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Stadtentwicklung Verwaltung

Öffentlichkeitsbeteiligung Stadtteilzentrum Hellerhof

Workshop-Verfahren zur städtebaulichen Weiterentwicklung am Montag, 19. Mai, ab 18.30 Uhr


Erstellt:
Redaktion: Paulat, Volker

Die städtebaulichen Entwurfsvarianten für die Weiterentwicklung des Stadtteilzentrums Hellerhof liegen vor. Sie werden jetzt öffentlich vorgestellt und anschließend in Kleingruppen diskutiert. Das Workshop-Verfahren findet statt am Montag, 19. Mai 2025, ab 18.30 Uhr bis gegen 21 Uhr im Saal des Kulturhauses Süd/Freizeitstätte Garath, Fritz-Erler-Straße 21, 40595 Düsseldorf. Die Menschen vor Ort sind dazu herzlich eingeladen.

"Das Stadtteilzentrum Hellerhof besitzt ein hohes Entwicklungspotential. Bei der Entwurfsgestaltung setzen wir auf den engen Dialog mit den Menschen vor Ort. Gute Stadtentwicklung entsteht im Austausch – durch Ideen, Anregungen und gemeinsame Visionen", betont Cornelia Zuschke, Beigeordnete für Planen, Bauen, Wohnen und Grundstückswesen im Vorfeld der Dialogveranstaltung.

Die in den Diskussionen gesammelten Anregungen sowie Einschätzungen der betroffenen Fachämter werden einem Beratungsgremium, das unter anderem aus politischen Vertreterinnen und Vertretern sowie Fachexpertinnen und Fachexperten besteht, am darauffolgenden Tag vermittelt. Das Gremium prüft und bewertet die städtebaulichen Entwürfe, unter Einbeziehung der Diskussion vom Vorabend. Das Ergebnis aus der Öffentlichkeitsveranstaltung sowie dem Beratungsgremium wird im Anschluss der Politik zur weiteren Beratung vorgelegt werden.

Nach Abschluss des Workshop-Verfahrens sollen die Ergebnisse 14 Tage öffentlich ausgestellt werden. Der Ausstellungsort wird noch bekannt gegeben. Ebenfalls werden die Ergebnisse digital bereitgestellt. Auf alle Beteiligungsschritte und das jeweilige Format wird außerdem über den Internetauftritt der Landeshauptstadt, siehe www.duesseldorf.de/workshop-hellerhof, und die Medien hingewiesen.

Anmeldung
Für eine reibungslose Planung und Organisation der öffentlichen Veranstaltung am Montag, 19. Mai,  ist für das Stadtplanungsamt Düsseldorf eine vorherige Anmeldung hilfreich. Eine Anmeldung ist per E-Mail unter workshop-hellerhof@duesseldorf.de, telefonisch unter 0211-8921197 oder auf dem Postweg unter der nachfolgend angegebenen Adresse bis Mittwoch, 14. Mai, möglich:

Landeshauptstadt Düsseldorf
Stadtplanungsamt Amt 61-33
Brinckmannstraße 5
40225 Düsseldorf

Die Anmeldungen ermöglichen eine ressourcenschonende und effiziente Planung der Veranstaltung. Eine Teilnahme an der Veranstaltung ist aber auch ohne vorherige Anmeldung möglich.

Hintergrund
Der Stadtbezirk 10 (Garath, Hellerhof) im Düsseldorfer Süden verfügt gemäß des Rahmenplans Einzelhandel über zwei zentrale Versorgungsgebiete: das große Stadtteilzentrum Garath Mitte und das kleine Stadtteilzentrum Hellerhof. Das kleine Stadtteilzentrum Hellerhof, verkehrsgünstig am S-Bahn-Haltepunkt Hellerhof und einer P&R-Anlage gelegen, dient als Versorgungsschwerpunkt für den gesamten Stadtteil.

Zur städtebaulichen Qualifizierung hatte der Ausschuss für Planung und Stadtentwicklung die Durchführung eines Workshop-Verfahrens zur "städtebaulichen Weiterentwicklung des Zentrums Hellerhof" samt Leitlinien zur Aufgabestellung beschlossen. Die Leitlinien wurden durch die Stadtverwaltung vorab unter Beteiligung der Öffentlichkeit mit Einbindung des Kinderparlamentes aus dem Stadtbezirk 10 erarbeitet.

Im Rahmen des Workshop-Verfahrens "lebendiges Stadtteilzentrum Hellerhof" hat ein von der Stadtverwaltung beauftragtes Planungsbüro auf Grundlage der Leitlinien verschiedene städtebauliche Konzeptvarianten zur städtebaulichen Weiterentwicklung des Zentrums Hellerhof erarbeitet. Dabei wurden Nutzungen wie der bestehende Discounter sowie die weiteren Geschäfte und Dienstleister in die Planung einbezogen. Ein weiterer zentraler Aufgabenschwerpunkt liegt in der Schaffung von Wohnbauflächen, auch unter Berücksichtigung eines zielgruppengerechten Angebotes, wie zum Beispiel Seniorenwohnen. Zudem sollten Vorschläge für die Gestaltung eines öffentlichen Quartiersplatzes erarbeitet werden. Eine besondere Herausforderung stellten auch Themen wie Flächenverfügbarkeit, die auf das Areal einwirkende Lärmemissionen sowie bestehende Leitungstrassen dar, die nicht überbaut werden dürfen.

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