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Tag des offenen Denkmals® Programmpunkte

01 Institut für Denkmalschutz und Denkmalpflege

Historische Aufnahme Jacobihaus Terrasse und Park © Malkasten Archiv

01 Institut für Denkmalschutz und Denkmalpflege

Eröffnungsveranstaltung im Malkasten

 Der Künstlerverein Malkasten in Düsseldorf liegt an der Jacobistraße nahe dem Hofgarten. Die Straße trägt den Namen der bedeutenden Düsseldorfer Kaufmanns- und Gelehrtenfamilie Jacobi, die im 18. Jahrhundert auf ihrem dortigen Landgut ein geistiges und kulturelles Zentrum etablierte. Dieses Zentrum hatte eine solche Anziehungskraft, dass selbst Johann Wolfgang von Goethe auf Einladung Friedrich Heinrich Jacobi gleich zweimal nach Düsseldorf reiste. Der Künstlerverein Malkasten übernahm Mitte des 19. Jahrhunderts das Anwesen und wuchs zu einem bedeutenden künstlerischen und gesellschaftlichen Netzwerk heran.

Passend zum diesjährigen bundesweiten Motto „NetzWERKE: Denkmale & Infrastruktur – Historische Bauten, die uns bewegen und verbinden“ wird der diesjährige Tag des offenen Denkmals im Jacobihaus des Künstlervereins Malkasten eröffnet.  

Im Rahmen eines moderierten Gesprächs wird die Geschichte der kulturellen Vernetzung des traditionsreichen Düsseldorfer Ortes beleuchtet. Am Beispiel der aktuellen Kooperation mit dem benachbarten Goethe-Museum im Schloss Jägerhof wird aufgezeigt, welche zeitgenössischen Netzwerke der Ort nutzt. Dabei wird auch thematisiert, wie Denkmale im Spannungsfeld von Kunst, Geschichte und urbanem Leben heute und in Zukunft agieren können, um Menschen zu bewegen und miteinander zu verbinden.

Das Gespräch wird moderiert von Svenja Schrickel, Institut für Denkmalschutz und Denkmalpflege der Landeshauptstadt Düsseldorf im Austausch mit Christoph Westermeier, 1. Vorsitzendem des Künstlervereins Malkasten und Dr. Boris Roman Gibhardt, Direktor des Goethe-Museums und der Anton-und-Katharina-Kippenberg-Stiftung im Schloss Jägerhof.

Freuen Sie sich auf ein musikalisches Rahmenprogramm durch ein Gitarren-Quintett der Clara-Schumann-Musikschule. Zu einer Erfrischung lädt die Landeshauptstadt Düsseldorf ein.

02 Künstlerverein Malkasten und Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf

Familie mit Kind, Henri Boncquet, 1903. © Kulturamt der Landeshauptstadt

02 Künstlerverein Malkasten und Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf

Führungen im Malkasten

Führung 1: Architekturführung mit Christoph Westermeier 1. Vorsitzender des Künstlervereins. Text folgt.

Die Philosophen- und Industriellenfamilie Jacobi etablierte in der Nähe zum Schloss Jägerhof im 18. Jahrhundert einen Begegnungsort der Geisteswissenschaften. 1861 erwarb der Künstlerverein Malkasten das Gebäude und den Park. Seither wird das Jacobihaus von der rheinischen Künstler*innenschaft als Vernetzungsort getragen. Christoph Westermeier, bildender Künstler und 1. Vorsitzender des Künstlervereins Malkasten, stellt im Anschluss an die Eröffnungsveranstaltung beim gemeinsamen Rundgang die Räumlichkeiten des historischen Jacobihauses vor.

 Wichtiger Hinweis: Die Teilnehmerzahl ist auf 25 Personen begrenzt. Um Anmeldung wird gebeten unter denkmaltag@duesseldorf.de (bis Freitag, 11. September 2026, 12 Uhr)

Treffpunkt Führung 1: Jacobistraße 6a, vor dem Malkastenforum (bitte den Seiteneingang zum Park benutzen)

 

 

03 Dominikanerkirche St. Andreas

Frühbarocke Baukunst in Düsseldorfs Altstadt © Dominikanerkonvent St. Joseph

03 Dominikanerkirche St. Andreas

Führungen durch die Dominikanerkirche St. Andreas

Die ehemalige Hof- und Jesuitenkirche mit ihrer reichen Stuckdekoration ist einer der bedeutendsten barocken Sakralbauten im Nordwesten Deutschlands und wurde 1622-29 errichtet. Im Mausoleum, der Grablege des Hauses Pfalz-Neuburg, ist u.a. das Grab von Kurfürst Johann Wilhelm von der Pfalz (Jan Wellem). Den Hochaltar schuf Ewald Mataré.

04 Mahn- und Gedenkstätte

Titelbild zur Dauerausstellung © Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf

04 Mahn- und Gedenkstätte

Ausstellung: Düsseldorfer Kinder und Jugendliche im Nationalsozialismus

Die Dauerausstellung in der Mahn- und Gedenkstätte thematisiert Düsseldorfer Kinder und Jugendliche im Nationalsozialismus. Anhand ausgewählter Biografien wird den Fragen nachgegangen, wie Kinder und Jugendliche sich während der Zeit des Nationalsozialismus verhalten, wie sie gehandelt und welche Erfahrungen sie in der Diktatur gemacht haben. Am Tag des offenen Denkmals lädt die Mahn- und Gedenkstätte zum Besuch der kostenfreien Daueraustellung im geschichtsträchtigen, denkmalgeschützen Gebäude Mühlenstraße 29 ein.

