Unser Monatsprogramm für Februar 2011 (Veranstaltungen)

Regiefrauen - ein 'Männerberuf' in Frauenhand

Eine Ausstellung des Deutschen Theatermuseums München im Theatermuseum Düsseldorf, vom 23. Februar 2011 bis 15. Mai 2011

Frauen als Regisseurinnen sind keine Erfindung der Neuzeit - es gab sie auch früher, doch sie waren handverlesen. Erst mit dem Beginn des 20. Jahrhundert erlebt das Theater den allmählichen Durchbruch der Frauen im Regiefach und vier Generationen später kommt man nicht umhin zu konstatieren, dass sich von der Nachkriegszeit bis heute enorm viel verändert hat. Respekt, Anerkennung und Förderung weiblicher Regisseure - lauter Tatsachen, die man fast als normal bezeichnen kann. In 40 Portraits geht die Ausstellung daher der Frage nach, was es für eine Frau bedeutet hat und immer noch bedeutet, in diesem männerdominierten Beruf Erfolg zu haben und welchen Veränderungen das Berufsbild in den letzten Jahrzehnten unterlag.

Stellvertretend und beispielhaft für andere gesellschaftliche Bereiche steht hier die Theaterwelt im Zentrum des Interesses. Ein Live-Report über die Veränderungen der Lebensbedingungen für Frauen in der westlichen Welt.

04.02.2011 Studiobühne im Theatermuseum, 19:30 Uhr
Caramba, Caracho, Orgasmus - Die unglaubliche Liebesgeschichte von Heino & Hannelore. Eine Comedy-Lesung mit Antje Lewald und Bernd Rieser. Die beiden Kölner Schauspieler nehmen die Zuschauer auf eine aufwühlende, abenteuerliche und über weite Strecken skurrile Reise in das Privat- und Liebsleben des gelernten Bäckers Heino Kramm aus Düsseldorf-Oberbilk und seiner Hannelore, geborene Auer und geschiedene Von Auersperg, mit, die seit 1977 ein Paar sind. Eine Lesung, angereichert mit Gesangseinlagen, tiefenpsychologischen Liedanalysen und selbstverständlich Heinos Original-Haselnusstorte! Eintritt: Euro 12,-/10,-
05.02.2011

Vorstellung wurde abgesagt!

