Unser Monatsprogramm für Februar 2012 (Veranstaltungen)

Zwischen "Krähwinkel" und "Kunstanstalt". Theater und Maler im 19. Jahrhundert zwischen Mummenschanz und Reformidee

Ausstellung, vom 7. Oktober 2011 bis 4. März 2012

Die Ausstellung entdeckt die Geschichte des Düsseldorfer Theaters im 19. Jahrhunderts anhand von bislang unbeachteten Bildern und Dokumenten neu: Das Theater avanciert im Laufe des 19. Jahrhunderts zum Massenmedium und wird zum beliebten Gegenstand der bildenden grafischen Künste, so auch für die Düsseldorfer Malerschule.

Lokale Theaterreformer wie Johann Gottfried Wohlbrück oder Karl Immermann setzen auf die Zusammenarbeit mit den Künstlern, um eine zunehmende Perfektion der Bühnenillusion zu erreichen. In hoher Auflage produzierte Druckgraphiken, etwa der Düsseldorfer Firma Arnz & Co. halten seit etwa 1817 für Theaterenthusiasten die Erinnerung an Aufführungen fest und dienen den Theaterpraktikern als Vorlage für eigene Produktionen.

Joachim Gottschalk (1904-1941)

Eine Studio-Ausstellung der Herbert Ihering Gesellschaft im Theatermuseum, vom 8. November 2011 bis 11. März 2012

In der Nacht vom 5. auf den 6. November 1941 nimmt sich der Schauspieler Joachim Gottschalk gemeinsam mit seiner jüdischen Frau Meta und dem achtjährigen Sohn Michael das Leben. Der Schauspieler sieht keinen Ausweg mehr, weil man ihn - nach seiner Weigerung sich scheiden zu lassen - nicht mehr im deutschen Spielfilm beschäftigt und ihm an der Volksbühne bereits zugesagte Rollen wieder entzieht.

Anlässlich des 70. Todestages von Joachim Gottschalk zeigt die Ausstellung einzigartiges Material aus seinem Leben. Gottschalks künstlerische Arbeit ist ebenso ausführlich dokumentiert wie die Maßnahmen des NS-Staates gegen ihn. Erschütternde Dokumente zeigen die versuchte Entwürdigung ebenso wie die vollzogene Entrechtung dieses Künstlers, der nicht käuflich war.

"Alice im Wunderland" auf dem Theater

Ausstellung bis 19. August 2012

Anhand verschiedener Inszenierungen des "Alice im Wunderland"-Stoffes zeigt die Ausstellung Kindern ab 6 Jahren die Wirkung von Bühnenbild und Kostüm auf dem Theater.

"Alice im Wunderland" gehört seit seiner Veröffentlichung 1865 zu den erfolgreichsten Kinderbüchern der Welt. Die berühmte Geschichte des verschrobenen Mathematik- und Logikprofessors Lewis Carroll begeistert noch heute Jung und Alt. Und auch von den Theaterbühnen ist die dramatische Bearbeitung des Stoffes seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts nicht wegzudenken. Mit welchen Tricks Theaterleute arbeiten, um beispielsweise den Fall durch den Kaninchen-Schacht, den Tränensee oder den durchsichtigen Spiegel auf der Bühne umzusetzen und zu welchen unterschiedlichen Lösungen sie kommen, zeigt diese Ausstellung.

Unsere Veranstaltungen

03.02.2012

Die Veranstaltung fällt aus!

