Programm 2026
das sind unsere weiteren Themen
Realitätscheck des Bundesteilhabegesetzes
Welche Verbesserungen konnten bisher erreicht werden?
Mittwoch, 1. Juli 2026, 17.30 bis 19 Uhr
Das Bundesteilhabegesetz (BTHG) trat 2023 mit dem Ziel in Kraft, die Lebenssituation der Menschen mit Behinderungen zu verbessern. Mit dem BTHG sollten mehr Möglichkeiten der Teilhabe und mehr Selbstbestimmung geschaffen werden. Menschen mit Behinderungen, die Eingliederungshilfe beziehen, sollten mehr von ihrem Einkommen und Vermögen behalten können. In dieser Veranstaltung blicken Psychiatrieerfahrene und Angehörige im Rahmen einer Podiumsdiskussion auf die ersten Ergebnisse des noch recht jungen Gesetzes.
Annette Methfessel, Ruth Reuber, Urszula Rubis, Henning Rannoch, Psychiatrieerfahrene, Angehörige
Graf Recke Stiftung
Wenn Psyche unter die Haut geht
Hautärztlicher Blick auf psychische Erkrankungen
Mittwoch 2. September 2026, 17.30 bis 19 Uhr
Hauterkrankungen wie Neurodermitis, Psoriasis oder Akne können die Lebensqualität stark einschränken und mit Depressionen, Ängsten, Stigmatisierung oder sozialem Rückzug einhergehen. Zudem kann die Haut zum Schauplatz primär psychischer Erkrankungen wie der Skin-Picking-Störung oder der körperdysmorphen Störung werden. Letztere bedeutet eine unzulängliche Wahrnehmung des eigenen Körpers und wird oft durch unrealistische Schönheitsideale in sozialen Netzwerken befördert. Der Vortrag beschreibt die engen Wechselwirkungen von Haut und Psyche und zeigt ganzheitliche Versorgungsmöglichkeiten auf.
Dr. med. Sandra Hanneken
Hautärztin mit Zusatzbezeichnung Psychotherapie (fachgebunden), diplomierte Psychodermatologin
Praxis Empoderm, Düsseldorf
Spiel ohne Grenzen?
Die unterschätzte Gefahr des Glücksspiels
Mittwoch, 7. Oktober 2026, 17.30 bis 19 Uhr
Glücksspiel ist leicht zugänglich – ob in Spielhallen, Online-Casinos oder über Sportwetten und Apps. Was mit Nervenkitzel und der Hoffnung auf den schnellen Gewinn beginnt, kann schnell in eine Abwärtsspirale führen. Was ist unter Glücksspiel zu verstehen? Was macht Glücksspiel so reizvoll und zugleich so gefährlich? Und warum fällt es Betroffenen so schwer auszusteigen? Dieser Vortrag erläutert anschaulich, wie Glücksspiel zu einer ernsthaften seelischen Erkrankung werden kann.
Sarah Engsberg
Fachkraft für Suchtprävention
CROSSPOINT - Die Düsseldorfer Suchtprävention
Cannabislegalisierung auf dem Prüfstand
Wahrnehmung und Erfahrung junger Cannabiskonsumierender
Mittwocjh 4. November 2026, 17.30 bis 19 Uhr
Im April 2024 trat das Konsumcannabisgesetz (KCanG) in Kraft. Welche Auswirkungen das KCanG auf den Kinder- und Jugendschutz, den allgemeinen Gesundheitsschutz sowie die cannabisbezogene Kriminalität hat, untersucht das Forschungsprojekts EKOCAN.
Anhand erster Ergebnisse daraus beleuchtet der Vortrag, wie junge Konsumierende im Alter von 14 bis 24 Jahren die Teillegalisierung erleben und welche Chancen, Risiken und offene Fragen sich für Prävention, Suchthilfe und Gesundheitsschutz ergeben.
Paula Steinhoff
Soziologin
Centre for Health and Society, Universitätsklinikum Düsseldorf
Traumata, Krisen und Verluste
Wege im Umgang mit schwierigen Lebenssituationen
Mittwoch, 2. Dezember 2026, 17.30 bis 19 Uhr
Eine Naturkatastrophe, Gewalterfahrung, Kriege oder lebensbedrohliche Erkrankungen können Traumata (= seelische Verletzungen) hervorrufen oder Menschen in Krisen stürzen. Doch es zeigt sich, dass Menschen auch mit schweren Belastungen fertig werden und wieder im Alltag ankommen können. Manchmal verläuft das Leben dann in anderen Bahnen. Krisen zu überwinden bedeutet auch, Entwicklungsprozesse zu ermöglichen. Der Vortrag verdeutlicht, wie das seelische Immunsystem lernt, mit Belastendem umzugehen und wieder Kraft zur Bewältigung des Alltags schöpft.
Gisela Zurek
Diplom Psychologin
Ambulanz für Gewaltopfer
Gesundheitsamt der Landeshauptstadt Düsseldorf
das waren unsere Themen
Die weiteren Informationen zur jeweiligen Veranstaltung erhalten Sie per download des entsprechenden "PDF"
2026
6. Mai 2026 | Psychoonkologische Hilfen bei Krebs - Unterstützungsangebote für Betroffene und deren Angehörige | PDF
15. April 2026 | Borderline-Störung - Aktuelle Sichtweisen und Therapiekonzepte | PDF
4. März 2026 | Essstörungen bei Frauen - Weit verbreitet und doch oft unerkannt | PDF
4. Februar 2026 | Schizophrenie verstehen - Einblicke in eine oft missverstandene Erkrankung | PDF
2025
3. Dezember 2025 | „Trotzdem“ … – Wege im Umgang mit Traumata, Krisen und Verlusten | PDF
5. November 2025 | Sucht als Traumafolgestörung | PDF
1. Oktober 2025 | Psychoonkologische Hilfen bei Krebs für Betroffene und deren Angehörige in der Region Düsseldorf - PDF
Diese Veranstaltung musste leider abgesagt werden. Nachhol-Termin: 6. Mai 2026
3. September 2025 | Medienkonsum - Auswirkungen auf Kinder und Jugendliche | PDF
2. Juli 2025 | Depressions-Behandlung in der Tagesklinik | PDF
Diese Veranstaltung musste leider abgesagt werden. Ein Nachholtermin steht noch nicht fest.