Studiobühne im Theatermuseum, 19:30 Uhr
Ein Gespräch, das nie stattfand - Stück in russischer Sprache. Eine Tragikomödie nach dem Stück von R. Belezkiy: "Da steckt die Wahrheit! Von Lebenden - entweder Gutes oder gar nichts sprechen". Das Stück widmet sich den wichtigsten Persönlichkeitsproblemen, die im tiefsten Innern jeder kennt, der in der UdSSR aufgewachsen ist. Zwei Freunde erinnern sich an Situationen und philosophieren über die Bedeutung des Lebens. Regie und Darstellung: Kirill kamfora, Dmitri Ivanov. Eine Produktion von Theaterstudio Esperanto. Eintritt: Euro 7,-/5,-
12.02.2011 Studiobühne im Theatermuseum, 19:30 Uhr
"Das Gespensterschiff" nach W.Hauff - Ein junger Mann sucht sein Glück auf dem Meer. Er wird Seefahrer. Eines Tages in stürmischer Nacht taucht ein seltsamer Segler auf, rammt das Schiff des jungen Seefahrers. Es geht unter, die Besatzung ertrinkt und der junge Mann überlebt. Wundersame Geschehnisse nehmen ihren Lauf! Eine Produktion des Erzähltheater Achim Brock. Eintritt: Euro 11,-/7,-. Weitere Informationen
13.02.2011 Studiobühne im Theatermuseum, 11:00 Uhr
Eine Art Alaska - Ein junges Mädchen fällt im Alter von 16 Jahren in einen mysteriösen Schlaf, aus dem sie fast 30 Jahre später wieder erwacht. Sie sieht und empfindet die Welt ringsherum als Teenager und wird mit dem Problem ihrer Identität konfrontiert. Das TheaterLabor TraumGesicht probt kontinuierlich zwischen den Aufführungen und erschließt sich so neue Möglichkeiten, Sichtweisen und Erfahrungen. Das Stück wird erst nach einem Jahr mit seiner zehnten Aufführung seine "richtige Premiere" erleben. Mit Doris Horn und Niclas Esters. Regie: Wolfgang St. Keuter, Ausstattung: Gianni Sarto. Eintritt: Euro 15,-/12,-/7,50
13.02.2011 Kindertheater im Theatermuseum, 15:00 Uhr
Märchen aus aller Welt - Erzähltheater für Kinder ab 5 Jahren. Er erzählt uns von Elfen und Gnomen, und was die Menschen für Abenteuer mit ihnen erlebt haben. Eine Märchenstunde für kleine und große Kinder, kleine und große Erwachsene. Eine Produktion des Erzähltheaters Achim Brock. Eintritt: Euro 7,-. Weitere Informationen
14.02.2011 Blauer Montag im Theatermuseum, 11:00 Uhr
Gespräch zur aktuellen Inszenierung des Düsseldorfer Schauspielhauses - An der Produktion beteiligte Künstler beantworten Fragen aus dem Publikum und diskutieren über die Inszenierung. Eine Veranstaltung des Düsseldorfer Schauspielhauses, der Düsseldorfer Netzwerke und des Theatermuseums. Eintritt frei.
15.02.2011 Podium im Theatermuseum, 16:00 Uhr
Operntreff: Hommage an Jeanne Piland
- mit Wilfried Schmerbach und Jeanne Piland. Eine Veranstaltung der Deutschen Oper am Rhein, der Düsseldorfer Netzwerke und des Theatermuseums. Eintritt: Euro 3,-
15.02.2011 Kulinarisches Theater, 19:30 Uhr
Loriot's Dinnershow - mit Schauspielern und Köchen, erstklassiger Küche und hintergründigem Humor. Wer kennt sie nicht, die Kult-Sketche aus Loriot's kulinarischer Welt: "Die Benimmschule", "Die Nudel", "Frühstück und Politik", "Das Galadinner" oder "Der Kosakenzipfel"? Wir servieren ein Vier-Gänge-Gourmetmenü, erstklassige Spitzenweine und alles gewürzt mit einer gehörigen Prise Humor. Eintritt: Euro 69,- (ohne Getränke). Weitere Informationen
17.+18.02.2011 Studiobühne im Theatermuseum, 19:30 Uhr
Hokuspokus - eine Krimikomödie von Curt Götz. Die junge Witwe Agda Kjerulf steht wegen Mordes an ihrem Gatten, einem nur mäßig erfolgreichen Kunstmaler, vor Gericht. Alle Indizien sprechen gegen die attraktive junge Frau. Sie verstrickt sich zunehmend in Widersprüche, bis der raffinierte Anwalt Peer Bille ihre Verteidigung übernimmt. Plötzlich nimmt der Schauprozess einen völlig anderen Verlauf: skurrile Zeugen tauchen auf, der Verteidiger entpuppt sich als begabter Gaukler, die Bilder des Ermordeten finden auf einmal reißenden Absatz und ein altes Geheimnis wird gelüftet. Mit Joeri Burger, Alexander Kurczyk, Kirsten Annika Lange, Saskia Leder, Simon Mehlich und Daniel Wandelt. Regie: Saskia Leder, Bühne: Judith Beier, Maske: Sonja Gast. Eintritt: Euro 15,-/13,-
19.02.2011 Studiobühne im Theatermuseum, 19:30 Uhr
Impromatch Phönixallee vs. Jugendclub Junges Schauspielhaus - Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah... Den Jugendclub des Jungen Schauspielhauses fordert die Phönixallee dieses Mal zum Match heraus. In verschiedenen Spielkategorien kämpfen die beiden Teams um die Gunst der Zuschauer. Wer improvisiert die überraschendsten, spannendsten und unterhaltsamsten Geschichten? Das Publikum bestimmt dabei nicht nur den Inhalt der Szenen, sondern auch das Siegerteam des Abends. Eine Produktion des Improvisationstheaters "Phönixallee". Eintritt: Euro 10,-/8,- (ermäßigt). Weitere Informationen
20.02.2011 Studiobühne im Theatermuseum, 16:00 Uhr
Hokuspokus - eine Krimikomödie von Curt Götz - Die junge Witwe Agda Kjerulf steht wegen Mordes an ihrem Gatten, einem nur mäßig erfolgreichen Kunstmaler, vor Gericht. Alle Indizien sprechen gegen die attraktive junge Frau. Sie verstrickt sich zunehmend in Widersprüche, bis der raffinierte Anwalt Peer Bille deren Verteidigung übernimmt. Plötzlich nimmt der Schauprozess einen völlig anderen Verlauf: skurrile Zeugen tauchen auf, der Verteidiger entpuppt sich als begabter Gaukler, die Bilder des Ermordeten finden auf einmal reißenden Absatz und ein altes Geheimnis wird gelüftet. Mit Joeri Burger, Alexander Kurczyk, Kirsten Annika Lange, Saskia Leder, Simon Mehlich und Daniel Wandelt. Regie: Saskia Leder, Bühne: Judith Beier, Maske: Sonja Gast. Eintritt: Euro 15,-/13,-
22.02.2011 Ausstellungseröffnung, 19:00 Uhr
Eröffnung der Ausstellung "Regie-Frauen - ein Männberuf in Frauenhand"
23.02.2011 Podium im Theatermuseum, 19:00 Uhr
Ansichtssachen Oper: Heiterer Hintersinn... Parodie im Musiktheater - Der kalkulierte Bruch zwischen Gezeigtem und Gemeintem ist auch auf der Musikbühne von besonderem Reiz, wird er hier doch noch um das Hörbare bereichert. Bei solch bewusst angelegten Doppelbödigkeiten bedienen sich Librettisten wie Komponisten gezielter Kunstgriffe wie Parodie, Travestie und Persiflage, die gelegentlich bis zur Demontage führen. Die Reihe zumeist humoristisch gefärbter Werke, die musikalische Formen, bestimmte Gattungen, literarische Stoffe, die hohe Kunst oder gleich eine ganze gesellschaftliche Epoche aufs Korn nehmen, ist lang. Frank Labussek präsentiert und deutet einige besonders typische Beispiele. Der Schauspieler Wolfgang Welter steuert literarische Kostproben dazu bei ... Eine Themenreihe der Deutschen Oper am Rhein und des Theatermuseums Düsseldorf. Eintritt: Euro 5,-
25.02.2011