05 SchifffahrtMuseum

Auf den Spuren der Vergangenheit. Abriss des Ständehauses um 1890. © Sammlung SchifffahrtMuseum

05 SchifffahrtMuseum

Kinder- und Familienführung im Schlossturm: Auf den Spuren der Vergangenheit  

Das Düsseldorfer Schloss beherbergte früher Fürsten, Politiker und Künstler. Er trotzte Bränden und Kanonen und überstand bis zum Einzug des SchifffahrtMuseums zahlreiche Bedrohungen. Nur durch das Engagement der Düsseldorfer und Düsseldorferinnen konnte er bis heute überdauern. Bei diesem Rundgang lernen Kinder und Familien die wechselhafte Geschichte des Schlosses und Schlossturm kennen. Zum kostenfreien Besuch des Museums und zur Führung zum Tag des Denkmals lädt das SchifffahrtMuseum ein.

06 Maxhaus

Die historische Ausstellung im Marxhaus © M. Nagel

06 Maxhaus

Maxhaus – Katholisches Stadthaus

Als ehemaliges Franziskanerkloster verbindet sich im Maxhaus alte Klostersubstanz mit zeitgenössischer Architektur. Heute ist das Maxhaus ein offenes und modernes Haus der katholischen Kirche mit einem vielfältigen Programm: Vorträge zu aktuellen Themen und spirituelle Angebote ergänzen sich mit Musik, Kunst, Literatur, Ausstellungen und Gastronomie. Workshops und interaktive Ausstellungen laden ein, über existentielle Fragen ins Gespräch zu kommen. An der Schnittstelle zwischen katholischer Kirche und Stadtgesellschaft lädt das Maxhaus zum Austausch und Begegnung ein.

 

07 Maxschule

Unterricht wie vor 100 Jahren im Schulmuseum. © Gerd Schlüter

07 Maxschule

Schulmuseum mit historischem Klassenzimmer - Schulunterricht wie vor 100 Jahren

Die Maxschule wurde 1695 von Franziskanern des angrenzenden Klosters als Laienschule gegründet. Die Einrichtung einer Knaben- und Mädchenschule erfolgte 1804; später war sie zusätzlich eine Armenschule. Der Neubau der heutigen Schule erfolgte 1854 bis 1856. Die Maxschule hatte mit Heinrich Heine nicht nur einen sehr berühmten Schüler; sie gilt auch als ein besonders gut gestalteter Schulbau des Klassizismus. In der zweiten Etage haben die Besucher*innen die Möglichkeit, in Begleitung von Gerd Schlüter im Schulmuseum mit historischem Klassenzimmer eine Reise in den Schulunterricht vor 100 Jahren zu unternehmen.

08 Polnisches Institut Düsseldorf

Das Polnische Institut Düsseldorf. © Rolf Purpar

08 Polnisches Institut Düsseldorf

Ausstellung: Teilen und Herrschen von Mikołaj Sobczak

Das Polnische Institut lädt zur ersten Einzelausstellung des Künstlers Mikołaj Sobczak in Düsseldorf unter dem Titel Teilen und Herrschen ein. Der Künstler hinterfragt die Konventionen der Historienmalerei, um alternative Szenarien zu entwerfen. In vielschichtigen, oft surrealen Tableaus inszeniert er unmögliche Begegnungen realer Protagonist*innen und verschiebt bisher etablierte Narrative. Dabei rückt er insbesondere queere und trans Perspektiven in den Mittelpunkt.

Auf Wunsch: Vorführungen des Dokumentarfilms Depolma über die Restaurierung des Hauses Citadellstrasse 7 in den Jahren 1979-1980

 

09 Stadtmuseum im Palais Spee und Düsseldorf

Das Stadtmuseum im Palais Spee. © Stadtmuseum Düsseldorf

09 Stadtmuseum im Palais Spee und Düsseldorf

Führung: Das Stadtmuseum im Palais Spee - Kindgerechte Reise durch die Architekturgeschichte von Stadt und Stadtmuseum

Das Stadtmuseum wird anlässlich des Tags des offenen Denkmals ein besonderes Augenmerk auf das Palais Spee legen, in dem sich das Museum heute befindet. Anhand von Modellen, Stadtansichten und Plänen wird bei einem Rundgang für die ganze Familie erläutert, wie Düsseldorf und das Palais Spee über die Jahrhunderte hinweg ihr Aussehen verändert haben. Im Anschluss an die Führung durch die Sammlung haben Kinder die Möglichkeit, eine ganz eigene phantasievolle Version des Palais Spee von innen oder von außen in Form einer Collage zu erstellen und sie malerisch zu erweitern. So nehmen sie am Ende ein Stück Stadtmuseum mit nachhause.

 

10 Stadtmuseum im Palais Spee und Düsseldorf

Das Stadtmuseum im Palais Spee. © Stadtmuseum Düsseldorf

10 Stadtmuseum im Palais Spee und Düsseldorf

Führung: Das Palais Spee und der Rosengarten – Wie die Geschichte Düsseldorfs sich in einem Gebäude widerspiegelt

Das größte Exponat in der Sammlung des Stadtmuseums ist das Gebäude selbst, in dem sich das Museum seit 1963 befindet – das Palais Spee. Mit seiner besonderen Lage entlang der Stadtbefestigung veränderte sich das Gebäude, dessen Ursprünge aus der Zeit Jan Wellems stammen, über die Jahrhunderte. Im Rahmen einer Führung erkunden die Besucher*innen das Palais Spee, seine Geschichte und mit einem Gang durch den Rosengarten auch die direkte Umgebung des außergewöhnlichen Gebäudes.