Studiobühne im Theatermuseum, 19:30 Uhr
Theater für ein gutes Deutschland: Wolfgang Langhoff - ein deutsches Künstlerleben im 20. Jahrhundert. Eine Lesung mit Esther Slevogt und Schauspielern des Düsseldorfer Schauspielhauses. In ihrer neuen Biographie zeichnet die Literatur- und Theaterwissenschaftlerin Esther Slevogt das bewegende Porträt eines zwischen Kunst und Politik zerrissenen Theaterstars. Geboren in Berlin, Freikorps-Kämpfer gegen die Bolschewisten nach dem 2. Weltkrieg, in Düsseldorf in den 1920er-Jahren in Klassiker-Rollen von den Bürgern gefeiert und von den Arbeitern als Leiter der Agitprop-Theatergruppe "Nordwest-Ran" umjubelt, wegen seiner politischen Auffassung im KZ, emigriert in die Schweiz und dann über Düsseldorf nach Ost-Berlin zurückgekehrt. Differenziert und anschaulich erschließt die Autorin ein Künstlerleben im 20. Jahrhundert, das zwischen die ideologischen Fronten in Kunst und Politik gerät. Sie porträtiert damit nicht zuletzt das Scheitern des kommunistischen Traums.
04.02.2012 Theaterschule im PiT, 16:00 Uhr
Spiel's noch einmal - Hamlet. Schauspielschüler des TheaterLabor TraumGesicht geben einen Einblick in die Theaterarbeit. Im offenen Unterricht vor Publikum befassen sich Schauspielschüler mit einer Szene aus Shakespeares Hamlet. Das Publikum kann live beobachten, wie Schauspielschüler, unter fachkundiger Anleitung von Wolfgang St. Keuter, spielerisch ihre jeweilige Rolle mehr und mehr mit Leben füllen. Mit etwas Glück können Sie den Moment erleben, wenn ein Schauspielschüler nachvollziehbar und überzeugend zur dargestellten Figur wird. Eine Veranstaltung des TheaterLabor TraumGesicht e.V. in Kooperation mit dem Paritätischen Bildungswerk NRW. Eintritt: Euro 5,-.Weitere Informationen
04.02.2012 Studiobühne im Theatermuseum, 19:30 Uhr
Die Drei von der Tankstelle - Ein unterhaltsamer Theaterabend nach dem gleichnamigen Musikfilm von Paul Frank und Franz Schulz. Die drei Freunde Willi, Kurt und Hans, haben alles verspielt. Kein Job, kein Geld, alles verprasst. Sie gründen ein eigenes Unternehmen, die berühmte Tankstelle. Doch da kommt ihnen die hübsche Lilien in die Quere. Natürlich gibt es bis zum Happy End viele liebesleichte Verwicklungen und die Freundschaft der drei wird auf eine harte Probe gestellt. Ein Klassiker mit den unsterblichen Melodien von Werner Richard Heymann. Präsentiert wird dieses Stück von dem Ensemble "Filmtheater", dass bereits im Frühjahr 2011 erfolgreich mit ihrem Debütstück "Hokuspokus" auf der Studio Bühne des Theatermuseums gastierte. Mit einer gehörigen Portion Nostalgie werden die Stücke in feinster Schwarz-Weiß-Ästhetik inszeniert. Bühne, Kostüm und Gesichter der Schauspieler kommen gänzlich "ohne Farbe" aus. Eine Produktion des Ensembles Filmtheater, gefördert durch das Kulturbüro Essen. Aufführungsrechte: Thomas-Sessler-Verlag. Eintritt: Euro 16,-/13,-.
05.02.2012 Studiobühne im Theatermuseum, 16:00 Uhr