Zusätzlich im Programm!

Vortragsreihe über Theaterberufe, 15:00 Uhr
Wer will Schauspieler werden?
Die Berufsberaterin Dr. Karin Wilcke und die Autorin Ulrike Boldt informieren über das Berufsfeld Schauspiel in der kompletten Bandbreite:
- Die Aufnahmeprüfung bei Schauspielschulen und wie man sich am besten darauf vorbereitet: Was sind Castings und lohnt es sich, dort hin zu gehen?
- Was lernt man im Schauspielstudium und wie ist der Arbeitsalltag bei Film, Fernsehen und Theater?
- Wie sind die Jobchancen, Verdienstmöglichkeiten und der mögliche Weg nach Hollywood?
Eintritt kostenlos - Anmeldung nicht erforderlich.
25.+26.02.2011 Studiobühne im Theatermuseum, 20:00 Uhr
Ein Geist kommt selten allein - Ermordet von seiner geldgierigen Gattin und ihrem Liebhaber, verfolgt der Geist des Barons staunend die Aufklärung des Verbrechens: der Butler Johann und seine Cousine, eine forsche Kriminalbeamtin, suchen die Täter für die Morde am Baron und am Hausmädchen Sophia (ein weiterer Geist), gemeinsam mit dem Kriminalassistenten Hugo Geist und zwei Cousinen des Barons, von denen eine enorm esoterisch ist. Mit vereinten Kräften schaffen es die "Guten", lebendig oder tot, die "Bösen" zur Strecke zu bringen und die Verbrechen aufzuklären. Eine Produktion der Dramaschule Düsseldorf unter Leitung von Iris Droste. Eintritt: Euro 7,-/5,-
27.02.2011 Kindertheater, 11:30 + 15:00 Uhr
Tanzen bis die Schwarte kracht - Puppentheaterstück für Kinder ab 3 Jahren. Tanzen bis die Schwarte kracht - die kleine Rüsswitha lebt wie alle Schweinchen auf dem Bauernhof. Was niemand ahnt: Ihre ganze Liebe gilt dem Tanz!!! Als eine Talentshow auch in ihrem Dorf Halt macht, ist Rüsswitha nicht mehr zu bremsen! Doch alle machen sich über sie lustig: "mit der Figur kannst du doch keine Tanzkarriere machen! ... grunz-grunz! ... Die suchen dort keine Supersau!!!" Ihr ganzer Mut ist dahin, jetzt könnte nur noch eine gute Fee helfen, aber die gibt es ja bloss im Märchen... Puppentheater Bauchkribbeln von und mit Martina Burkandt. Eintritt: Euro 6,-/4,-. Weitere Informationen

Die Ausstellung "Museum für Zuschaukunst. Theater: Bild, Körper, Raum, Stimme" ist während der Laufzeit der Sonderausstellung nicht zu sehen.