11 Stiftung Haus der Geschichte Nordrhein-Westfalen

Villa Horion. © Haus der Geschichte NRW

11 Stiftung Haus der Geschichte Nordrhein-Westfalen

Führungen und Stadtspaziergang: Villa Horion – Haus der Parlamentsgeschichte

Am historischen Ort, dem ehemaligen Sitz der Ministerpräsidenten erhalten die Besucher*innen Einblick in die Geschichte des Landtages von Nordrhein-Westfalen von den Anfängen 1946 bis in die Gegenwart. In vier Räumen, die nach den bisherigen Tagungsorten des Parlaments gestaltet sind, erleben sie die demokratische Entwicklung unseres Bundeslandes. Darüber hinaus können Interessierte an einem Spaziergang entlang des Mannesmannufers an zentralen politischen Gebäuden der Landesgeschichte teilnehmen. Ausgangspunkt des Spaziergangs ist der Behrensbau.

 

12 Schumann-Haus Düsseldorf

Blick in die Ausstellung im Schumann-Haus. © Schumann-Haus, M. Luigs

12 Schumann-Haus Düsseldorf

Führung: Zeitkapsel Schumann-Haus Düsseldorf – Zu Gast bei Clara und Robert

Das Schumann-Haus Düsseldorf in der Bilker Straße 15 ist das einzige in seiner historischen Bausubstanz erhaltene Wohnhaus des berühmten Musikerehepaars Clara und Robert Schumann. Als „Ausstellungsstück Nr. 1“ wurde das Haus denkmalgerecht saniert und zu einem modernen Musikmuseum umgebaut. Die Besucher*innen erfahren im Rahmen einer Führung anlässlich des Tags des offenen Denkmals mehr über das historische Gebäudeensemble, dessen Umbau und das Leben und Wirken der Familie Schumann in Düsseldorf.

 

13 Heinrich-Heine-Institut

Das Heinrich-Heine-Institut. © Heinrich-Heine-Institut, M. Luigs

13 Heinrich-Heine-Institut

Stadtrundgang: Auf Heines Spuren durch die Düsseldorfer Altstadt

Bei dem Stadtrundgang lernen die Besucher*innen Heinrich Heines Düsseldorf kennen und erkunden die Stätten seiner Kindheit und Jugend in der Altstadt. Ausgehend vom Heinrich-Heine-Institut, das in einem historischen Patrizierhaus untergebracht ist, führt der Spaziergang auf den Spuren des Dichters zu seinem Geburtshaus auf der Bolker Straße, zum Jan-Wellem-Denkmal auf dem Marktplatz, zum Rheinufer, zu seiner ehemaligen Schule (Maxhaus) sowie zum Heine-Denkmal am Schwanenmarkt. Zitate aus der Feder des Dichters ergänzen den kurzweiligen Rundgang durch die Heine-Stadt Düsseldorf. 

14 Düsseldorfer Stadtführer

Düsseldorfs Brückenfamilie. © Georg Reinders

14 Düsseldorfer Stadtführer

Stadtführung: Wo Düsseldorf sich verbindet

Düsseldorfs Brückenfamilie prägt die Skyline der Landeshauptstadt seit Jahrzehnten. Lange davor überquerte man den Rhein auch mittels einer Fliegenden Brücke. Hierzu und zu anderen Rheingeschichten laden die Düsseldorfer Stadtführer interessierte Besucher*innen ganz herzlich ein.

60 kurzweilige Minuten, die nicht nur von den Düsseldorfer Brücken handeln.

15 Düsseldorfer Stadtführer

Düsseldorfer Architektur. © Jadwiga Schäfer

15 Düsseldorfer Stadtführer

Stadtführung: Düsseldorfer Mitte - Anker und Drehscheibe

Ob beim Shoppen, Arbeiten, Theaterbesuch oder einfach mal im Grünen entspannen: In Düsseldorfs Innenstadt findet das Leben in unmittelbarer Verbindung und direktem Austausch mit Schätzen der Kulturlandschaft statt. Mit Jadwiga Schäfer von den Düsseldorfer Stadtführern e.V. haben die Besucher*innen die Möglichkeit, in das Stadtbild und in die technischen Highlights der Architektur zu Beginn des 20. Jahrhunderts einzutauchen sowie die Entwicklung und Veränderungen der Düsseldorfer Mitte im 21. Jahrhundert zu ergründen.

 

16 Goethe-Museum

Dr. Frederike Möller © F. Möller

16 Goethe-Museum

Düsseldorfer ToyPiano Festival.

Ludwig van Beethoven & Bettina von Arnim

Zum Tag des offenen Denkmals und im Rahmen der Sonderausstellung Aus dem Schatten lädt das Düsseldorfer ToyPiano Festival zu einer außergewöhnlichen musikalischen Zeitreise in das Goethe-Museum ein. An kleinen und großen Tasteninstrumenten erklingen Ludwig van Beethovens monumentales 5. Klavierkonzert Emperor sowie die feinsinnigen Lieder von Bettina von Arnim. Die Solistin Dr. Frederike Möller übernimmt den virtuosen Tastenpart und moderiert den Nachmittag mit wissenswerten Einblicken in die Freundschaft zwischen von Arnim und Beethoven. Meisterhaft begleitet wird sie bei diesem hochkarätigen Kultur-Highlight vom Ensemble Musiklabor.

17 "Der Golzheimer Friedhof soll leben" e.V.

Führung auf dem Golzheimer Friedhof. © Verein Der Golzheimer Friedhof soll leben

17 "Der Golzheimer Friedhof soll leben" e.V.

Der alte Golzheimer Friedhof, ein historisches Juwel des 19. Jahrhunderts

Jahresthema 2026: Die Kindergräber auf dem Golzheimer Friedhof und die hohe Kindersterblichkeit im 19. Jahrhundert - Geschichte(n) an ausgesuchten Gräbern über Ursachen, Einzelschicksale, Trauerrituale dieser Epoche, Grabinschriften und Grabsymbolik.