Die Drei von der Tankstelle - Ein unterhaltsamer Theaterabend nach dem gleichnamigen Musikfilm von Paul Frank und Franz Schulz. Die drei Freunde Willi, Kurt und Hans, haben alles verspielt. Kein Job, kein Geld, alles verprasst. Sie gründen ein eigenes Unternehmen, die berühmte Tankstelle. Doch da kommt ihnen die hübsche Lilien in die Quere. Natürlich gibt es bis zum Happy End viele liebesleichte Verwicklungen und die Freundschaft der drei wird auf eine harte Probe gestellt. Ein Klassiker mit den unsterblichen Melodien von Werner Richard Heymann. Präsentiert wird dieses Stück von dem Ensemble "Filmtheater", dass bereits im Frühjahr 2011 erfolgreich mit ihrem Debütstück "Hokuspokus" auf der Studio Bühne des Theatermuseums gastierte. Mit einer gehörigen Portion Nostalgie werden die Stücke in feinster Schwarz-Weiß-Ästhetik inszeniert. Bühne, Kostüm und Gesichter der Schauspieler kommen gänzlich "ohne Farbe" aus. Eine Produktion des Ensembles Filmtheater, gefördert durch das Kulturbüro Essen. Aufführungsrechte: Thomas-Sessler-Verlag. Eintritt: Euro 16,-/13,-.
10.02.2012 Play it Again im Theatermuseum, 19:30 Uhr
PLUSEINS die ZWEITE - Tanz PLUS Theater mit Tanja Emmerich, Kathrin Eggerling, Gayane Hakobyan, Maria Simón-Sánchez und Katharina van Tetterode. Kennen Sie den Moment, nachdem Sie einen berührenden Film gesehen haben? Der Moment, in dem es plötzlich ganz einfach scheint, etwas zu ändern? Hier haben die Gedanken "Ich will auch!" oder "Ab heute mache ich alles anders" noch eine Chance, es wirklich zu schaffen. Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Herbst hat das Ensemble um Tanja Emmerich sein Repertoire erweitert. Die zweite Produktion von PLUSEINS verbindet Elemente aus dem modernen Tanz, der Improvisation und dem Schauspiel mit den kleinen Geschichten aus dem Leben. Die Zuschauer werden mit einem Lächeln nach Hause gehen. Eine Veranstaltung von PLUSEINS. Eintritt: Euro 5,-/3,50 (für Jugendliche).
11.02.2012 Studiobühne im Theatermuseum, 19:30 Uhr
Tagebuch eines Wahnsinnigen - von Nikolai Gogol. Groteskes Theaterstück mit Achim Brock, unter der Regie von Heide Reinhold. Was geschieht, wenn Minderwertigkeitskomplexe in Größenwahn umschlagen? In einem seiner bekanntesten Werke erzählt Gogol die ergreifende Geschichte eines unbedeutenden Titularrats, der von seiner hoffnungslosen Liebe zur Tochter des Direktors in den Wahn getrieben wird. Gogol ergründet mit scharfsinnigem Blick die inneren Untiefen eines Menschen, der aus seiner bedrückenden Existenz in Tagträume flieht - und schließlich als "König von Spanien" durch die Straßen zieht. Eine Produktion des Erzähltheaters Achim Brock. Eintritt: Euro 11,-/7,-. WeitereInformationen
12.02.2012 Kindertheater im Theatermuseum, 15:00 Uhr
König Drosselbart / Tischchen deck' dich - nach den Gebrüdern Grimm für Kinder ab 5 Jahren. Eine junge, schöne und stolze Königstochter soll auf Wunsch ihres Vaters heiraten, allerdings hat die widerspenstige Tochter keine Lust und weist jeden Freier mit einem spöttischen Spruch ab. Am ärgsten trifft ihr Spott einen Königssohn, den sie auf Grund seines vorstehenden Kinns mit dem Spruch: "Ei, der hat ein Kinn, wie die Drossel einen Schnabel" bedenkt, worauf dieser den Spottnamen "König Drosselbart" bekommt ... Wie die Geschichte ausgeht und was es mit "Tischchen deck' dich" was sich hat, davon erzählt der Schauspieler und Erzähler Achim Brock in dieser vergnüglichen Märchenstunde! Eintritt: Euro 7,-. Weitere Informationen
12.02.2012 Faszination Theater, 15:30 Uhr
Führung durch die aktuellen Sonderausstellungen.
Eintritt: Euro 5,- (Museumsführung und -eintritt).
13.02.2012 Studiobühne im Theatermuseum, 11:00 Uhr
Blauer Montag - Gespräch zu einer aktuellen Inszenierung des Düsseldorfer Schauspielhauses. An der Produktion beteiligte Künstler beantworten Fragen aus dem Publikum und diskutieren über die Inszenierung. Eine Veranstaltung des Düsseldorfer Schauspielhauses, der Düsseldorfer Netzwerke und des Theatermuseums. Eintritt frei.
