgestörung | PDF

1. Oktober 2025 | Psychoonkologische Hilfen bei Krebs für Betroffene und deren Angehörige in der Region Düsseldorf - PDF
Diese Veranstaltung musste leider abgesagt werden. Nachhol-Termin: 6. Mai 2026

3. September 2025 | Medienkonsum - Auswirkungen auf Kinder und Jugendliche | PDF

2. Juli 2025 | Depressions-Behandlung in der Tagesklinik | PDF
Diese Veranstaltung musste leider abgesagt werden. Ein Nachholtermin steht noch nicht fest.

4. Juni 2025 | Brücken bauen: Wege im Umgang mit Drogenkonsumentinnen und -konsumenten | PDF

7. Mai 2025 - ADHS im Erwachsenenalter – Diagnose und- Behandlung - PDF

2. April 2025 | Voll normal oder voll daneben?PDF

5. März 2025 | Eingliederungshilfe - oder: was ist BEWO | PDF

5. Februar 2025 | Sucht, Abhängigkeit und der Weg zurück | PDF


 

Veranstaltungsort

Alle Veranstaltungen des Forum Seelische Gesundheit finden statt im

Stadtfenster der Zentralbibliothek am KAP1

Konrad-Adenauer-Platz 1
40210 Düsseldorf

Der Eintritt ist frei! - Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Information, Austausch, Gespräch

Das Forum "Seelische Gesundheit" - Eine Veranstaltungsreihe der Sucht- und Psychiatriekoordination des Gesundheitsamtes in Kooperation mit der Volkshochschule und der Zentralbibliothek Düsseldorf

Vor dem Hintergrund der Zunahme psychischer Erkrankungen veranstaltet die Sucht- und Psychiatriekoordination mit seinen Kooperationspartnern seit 2010 das Forum Seelische Gesundheit. Es soll interessierte Bürgerinnen und Bürger in regelmäßigen Abständen rund um die Themenfelder psychische Erkrankungen und Suchterkrankungen informieren und Raum für Austausch und Gespräche bieten.

Kontakt und Information

Das Forum Seelische Gesundheit ist eine Veranstaltungsreihe der Landeshauptstadt Düsseldorf, die in Kooperation von Volkshochschule mit der Sucht- und Psychiatriekoordination des Gesundheitsamtes geplant und durchgeführt wird.

Verantwortlich für die inhaltliche Gestaltung der einzelnen Abende sind die Mitglieder des Düsseldorfer Versorgungsnetzwerkes.

Eintritt frei! - Eine Anmeldung ist nicht erforderlich!

 

Sucht- und Psychiatriekoordination
Telefon 0211 89-94965
sucht-psychiatriekoordination@duesseldorf.de

Volkshochschule
Christopher Gallo
Telefon 0211 89-95333
christopher.gallo@duesseldorf.de