Das Rahmenprogramm des Tages wird von dem Verein Der Golzheimer Friedhof soll leben ausgerichtet. Die ergänzenden Programmpunkte erfolgen durch die einzelnen zusammenarbeitenden Organisationen, wie die Geschichtswerkstatt Düsseldorf, die Initiative Tabu Suizid e.V., die Baumschutzgruppe Düsseldorf und die Stiftung Deutsche Bestattungskultur.

18 Heimatverein Düsseldorfer Jonges e.V.

Das Haus des Brauchtums im Ratinger Tor 1. © Rolf Pupar

18 Heimatverein Düsseldorfer Jonges e.V.

Ratinger Tor / Haus des Brauchtums

Die zwei klassizistischen Torhäuser an der Maximilian-Weyhe-Allee zeugen von einer Zeit, in der Adolph von Vagedes, Baudirektor im Großherzogtum Berg, mit der Entfestigung Düsseldorfs beauftragt worden war. Das Ratinger Tor wurde als Verteidigungsbauwerk überflüssig. Vagedes errichtete daraufhin 1811-1815 das neue Torhaus, das bis Mitte des 19. Jahrhunderts auch städtische Zollstelle war. Das Denkmal wurde im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt. Es folgten Restaurierungen Ende der 1940er und 1980er Jahren sowie 2012 mit Hilfe der Tischgemeinschaft 2.Löschzug des Heimatvereins Düsseldorfer Jonges e.V. Während der Öffnungszeit werden stündlich Führungen inklusive einer Kurzfilm-Vorstellung angeboten.

19 Allianz Prof. Dr. Horst A. Wessel, Elisabeth Janssen, Ortskuratorin der Deutschen Stiftung Denkmalschutz in Düsseldorf und der Gaslicht-Initiative

Historische Düsseldorfer Gaslaterne – ein einzigartiges Kulturdenkmal mit besonderer Bedeutung für das historische Stadtbild. © Barbara Schmitz

19 Allianz Prof. Dr. Horst A. Wessel, Elisabeth Janssen, Ortskuratorin der Deutschen Stiftung Denkmalschutz in Düsseldorf und der Gaslicht-Initiative

Gaslicht Rundgang - vom Hofgarten zur Altstadt

 Die Gaslaternen sind das größte Denkmal der Stadt und identitätsstiftend. Sie prägen das Stadtbild seit 1848 und stehen für Düsseldorfs Industriegeschichte. Mit Beginn der Blauen Stunde zünden sie und entfalten eine sanfte Atmosphäre, die sich mit LED nicht imitieren lässt.

Auf dem Rundgang vom Theatermuseum bis in die Altstadt sind sowohl denkmalgeschützte Gaslaternen als auch elektrifizierte Exemplare zu sehen, die nach der Umrüstung von Gas auf Strom nun nicht mehr Teil des Denkmals sind. Während Experten den Unterschied beider Leuchtsysteme erläutern, die historische Bedeutung der weltweit einzigartigen Düsseldorfer Gasbeleuchtung vermitteln und Fragen beantworten, erleben die Teilnehmer*innen das Industriedenkmal in Funktion und können sich darüber, ob die Nachbildung der ursprünglichen Lichtstimmung durch moderne LED-Technik gelungen ist, ein eigenes Bild machen - denn Gaslicht muss man mit eigenen Augen sehen.

20 Literaturbüro e.V.

Vera Vorneweg am 39er Ehrendenkmal. © Moritz Ellerich

20 Literaturbüro e.V.

Lesung: Überdenken - Überschreiben mit Vera Vorneweg

Viele Denkmäler prägen unseren Alltag, ohne dass ihre Geschichte oder Aussage noch hinterfragt wird. Im Projekt überdenken – überschreiben (2025) lud Maren Jungclaus fünf Düsseldorfer Autor*innen ein, schreibend auf ein Denkmal ihrer Wahl zu reagieren. Am Denkmaltag wird Vera Vornewegs Arbeit zum Denkmal der 39er im Rahmen einer moderierten Lesung mit anschließender Diskussion vorgestellt. Mit einer Collage aus Feldpostbriefen gibt sie den belasteten Frauen des Ersten Weltkriegs eine Stimme.

21 Düsseldorfer Stadtführer

GeSoLei. © Brigitte Rey-Brögger

21 Düsseldorfer Stadtführer

Stadtführung: Le progrès brique par brique : l'héritage de la GeSoLei de 1926

Cette visite vous invite à découvrir l'histoire de la GeSoLei, une manifestation d'envergure internationale qui s'est tenue à Düsseldorf du 8 mai au 15 octobre 1926. Cette grande foire-exposition a attiré 7,5 millions de visiteurs, s'imposant comme l'événement phare de la République de Weimar. Au-delà de sa portée sociale et éducative, la GeSoLei a également constitué un tournant urbanistique majeur pour Düsseldorf. Les infrastructures et les édifices construits pour l'occasion ont laissé un héritage culturel et structurel encore visible de nos jours.

22 Stadtarchiv Düsseldorf

Hochwasser 1925 © Stadtarchiv Düsseldorf

22 Stadtarchiv Düsseldorf

Hinweis zur Ausstellung „GeSoLei“ im Stadtarchiv Düsseldorf

Wer mehr über den Aufbau und die Entstehung der Ausstellung GeSoLei vor 100 Jahren erfahren möchte, ist herzlich eingeladen, werktags das Stadtarchiv der Landeshauptstadt Düsseldorf zu besuchen. Noch bis zum 15.10.2026 werden dort gemeinsam mit dem LVR-Zentrum für Medien und Bildung Bilder des Düsseldorfer Fotografen Julius Söhn gezeigt, die die Bauphase der temporären und permanenten Ausstellungsgebäude dokumentieren. 

