Mit der Niederlage Napoleons bei Leipzig am 16. - 19. Oktober 1813 wendete sich für Napoleon das Kriegsglück. Am 13. November 1813 erreichten russische Truppen bei Düsseldorf den Rhein. Die französische Beamtenschaft hatte sich schon am Vortage über den Rhein abgesetzt.
Am 25. November übernahm der russische Staatsrat Justus Gruner als "provisorischer Generalgouverneur" in Düsseldorf die Regierung. Er erließ eine Verordnung über die Bildung des "Generalgouvernements", entließ viele Beamte und ersetzte den "maire" wieder durch den Bürgermeister. Sehr bald kristallisierte sich heraus, dass bei einer Neuordnung Europas das Rheinland an Preußen fallen würde. Schon am 15. Juni 1814 ging die Verwaltung des ehemaligen Großherzogtums Berg an Preußen über. Am 8. Februar 1815 sprachen die auf dem Wiener Kongress versammelten Mächte die Rheinlande Preußen zu und am 5. April 1815 erließ König Friedrich Wilhelm II. noch von Wien aus Patente, in denen er die die ehemals preußischen Gebiete, das alte Herzogtum Berg und die anderen Erwerbungen für Preußen in Besitz nahm.
Als Termin für die Huldigung in Aachen war der 15. April 1815 festgelegt, die Friedrich Wilhelm III. von Preußen nicht persönlich wahrnehmen konnte, da er noch in Wien weilte.
Am 15. Juni 1815 wird das Generalgouvernement in Düsseldorf aufgelöst, es bleibt jedoch ein provisorischer Regimentsrat für das Herzogtum Berg zurück. Noch bis 1822 bestand ein Oberpräsidium für die preußische Provinz Jülich-Kleve-Berg in Köln, die als Großherzogtum Niederrhein fungierte, bis auch diese aufgelöst wurde und eine Rheinprovinz mit einem Oberpräsidium in Koblenz eingerichtet wurde.