4. Juni 2025 | Brücken bauen: Wege im Umgang mit Drogenkonsumentinnen und -konsumenten | PDF
7. Mai 2025 - ADHS im Erwachsenenalter – Diagnose und- Behandlung - PDF
2. April 2025 | Voll normal oder voll daneben? | PDF
5. März 2025 | Eingliederungshilfe - oder: was ist BEWO | PDF
5. Februar 2025 | Sucht, Abhängigkeit und der Weg zurück | PDF
2024
4. Dezember 2024 | „Trotzdem“ … – Wege im Umgang mit Traumata, Krisen und Verlusten | PDF
6. November 2024 | Das Atrium - Hilfe für psychisch belastete Menschen mit Zuwanderungsbiographie | PDF
2. Oktober 2024 | Verloren im System?! – Was kann ein Kinder- und Jugendpsychiatrischer Dienst? | PDF
4. September 2024 | Vorsorgemöglichkeiten (Vollmacht, Betreuungsverfügung und Patientenverfügung) | PDF
3. Juli 2024 | Gemeinsam statt einsam: Das soziale Gehirn auf der Suche nach Verbindung | PDF
5. Juni.2024 | Auswirkungen von Krisenzeiten auf die Psyche von Kindern und Jugendlichen | PDF
10. April 2024 | Alzheimer-Krankheit und andere Demenzen | PDF
6. März 2024 | Zwangsstörung – „Die heimliche Krankheit“ | PDF
7. Februar.2024 | Rauchfrei – aber wie? | PDF
Einladung zur Mitwirkung am Forum Seelische Gesundheit 2027
Sind Sie in der psychosozialen Versorgung von psychisch oder suchtkranken Menschen tätig – oder in einem angrenzenden Bereich?
Dann laden wir Sie herzlich ein, Ihre Erfahrungen und Ihr Fachwissen mit anderen zu teilen. Was Sie in Ihrem Berufsalltag erleben und lernen, kann für viele Menschen – ob Betroffene, Angehörige oder Fachkräfte – von großem Wert sein und sie in ihrem Alltag unterstützen.
Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie sich mit einem Vortrag am Forum Seelische Gesundheit beteiligen.
Hier gelangen Sie zum Anmeldeformular für Ihren Beitrag.
Rückmeldung
Über den folgenden Link gelangen Sie zu einem Online-Formular auf Beteiligung NRW. Dort können Sie uns Ihre Rückmeldung zu einer besuchten Veranstaltung des Forums Seelische Gesundheit übermitteln.
Bitte beachten Sie, dass ausschließlich Rückmeldungen ausgewertet werden, die nach der jeweiligen Veranstaltung abgegeben werden.
Die Teilnahme ist anonym möglich. Alternativ können Sie freiwillig eine E-Mail-Adresse angeben, falls Sie für Rückfragen erreichbar sein möchten.
Veranstaltungsort
Alle Veranstaltungen des Forum Seelische Gesundheit finden statt in der
Zentralbibliothek am KAP1
Konrad-Adenauer-Platz 1
40210 Düsseldorf
Der übliche Veranstaltungsraum ist das "Stadtfenster". Abweichende Räume werden im Programm benannt.
Bitte beachten Sie am Veranstaltungstag die Hinweise in der Zentralbibliothek.
Der Eintritt ist frei - Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Über den folgenden Link können Sie sich jedoch optional für eine einzelne Veranstaltung oder allgemein für unseren Verteiler anmelden.
Information, Austausch, Gespräch
Das Forum "Seelische Gesundheit" - Eine Veranstaltungsreihe der Sucht- und Psychiatriekoordination des Gesundheitsamtes in Kooperation mit der Volkshochschule und der Zentralbibliothek Düsseldorf
Vor dem Hintergrund der Zunahme psychischer Erkrankungen veranstaltet die Sucht- und Psychiatriekoordination mit seinen Kooperationspartnern seit 2010 das Forum Seelische Gesundheit. Es soll interessierte Bürgerinnen und Bürger in regelmäßigen Abständen rund um die Themenfelder psychische Erkrankungen und Suchterkrankungen informieren und Raum für Austausch und Gespräche bieten.
Kontakt und Information
Das Forum Seelische Gesundheit ist eine Veranstaltungsreihe der Landeshauptstadt Düsseldorf. Sie wird von der Sucht- und Psychiatriekoordination des Gesundheitsamtes geplant und in Kooperation mit der Zentralbibliothek durchgeführt.
Für die inhaltliche Gestaltung der einzelnen Veranstaltungen sind die Mitglieder des Düsseldorfer Versorgungsnetzwerkes verantwortlich.
Der Eintritt ist frei - Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Über den folgenden Link können Sie sich jedoch optional für eine einzelne Veranstaltung oder allgemein für unseren Verteiler registrieren.
Sucht- und Psychiatriekoordination
Telefon 0211 89-94965
sucht-psychiatriekoordination@duesseldorf.de