 

23 Bezirksregierung Düsseldorf

Das Baudenkmal wurde 1907-11 durch das preußische Ministerium für öffentliche Arbeiten nach dem Vorbild des Berliner Reichstagsgebäude erbaut. © Bezirksregierung Düsseldorf

23 Bezirksregierung Düsseldorf

Bezirksregierung Düsseldorf

Eines der markantesten Gebäude am Düsseldorfer Rheinufer öffnet seine Türen: die Bezirksregierung Düsseldorf. Das zwischen 1907 und 1911, nach dem Vorbild des Berliner Reichstagsgebäudes, errichtete Denkmal verbindet heute historische Architektur mit moderner Verwaltung. Seit über 100 Jahren ist sie ein zentraler Knotenpunkt für das politische, gesellschaftliche und infrastrukturelle Geflecht der Region. Zum Tag des offenen Denkmals haben Besucher*innen die einmalige Gelegenheit die repräsentativen Räumlichkeiten zu besichtigen, die sonst nicht für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Alle sind herzlich eingeladen, zu erleben, wie Geschichte und Moderne in einem der bedeutendsten Denkmäler Düsseldorfs zusammenfließen.

24 Oberlandesgericht der Stadt Düsseldorf

Frei am Rhein gelegen und weithin sichtbar prägt das Baudenkmal das Stadtbild. © Oberlandesgericht Düsseldorf

24 Oberlandesgericht der Stadt Düsseldorf

Geführte Rundgänge durch das Oberlandesgericht

Das Oberlandesgericht Düsseldorf bildet gemeinsam mit der Bezirksregierung einen beeindruckenden Gebäudekomplex, der die Sichtachse am Rheinufer stadteinwärts prägt. Am 30. April 1910 eingeweiht und im Jahr 2001 umfangreich renoviert, ist es kunstgeschichtlich wie auch architektonisch von großem Interesse. Am Tag des offenen Denkmals lädt das Oberlandesgericht Düsseldorf zu geführten Rundgängen durch die Räumlichkeiten des Gerichtsgebäudes ein, die auch spannende Einblicke in die ersten Spionage- und Terrorismusverfahren, beinhalten.

25 Ehemaliges Staatsarchiv

Das ehemalige Staatsarchiv der Stadt Düsseldorf. © Stefan Lodde

25 Ehemaliges Staatsarchiv

Führung und Einblicke in das denkmalgeschützte Gebäude

Das ehemalige Staatsarchiv wurde auf Grund seiner historischen Bedeutung und der qualitätvollen, architektonischen Gestaltung in die Denkmalliste eingetragen. Das Bauwerk setzt sich aus einem zweistöckigen Vorderhaus und einem sechsgeschossigen Magazingebäude zusammen, welches in den Jahren 1899 – 1901 von den Architekten Bongard und Kochs für die Staatsregierung errichtet wurde. Die Führung am Denkmaltag umfasst den Außenbereich sowie einen Teil des Magazingebäudes.

26 Erinnerungsort alter Schlachthof & Hochschulbibliothek

Früher: Großviehmarkthalle. Heute: Hochschulbibliothek und Erinnerungsort Alter Schlachthof, auf dem Campus der HSD. © Erinnerungsort Alter Schlachthof/HSD; Eric Fritsch (HSD)

26 Erinnerungsort alter Schlachthof & Hochschulbibliothek

Aktionstag mit Rundgängen, Filmvorführungen und Ausstellung

Auf dem Gelände des früheren städtischen Schlachthofs befindet sich heute der neue Campus der Hochschule Düsseldorf. In der denkmalgeschützten ehemaligen Großviehmarkthalle dokumentiert der Erinnerungsort Alter Schlachthof die hier 1941-44 begangenen Verbrechen. Fast 6.000 jüdische Männer, Frauen und Kinder wurden von hier deportiert. Außerdem befindet sich heute die Bibliothek der Hochschule in dem Gebäude.

 

27 Düsseldorfer Stadtführer

Der Düsseldorfer Nordfriedhof. © Daniela Pusch

27 Düsseldorfer Stadtführer

Führung: Netzwerke auf dem Nordfriedhof

Im Laufe seines mehr als 140-jährigen Bestehens wurden auf dem Düsseldorfer Nordfriedhof unter anderem auch zahlreiche bekannte Düsseldorfer Persönlichkeiten bestattet. Wie sie zu Lebzeiten miteinander verbunden waren, so haben sie auch im Tode ihre letzte Ruhestätte nebeneinander gefunden, wovon insbesondere der berühmte Millionenhügel zeugt. Hier lässt sich einiges über die Düsseldorfer Netzwerke aus Industrie, Kunst und Politik um die Wende zum 20. Jahrhundert erfahren.

28 Bürgerinitiative Flingern e.V. - FlingerPfad

Hohenzollern Lokomotive. © Stadtarchiv Düsseldorf

28 Bürgerinitiative Flingern e.V. - FlingerPfad

Rundgang: Von der Flurklinik bis zur Lokomotivenfabrik - Fünf Erinnerungsorte in Flingern Nord

Der gut eine Stunde dauernde Rundgang mit Kaspar Michels startet an der Flurklinik, dem ehemaligen Wöchnerinnen-Asyl. Weiter geht es auf der Flurstraße zum nächsten Denkmal, der alten Klosteranlage der Töchter vom heiligen Kreuz. Die nächste spannende Station bildet ein früherer Bauernhof, der Kürtenhof, der auch von innen besichtigt werden wird. Nach Informationen zum denkmalgeschützten Arbeiterwohnquartier am Hellweg endet die Führung an der Lokomotivenfabrik Hohenzollern, dem ältesten Industriedenkmal Düsseldorfs.

