Innovationen und Wissenstransfer in Düsseldorf
| Immobilienmarkt 06 2025 News
Düsseldorf lebt von seinen Allianzen. Die Wirtschaftsförderung leistet ihren Beitrag, indem sie Menschen mit Geschäftsideen und Partner zusammenbringt, die Innovationsprojekte gemeinsam realisieren, und ist bei der Wissenschaftskommunikation behilflich.
Eine besondere Bedeutung kommt dabei der Hochschule Düsseldorf zu, die als Einrichtung der angewandten Wissenschaften unternehmensnah forscht. Die polis Convention als Messe für Projekt- und Stadtentwicklung bot im Mai 2025 die Chance, dem Fachpublikum zwei technische Innovationen aus dem akademischen Umfeld vorzustellen:
Das Start-up lilmore entwickelt ein modulares Mini-Haus, das sich dem Lebenszyklus anpasst. Die Module werden je nach familiärer Situation an- und zurückgebaut. So wird dem Wunsch nach bezahlbarem Wohneigentum Rechnung getragen und kreislaufwirtschaftliches Handeln möglich. Die durchgeführte Marktanalyse zeigt, dass ein modulares Mini-Haus im Ballungsraum eine Wohnalternative sein kann und Marktchancen aufweist.
Unsere Umfrage unter Düsseldorfer Studierenden zeigte großes Gründungsinteresse: Inspirierende technische Lösungen wie diese sind anderen Studierenden Vorbild für eigene Geschäftsideen. Mit dem Hochschulnetzwerk und der Hochschule Düsseldorf motivieren wir so zu mehr akademischen Gründungen.
Das zweite Beispiel ist der Smart Energy Hub Düsseldorf-Mettmann mit einem KI-basierten Tool zur intelligenten Planung und Steuerung der Gebäude-Energieversorgung. Strom, Wärme, Kälte sowie Wetterbedingungen und Bedarf werden zusammen gedacht. Sanierungen können effizient gestaltet und der Energiebedarf gesenkt werden. Beteiligte sind das Zentrum für Innovative Energiesysteme der HSD und das städtische Innovations- und Technologiezentrum DITEC. Wissenstransfer hilft bei der Erzeugung von Wertschöpfung. Da der Bau- und Immobiliensektor rund 40% des Energiebedarfs auf sich vereint, ist es auch ein wertvoller Beitrag zum Klimaschutz. Wird die Technologie zum Exportschlager, wirkt sie regional und überregional.
Technologischer Fortschritt ist die Voraussetzung für wirtschaftliches Wachstum, und Wissenschaften sind ein Wirtschafts- und Standortfaktor: Hochschulen und Forschungseinrichtungen versorgen Unternehmen mit hochqualifizierten und -spezialisierten Fachkräften, Absolventen gründen Spin-Offs und Startups. Hochschulen bzw. Forschungseinrichtungen sind selbst zentrale Beschäftigungsorte und ziehen herausragende Talente an. Das Zusammenbringen von Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft ermöglicht neue Verbindungen und Wissenstransfers.
Eine Aufgabe der Wirtschaftsförderung ist es, ein öffentliches Bewusstsein für die Bedeutung von Hochschulen und Wissenstransfers zu schaffen. Wir fungieren als Matchmaker von Unternehmen, Startups und Forschungseinrichtungen in Düsseldorf und der Region und beziehen deren Stärken vor allem bei standortrelevanten Zukunftsthemen ein.
Ihr Ansprechpartner bei uns für diese Themen ist Andreas Brauer (Andreas.BrauerDuesseldorf.de). Nehmen Sie gerne Kontakt auf!