14.02.2012 Operntreff im Theatermuseum, 16:00 Uhr
"Cosi fan tutte" von Wolfgang Amadeus Mozart - Ein Gespräch in Zusammenarbeit mit der Deutschen Oper am Rhein zur aktuellen Produktion. Moderation: Wilfried Schmerbach (Deutsche Oper am Rhein) - Eine Veranstaltung gemeinsam mit den Düsseldorfer Netzwerken und dem Theatermuseum. Eintritt: Euro 3,-.
14.02.2012 Ansichtssachen Oper im Theatermuseum, 19:00 Uhr
Zwei Bühnenkünste unter einem Dach - Oper und Tanz intern. In der Spielzeit 2011/12 präsentieren Oper und Ballett eine gemeinsame Produktion: Jean-Philippe Rameaus "Castor et Pollux", ein packendes Drama über eine bedingungs- und selbstlose Bruderliebe und eine faszinierende Hybridform zwischen Musik, Theater und Tanz. Anlässlich dieser Premiere stellt die Dramaturgin Anna do Paco, gemeinsam mit anderen Mitwirkenden aus beiden Sparten, die spezifischen Herausforderungen und Arbeitsbedingungen vor, die die Berufe von Sängern und Tänzern stellen, und macht deutlich, wo Möglichkeiten der wechselseitigen Befruchtung und grundsätzliche Unterschiede liegen. Eine Themenreihe der Deutschen Oper am Rhein und des Theatermuseums Düsseldorf. Eintritt: Euro 5,-.
16.02.2012 Das Theatermuseum ist Weiberfastnacht geschlossen.
19.02.2012 Das Theatermuseum ist Karnevalssonntag geschlossen.
24.02.2012 Studiobühne im Theatermuseum, 20:00 Uhr
Theater mit Hindernissen - mit Schauspielschülern und -schülerinnen der Dramaschule Düsseldorf. In der neuen Produktion eines kleinen Theaters geht irgendwie alles schief: Die alternde Theaterdiva legt sich mit der männlichen Hauptrolle an, die Regisseurin besteht auf politischer und ökologischer Korrektheit und den Besitzer des Theaters plagen Geldsorgen. Er weiß nicht, wie er alle Schauspieler bezahlen soll und muss deshalb die Werbung eines Sponsors in das Stück einbauen. Als auch noch ein Krankheitsfall eintritt, ist das Theater akut von der Schließung bedroht. Erleben Sie mit, wie es trotzdem gelingt das Stück auf die Bühne zu bringen. Eine Veranstaltung der Dramaschule Düsseldorf. Eintritt: Euro 7,-/5,-.
25.02.2012 Kindertheater im Theatermuseum, 14:00 + 16:00 Uhr
Tanzen bis die Schwarte kracht - Puppentheaterstück für Kinder ab 3 Jahren. Die kleine Rüsswitha lebt wie alle Schweinchen auf dem Bauernhof. Was niemand ahnt: Ihre ganze Liebe gilt dem Tanz!!! Als eine Talentshow in ihrem Dorf Halt macht, ist Rüsswitha nicht mehr zu bremsen. Doch alle machen sich über sie lustig und ihre Figur lustig. Ihr ganzer Mut ist dahin, jetzt könnte nur noch eine gute Fee helfen, aber die gibt es ja bloss im Märchen... Eine Produktion der Puppenbühne Bauchkribbeln. Eintritt: Euro 6,-/5,-. Weitere Informationen
25.02.2012 Treffpunkt Theatermuseum, 16:00 Uhr
Glamour-Stadtbummel mit Freifrau von Kö