29 Garten-, Friedhofs- und Forstamt der Stadt Düsseldorf

Brücken im Südpark © UDB Düsseldorf

29 Garten-, Friedhofs- und Forstamt der Stadt Düsseldorf

Führung: Der Südpark und seine Brückenfamilie 

Zum Tag des offenen Denkmals bietet das Gartenamt der Landeshauptstadt Düsseldorf eine Führung durch den Südpark (mit Volksgarten) an, bei der ein besonderes Augenmerk auf die für die Anbindung der nördlich liegenden Wohngebiete wichtigen Fußgängerbrücken über die Düssel gelegt wird.

 

30 Allianz RVDL, der AGD und Initiative Düsseldorfer Gaslicht

Restaurierte Alt-Düsseldorfer Gaslaterne mit Elektrozündung auf der Flügelstraße in Oberbilk. © Nina Kalenborn

30 Allianz RVDL, der AGD und Initiative Düsseldorfer Gaslicht

Rundgang: Ein Spaziergang zur Wiege des Gaslichts. Dort leuchtet's noch!

Der weltweite Siegeszug des Gaslichts im 19. und 20. Jahrhundert ist eng mit Oberbilk verbunden. Hier wurden Röhren, Fittings, Absperrhähne und Regler hergestellt, die in den großen Städten der Welt den Aufbruch ins Industriezeitalter begleiteten. Rund um Gangelplatz und Flügelstraße ist die Gasbeleuchtung noch zu sehen. Erst vor wenigen Jahren sind alle Laternen in diesem Bereich erneuert und modernisiert worden. Neben der Gasbeleuchtung geht es bei dem Spaziergang, der von der Allianz aus dem Rheinischen Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz, der Aktionsgemeinschaft Düsseldorfer Heimat- und Bürgervereine und der Initiative Düsseldorfer Gaslicht organisiert wird, um die Industriegeschichte Oberbilks.

31 Aktion Oberbilker Geschichten e.V.

Das ehemalige Ordenshaus der Dernbacher Schwestern in der Ellerstr. 213. © Helmut Schneider – Aktion Oberbilker Geschichten e.V.

31 Aktion Oberbilker Geschichten e.V.

Rundgang: Mutige und engagierte Frauen in Düsseldorf-Oberbilk – von damals bis heute

Im Rahmen eines geführten Rundgangs werden ausgewählte Frauen vorgestellt, die in der Geschichte Oberbilks eine wichtige Rolle gespielt haben. Da die Gegenwart die Geschichte von morgen ist, gehören auch Frauen dazu, deren heutiges Engagement beispielhaft für die Zukunft sein kann. Es wird über Netzwerke und örtliche Ankerpunkte informiert, die das Handeln der vorgestellten Personen verständlich machen. Den Anfang machen die Dernbacher Schwestern, eine christlichen Ordensgemeinschaft. Sie haben sich im 19. Jahrhundert um mittel- und wohnungslose Migranten gekümmert, die auf der Arbeitssuche nach Oberbilk kamen.

32 Karl-Schurz-Siedlung in Bilk

Karl-Schurz-Siedlung 1926 in Düsseldorf-Bilk © Stephen Reader

32 Karl-Schurz-Siedlung in Bilk

Führung durch die denkmalgeschützte Anlage

Die Karl-Schurz-Siedlung entstand 1926 in Düsseldorf-Bilk. Fünf Straßenzüge und Luft- und Grünräumen dazwischen bilden ein bedeutendes Architekturensemble der Weimarer Republik. Prägend sind neben den denkmalgeschützten Gebäuden auch die vielfältigen Mietergärten, die neben ihrer sozialen und kulturellen Bedeutung auch klimatisch wertvoll sind.

Die Gartenanlage, die von außen kaum zu erkennen ist, hält am Tag des offenen Denkmals einige freudvolle Entdeckungen bereit: Bei einer Führung erfahren die Besucher*innen, wo sich noch historische Umrisse erkennen lassen und wie die Gärten zum heutigen gemeinschaftlichen Leben beitragen.

33 Bilker Bunker

Bilker Bunker. © Wolfgang Flamisch

33 Bilker Bunker

Bilker Bunker

Der Bilker Bunker in Düsseldorf ist eine gemeinnützige Kulturinstitution, die den gesellschaftlichen Austausch durch Kunst und Kultur fördert. Als ehemaliger Luftschutzbunker verbindet er Geschichte mit lebendiger Gegenwart und bietet auf mehreren Etagen Raum für ein vielseitiges, experimentelles Programm. Sein Angebot richtet sich an ein breites Publikum – von Kunst- und Musikliebhabern über junge Kreative bis hin zur Nachbarschaft und allen, die an innovativen, kulturellen Erfahrungen interessiert sind.

Geführte Rundgänge zeigen, wie sich der Bilker Bunker seit der Eröffnung im Sommer 2023 zu einem dynamischen Zentrum entwickelt hat, welches das kulturelle Leben in Düsseldorf bereichert und einen wichtigen Beitrag zur kulturellen Vielfalt der Stadt leistet.

