Bei einer Vorbesichtigung am 23.10. hatten Interessierte und Fachleute Gelegenheit, einen Blick in die "Werkstatt" des Theatermuseums zu werfen und hautnah mit den Machern der Ausstellung ins Gespräch zu kommen. Da die Ausstellung mit ihren Objekten bis nah an die Gegenwart der Aufführungsgeschichte des Hamlet-Stoffes reicht, ist ein großer Teil der Objekte noch gar nicht in öffentlichem Besitz, sondern entstammt den Arbeitsarchiven der Theaterfotografen.
Museumsdirektor Dr. Winrich Meiszies nutzte die Gelegenheit zu einem Dank an die Theaterfotografen, die das Projekt bereitwillig unterstützt haben. Freundeskreisvorsitzende Adelaide Dechow kündigte an, dass der Freundeskreis des Theatermuseums den innovativen Ansatz der Ausstellung mit eigenen Aktionen unterstützen wird.
Ausstellungskuratorin Anne Blankenberg trug das Grußwort der Direktorin des Deutschen Theatermuseums in München, Dr. Claudia Blank, vor, die als Ausstellungspartnerin die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen den beiden Theatermuseen betonte.
Die Ausstellungseröffnung
Bei der Ausstellungseröffnung im Düsseldorfer Schauspielhaus am 26.10. begrüßte Ratsfrau Annelies Böcker in Vertretung von Oberbürgermeister Thomas Geisel die Gäste.
Jan van Goethem, Präsident des Weltverbandes der Theatermuseen, war aus Brüssel gekommen und charakterisierte das Projekt der beiden deutschen Theatermuseen als einen "Leuchtturm" für die internationalen Theatermuseen.
Bei seiner Einführung in die Ausstellung wies Museumsdirektor Dr. Winrich Meiszies auf die Wichtigkeit der Erinnerungskultur gerade für eine vergängliche Kunstform wie das Theater hin.
Den Abschluss der Eröffnung bildete die Lesung von Peter Harting. Christiane Lemm, Dieter Prochow und Wolfgang Reinbacher. Lyrik und Prosatexte von Boris Pasternak über Grabbe, Heine bis zu Mark Twain zeichneten ein vielfältiges Bild einer der wichtigsten Theaterfiguren der Welt.