Düsseldorfs selbsternannte, städtisch geprüfte, doch staatlich verkannte Millionärsgattin hat es sich zur Aufgabe gemacht, der Landeshauptstadt in dieser bauschlammigen Zeit etwas Glamour zu verleihen und gewährt auf ihrem Stadtbummel Einblick in glanzvollere Zeiten. Madame ruft dabei Damen der feinen und weniger feinen Gesellschaft, welche Düsseldorf durch die Jahrhunderte geprägt haben, in Erinnerung - nebst Theaterspielorten und stadtgeschichtlichen Anekdoten werden sowohl Frauen wie Louise Dumont, Anna Maria Luisa de' Medici, Johanna Ey und Lore Lorentz als auch fragwürdigere Karrieremädchen und "Gattinnen" präsentiert. Der Rundgang beginnt freifräulich glamourös mit einem Champagner-Empfang im Petit Trianon im Hofgarten, dem Theatermuseum, und führt dann in güldenen Laufschuhen vorbei an Kö-Bogen-Baugruben, Königsallee und durch die Altstadt ... Dauer: ca. 2 Stunden, mit begrenzter Teilnehmerzahl. Preis pro Person: Euro 22, 50. Weitere Informationen auf der Homepage von Madame oder bei Facebook.
25.02.2012 Studiobühne im Theatermuseum, 17:00 + 20:00 Uhr
Theater mit Hindernissen - mit Schauspielschülern und -schülerinnen der Dramaschule Düsseldorf. In der neuen Produktion eines kleinen Theaters geht irgendwie alles schief: Die alternde Theaterdiva legt sich mit der männlichen Hauptrolle an, die Regisseurin besteht auf politischer und ökologischer Korrektheit und den Besitzer des Theaters plagen Geldsorgen. Er weiß nicht, wie er alle Schauspieler bezahlen soll und muss deshalb die Werbung eines Sponsors in das Stück einbauen. Als auch noch ein Krankheitsfall eintritt, ist das Theater akut von der Schließung bedroht. Erleben Sie mit, wie es trotzdem gelingt das Stück auf die Bühne zu bringen. Eine Veranstaltung der Dramaschule Düsseldorf. Eintritt: Euro 7,-/5,-.
26.02.2012 Schauspielhaus Düsseldorf, 11:00 Uhr
Schwester des Sturms - die Schauspielerin Louise Dumont (1862-1932) - Lesung mit Schauspielern des Ensembles des Schauspielhauses Düsseldorf. Die Schauspielerin und Theaterleiterin Louise Dumont gilt heute als wichtige Theaterreformerin des 20. Jahrhunderts. Ihre Bühnenlaufbahn begann 1882 am Nationaltheater in Berlin, von wo sie 1888 an das Stuttgarter Hoftheater wechselte. Ab 1898 feierte sie am Deutschen Theater in Berlin ihre größten Erfolge - inbesondere als Darstellerin in Stücken von Ibsen. Mit dem Schauspieler und Regisseur Gustav Lindemann gründete sie - gemeinsam mit Bürgern der Stadt Düsseldorf - die Schauspielhaus Düsseldorf GmbH, der auch eine Theaterakademie angegliedert war. Ihre Schauspielkunst war durch diszipliniertes Spiel und eine hohe Sprechkunst gepägt. Gleichermassen bedeutend sind ihre Leistungen als Theaterleiterin, Regisseurin und Pädagogin. Zu ihren berühmtesten Schülern gehören Gustaf Gründgens, Paul Henckels und die Oscar-Gewinnerin Luise Rainer. Dumont starb 1932 in Düsseldorf, wo sie auf dem Nordfriedhof begraben liegt. Karten erhalten Sie an der Kasse des Schauspielhauses.
26.02.2012 Studiobühne im Theatermuseum, 11:00 Uhr
Ein leichter Schmerz - Theaterstück von Harold Pinter in der Übersetzung von Willy H. Thiem. Das Ehepaar Edward und Flora, unfähig zur Kommunikation, wird durch die geheimnisvolle Gegenwart eines Streichholzverkäufers benuruhigt. Sie holen ihn in ihr Haus, um "der Sache auf den Grund zu gehen". Da der schweigsame Streichholzverkäufer nicht einmal einen unartikulierten Laut von sich gibt, kann er ebenso gut auch nur ein Phantasieprodukt sein. Erleben Sie die erste Aufführung einer neuen Produktion des TheaterLabors TraumGesicht e.V., die über ein Jahr verteilt mehrfach aufgeführt wird. Durch Feedbacks des Publikums auf Fragebögen und die stetige Weiterentwicklung durch das Ensemble verändern sich Interpretation und Ausgestaltung von Aufführung zu Aufführung. Regie: Wolfgang St. Keuter, Kostüme und Masken: Gianni Sarto. Eintritt: Euro 15,-/7,50.