 

34 Jung trifft Alt Düsseldorf e.V.

Startpunkt des virtuellen Denkmalpfads: Hydrant 38. ©Wolfgang Wimhöfer

34 Jung trifft Alt Düsseldorf e.V.

Denkmalpfad „Hydranten“: Das historische Netzwerk des Düsseldorfer Hafens

Das Atelier Rheinblick lädt zu einem virtuellen Denkmalpfad durch das historische Hydrantennetz des Düsseldorfer Hafens ein. An 13 Hydranten führen QR-Codes zu Informationen über die Hafenentwicklung seit 1896, seine Infrastruktur und deren künstlerische Interpretation. Der Rundgang verläuft vom Handelshafen bis zum Atelier Rheinblick und verbindet unter dem Motto NetzWERKE Geschichte, Denkmalpflege, Kunst und digitale Vermittlung. Am Ziel ergänzt die Dauerausstellung „Quelle, Erinnerung, Wandel – Hydranten als soziale Plastik“ den Denkmalpfad mit historischen Dokumenten und Originalmaterialien. Ergänzt wird das Programm durch ein Kreativangebot für Kinder und ein virtuelles Hafenspiel.

35 Förderverein Kaiserpfalz Kaiserswerth e.V

Das didaktische Modell im Burghof der Kaiserpfalz. © Jan Hinnerk Meyer

35 Förderverein Kaiserpfalz Kaiserswerth e.V

Führungen: Ruine Kaiserpfalz

Die Anlage wurde im 12. Jahrhundert erbaut. 1174 verlegte Friedrich I. Barbarossa den Rheinzoll von den Niederlanden nach Düsseldorf-Kaiserswerth. Es entstand eine freie Reichsstadt mit Festungsanlage. Die Burg war ursprünglich dreigeschossig mit einem Bergfried in der Mitte, dessen Ruine heute noch erhalten ist. Ein didaktisches Bronzemodell zeigt den Ausbaustand um 1700 sowie den heutigen Zustand. Drei verschiedene Führungen bieten vielschichtige Einblicke in den historisch bedeutenden Ort.

36 Fliedner-Kulturstiftung - Kaiserswerther Diakonie

Das Pflegemuseum Kaiserswerth am Zeppenheimer Weg. © Fliedener Kulturstiftung

36 Fliedner-Kulturstiftung - Kaiserswerther Diakonie

Führungen: Kaiserswerther Diakonie

Theodor und Friederike Fliedner gründeten im Oktober 1836 in Kaiserswerth die weltweit erste Diakonissenanstalt und prägten damit nachhaltig die Entwicklung moderner Krankenpflege und Pädagogik. Aufgrund des Wachstums erwarb die Diakonie 1877 ein Gelände auf Johannisberg und Fronberg außerhalb des Ortskerns. Heute befinden sich dort auch ein Hotel und Tagungszentrum sowie seit 2011 das Pflegemuseum Kaiserswerth. Am Tag des offenen Denkmals werden spannende Führungen über das historische Gelände angeboten.

37 Stadtwerke Duisburg

Das historische Wasserwerk Bockum öffnet seine Türen für den Tag des Denkmals. © Stadtwerke Duisburg AG

37 Stadtwerke Duisburg

Das historisches Wasserwerk Bockum

Die Stadtwerke Duisburg öffnen am Aktionstag das aufwändig sanierte historische Wasserwerk auf Düsseldorfer Stadtgebiet, das 116 Jahre alt ist. Der 1910 im Stil der rheinischen Industriekultur entstandene Gebäudekomplex, mit den noch im Original erhaltenen Dampfkolbenpumpen und Wassergewinnungsanlagen, bietet den Besucher*innen einen spannenden Einblick in die Anfänge der Industriegeschichte.

38 IndustrieKultur Rath e.V.

Werkseinfahrt mit Schwungrad, Mannesmanröhren-Werke. © Ralf Keller

38 IndustrieKultur Rath e.V.

Führung: Denkmäler auf dem ehem. Mannesmann-Röhrenwerk Gelände in Rath

Ende 2023 wurden die seit 1899 produzierenden Mannesmann-Röhrenwerke in Rath stillgelegt. Sie waren die größten und leistungsfähigsten Stahlröhrenwerke weltweit. Auf dem Gelände befinden sich zahlreiche Objekte und Gebäude, die unter Denkmalschutz stehen. Der Verein IndustrieKultur Rath e.V. lädt am Denkmaltag zur Führung mit Besichtigung der Denkmäler auf dem Werksgelände entlang des Rather Kreuzweges (Schwungrad, Ehrenmal, Ausstellungshalle, Rohrschlange, Winkelbunker) ein. Die Führung wird vom Historiker, Prof. Dr. Horst A. Wessel und ehemaligen Mitgliedern des Betriebsrates durchgeführt.

39 Kath. Kirchengemeinde St. Franziskus Xaverius

Der Innenraum der Kirche zum Heiligen Kreuz. © Kath. Kirchengemeinde St. Franziskus Xaverius

39 Kath. Kirchengemeinde St. Franziskus Xaverius

Katholische Kirche zum Heiligen Kreuz, Düsseldorf-Rath

Die sogenannte Flammenkirche wurde 1956 nach Plänen des Architekten J. Lehmbrock errichtet. Der gewölbte Flachbau besitzt einen glockenförmigen Grundriss, Steine und Glasfenster formen die Gestalt einer Flamme. Die Deckenkonstruktion besteht aus einer sogenannten Mannesmann-Tetra-Platte aus Stahlrohren. 1958 erfolgte die Weihe, 1964 der Bau des 36 m hohen Glockenturms mit sechs Glocken.

Der Kirchenraum ist parallel zum Fest der Kulturen am Rather Familienzentrum zur persönlichen Besichtigung, zum Innehalten und zum Gebet geöffnet.

40 Katholische Kirchengemeinde St. Margareta

Die Basilika St. Margareta in Gerresheim. © KvK

40 Katholische Kirchengemeinde St. Margareta

Basilika St. Margareta

Abseits des geschäftigen Treibens der Mode-, Messe- und Landeshauptstadt Düsseldorf steht inmitten des östlichen Stadtteils Gerresheim einer der bedeutendsten Kirchenbauten des Rheinlands aus der Übergangszeit von der Romanik zur Gotik: Die staufische Pfeilerbasilika St. Margareta. Die Basilika ist eine romanische Kirche eines hochadeligen Stifts aus dem 13. Jahrhundert. 1236 wurde die dreischiffige Kreuzbasilika aus der Stauferzeit mit reichen Schmuckformen und ottonischem Großkreuz um ca. 970 geweiht. Die Kirchengemeinde lädt zu Führungen durch die frisch wiedereröffnete Basilika ein, deren Innenraum in den Jahren 2025-2026 aufwendig saniert wurde.

 

41 Förderkreis Industriepfad Düsseldorf e.V.

Der charakteristische Kaminstumpf des einstigen Ringofens. © Förderkreis Industriepfad Düsseldorf e.V.

41 Förderkreis Industriepfad Düsseldorf e.V.

Ringofen Sassen

Der Ringofen der Ziegelei Sassen in Ludenberg ist der letzte erhaltene Ringofen im Stadtgebiet und damit ein wichtiges Industriedenkmal. Zwischen 1880 und 1950 war die Ziegelindustrie in Düsseldorf ein prägender Wirtschaftszweig. Mehr als 400 Feldbrand- und über 40 Ringofenziegeleien versorgten die Stadt mit dem notwendigen Baustoff. Ohne die Ziegelproduktion vor Ort hätte es kein Baumaterial für die boomende Stadt gegeben. Der Ringofen ist Ankerpunkt des FKI Industriepfads Gerresheim. Er gehört zu den wenigen Ringofenanlagen, an denen die Technik dieses Ofentyps noch sichtbar ist. Der Förderkreis Industriepfad Düsseldorf e.V. lädt am Aktionstag zu verschiedenen Führungen ein.

 

Ausstellungen

Im Ringofen: Wohnungsbau in Düsseldorf

Im Außenbereich: Geschichte des Ringofens

42 Bezirksvertretung 8

Das Rathaus Eller, ein Bau der Neorenaissance. © Jan G. Esterhues

42 Bezirksvertretung 8

Rathaus Eller

Das Rathaus Eller wurde 1900/1901 als Verwaltungssitz der damals selbstständigen Gemeinde Eller errichtet und ist seit dem 12.04.1984 als Baudenkmal geschützt. Der Backsteinbau der Neorenaissance entstand im Zuge der Neugestaltung des Gertrudisplatzes und prägt gemeinsam mit Kirche, Marktplatz sowie Wohn- und Geschäftshäusern den historischen Ortskern. Als eines der wenigen nahezu authentisch erhaltenen Verwaltungsgebäude aus der Zeit vor der Eingemeindung Ellers 1909 besitzt es hohe städtebauliche und geschichtliche Bedeutung. Die Bezirksvertretung 8 lädt zu zwei Führungen und zur Besichtigung des historischen Gebäudes ein.

43 Pfarrkirche St.Cäcilia Benrath

St. Cäcilia. © Josef Marx.

43 Pfarrkirche St.Cäcilia Benrath

Führungen zu Symbolen in und an der Kirche

Die Neugotische Pfarr- und Wallfahrtskirche wurde 1901-03 nach Plänen von Wilhelm Sültenfuß erbaut. In der Führung werden eine Maria-Immaculata-Statue in Anlehnung an Bernini (nach 1660), der Hauptaltar von 1961/62 von Rudolf Peer und der Sakramentsaltar von 1997 mit Kreuzigungsgruppe aus verschiedenen Jahrhunderten erläutert.

44 Allgemeiner Bürgerverein Urdenbach e.V.

Dorftreffpunkt seit Jahrhunderten – das Brunnenhäuschen in der Angerstraße. © Dirk Kutzner

44 Allgemeiner Bürgerverein Urdenbach e.V.

Der Allgemeine Bürgerverein Urdenbach e.V. stellt vor: Der älteste erhaltene Trinkwasserbrunnen Düsseldorfs

Der älteste erhaltenen Trinkwasserbrunnen der Landeshauptstadt Düsseldorf-Erstmalig erwähnt wurde der mit Backsteinen errichtete Brunnen am 01. Mai 1719. Fertiggestellt wurde der markante runde Baukörper, der von einem gemauerten Kegel überdacht ist, am 26. Juli 1719. Mit seinen 7,60 Meter tiefen Brunnenschacht bietet er den Besucher*innen einen beeindruckenden Blick hinab in die Tiefe, dorthin, wo seit Jahrhunderten Wasser durch Ton und Sand gefiltert wird. Aufgrund seiner besonderen bauhistorischen und volkskundlichen Bedeutung wurde das Bauwerk am 15.02.1983 in die Denkmalliste eingetragen.

45 Allgemeiner Bürgerverein Urdenbach e.V.

Das Spritzenhäuschen nach der Sanierung. © Richy Beech

45 Allgemeiner Bürgerverein Urdenbach e.V.

Das alte Brandspritzenhaus mit alter Handdruckspritze in Urdenbach

Das alte Spritzenhaus des Dorfes wurde 1784 in unmittelbarer Nähe zur Böke Pomp, einer Wasserpumpe, erbaut. Die direkte Reichweite zu diesem Wasseranschluss erschließt sich durch die Nutzung der Spritzenhäuser. In ihnen wurden Feuerwehrgeräte, insbesondere Handdruckspritzen, gelagert. Obwohl es im Krieg nicht gänzlich zerstört wurde, hat das Brandspritzenhaus erhebliche Schäden davontragen müssen. Davon zeugt unter anderem der beschriftete Balken über dem Eingang, der durch Feuer in Mitleidenschaft gezogen wurde.

Im Jahr 2005 begann die aufwendige Sanierung des Gebäudes durch den ABVU.