Im Fokus - TheaterBilder

Eine Studioausstellung mit Fotografien von Jürgen M. Wogirz und Teilnehmern des Play-it-again-Theaterfotografie-Workshops, vom 3. Februar bis 26. März 2017

Heute ist Theaterfotografie weit mehr als Dokumentation. Aufführungs- und schauspielerzentrierte Theaterfotografie gestaltet das Bild einer Aufführung, einer Rolle, mit den Mitteln der Fotografie neu. So wie jeder Zuschauer einer Aufführung das gesehene durchaus unterschiedlich wahrnimmt, so hat auch jeder Theaterfotograf einen anderen Blick auf die Dinge.

Die Studioausstellung des Theatermuseums zeigt die Ergebnisse einer Theaterfotografie- Workshopreihe, die es seit mehreren Jahren jungen Düsseldorfer Fotografen ermöglicht, unter Anleitung des Düsseldorfer Fotografen Jürgen M. Wogirz in Aufführungen des Theatermuseums mit den zahlreichen spezifischen Herausforderungen des Theatersujets umgehen zu lernen und ihre Kunst zu perfektionieren.

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Der Kampf ums Düsseldorfer Schauspielhaus

Wie eine Architekturikone entstand - eine Studioausstellung des Theatermuseums, vom 27. Januar bis 4. Juni 2017

Die Gründung des "Düsseldorfer Schauspielhauses" geht auf Gustaf Gründgens zurück. Durch seine Initiative wurde die Sparte Schauspiel 1951 aus dem Verband der "Städtischen Bühnen" gelöst und zur "Neuen Schauspiel GmbH" umgewandelt. Gesellschafter waren die Stadt Düsseldorf, das Land NRW und anfänglich auch noch der Deutsche Gewerkschaftsbund.

Seinem Nachfolger Karl Heinz Stroux legte er ans Herz, für einen funktionalen wie repräsentativen Neubau zu kämpfen. 1959 wurde ein Architektenwettbewerb ausgeschrieben. Aus den 58 eingereichten Beiträgen gingen die von Richard Neutra, E.F. Brockmann und Bernhard Pfau als Favoriten hervor. Der Entwurf von Pfau für den Gustaf-Gründgens-Platz sollte sich schließlich durchsetzen. 1965 erfolgte die Grundsteinlegung, 1970 wurde das Haus – begleitet von heftigen Protesten der rebellierenden Studenten – mit Büchners "Danton’s Tod" eröffnet.

Mit Fotos, Videos, Zeitzeugenberichten und Pressebeiträgen aus den Beständen des Theatermuseums dokumentiert die Studioausstellung die Entstehungsgeschichte dieses Meilensteins der internationalen Theaterarchitektur, die heute als Stilikone der Moderne gilt.

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Unsere Veranstaltungen

03.-05.03.2017 Studiobühne im Theatermuseum, 20:00 Uhr
Fear of Flying. Aviophobie oder Flugangst ist die krankhafte Angst vor dem Fliegen. Die Symptome der Aviophobie können mehrere Tage vor einer Flugreise auftreten, aber auch kurz vor dem Flug, z. B. am Flugsteig oder im Flugzeug. Die Looters nehmen das Publikum auf einen Flug mit, der verschiedene Stationen des Lebens, unterschiedliche Charaktere, Musik und Videoeinspieler beinhaltet. Text, Komposition und Regie: Dennis Palmen. Eine Produktion des Looters e.V. Eintritt: Euro 12,00/8,00/5,00.
04.03.2017 Theaterwerkstatt 14:00-17:00 Uhr
Spiel mit den Schatten! In diesem Monat erhalten die Teilnehmer - Familien mit Kindern ab 7, Großeltern mit ihren Enkeln, aber auch Jugendliche und Erwachsene - eine Einführung in die Kunst des Schattentheaters, eine der ältesten Theaterformen überhaupt. Unter der Anleitung der Bühnenbildnerin Miriam Möller-Wieland wird gebastelt, geprobt und am Ende eine eigene kleine Geschichte gespielt. Kosten: Euro 10,00 (Erwachsene) / Euro 5,00 (Kinder) / Euro 3,00 (Geschwisterkind). Wir bitten um eine formlose Voranmeldung per Mail oder unter der Telefonnummer 0211 / 8996130!
07.03.2017 Operntreff im Theatermuseum, 16:00 Uhr
b31 - Abend mit drei Choreographien: Obelisco (Martin Schläpfer), Adagio Hammerklavier (Hans van Manen), Sh-Boom! (Sol Leon und Paul Lightfoot). Gespräch zu der aktuellen Produktion an der Deutschen Oper am Rhein. Moderation: Wilfried Schmerbach (Deutsche Oper am Rhein). Eine Veranstaltung der Deutschen Oper am Rhein, der Düsseldorfer Netzwerke und des Theatermuseums. Eintritt: Euro 3,00.
10.03.2017 Studiobühne im Theatermuseum, 19:30 Uhr
Lachen ist wie Fahrradfahren -  "Wo sind die Clowns?", schallt es aus den Lautsprechern des Radios. Eine Rock-Band fragt sich, ob wir heute überhaupt noch etwas zu lachen haben. Und es stimmt: Krieg und Krise, Bombenterror und Böhmermann, Gewalt und Gegengewalt. Und im Herbst kamen sie dann: die Horrorclowns. Zu lachen gab es da auch nichts. Man bewaffnete sich. Mit Pfefferspray und kleinem Waffenschein. Eine Welt, in der wir nichts zu lachen haben, das klingt unvorstellbar und doch scheinen wir auf dem besten Weg dorthin zu sein. Die Theatergruppe no.name wagt das Experiment: Sie kreiert eine Welt, in der das Lachen verboten ist. Von Gesetzes wegen. Und wer dagegen verstößt, kommt zu HappyLabs, einer Versuchsanstalt der Regierung, die das Lachen austreibt. Eine Veranstaltung von no.name. Spielleitung: Werner Alderath, Sebastian Koll, Marius Panitz. Eintritt: Euro 8,00/5,00.
11.03.2017 Studiobühne im Theatermuseum, 16:30 Uhr
Däumelinchen - Schattentheaterstück für Kinder ab 4 Jahren. Wer kennt nicht das kleine Naturkind mit der unschuldigen, mitfühlenden Seele, kaum größer als ein Daumen, das die Sprache der Tiere versteht? Däumelinchen ist so schön und liebreizend, dass viele Tiere sie heiraten und besitzen wollen: Der schleimige Sohn der Kröte will Däumelinchen mit Hilfe seiner Mutter in sein Reich im Schlamm hinunterziehen. Aber die mitfühlenden Fische vereiteln seinen Plan. Danach entführt sie der spießige Maikäfer in die Baumwipfel. Doch die Meinungen der anderen Maikäfer, die Däumelinchen für hässlich halten, sind ihm wichtiger als seine eigenen Gefühle. Die Stuttgarter Künstlerin Beate Schroer hat die Figuren und Bühnenbilder zu Däumelinchen entworfen und hergestellt. Die zauberhaft sphärische Musik dazu hat der Dortmunder Musiker Andreas Starr komponiert. Großen tätigen Anteil an der Inszenierung sowie der Regie- und der moralischen Aufbauarbeit hat der Lebenskünstler und Taugenichts Guido Hörnschemeyer.  Eine Produktion des Theaters der Dämmerung. Eintritt: Euro 8,00/6,00.
11.03.2017 Studiobühne im Theatermuseum, 19:30 Uhr
Faust. Der Tragödie erster Teil - Licht- und Schatten-Schauspiel mit Friedrich Raad.  Was ist gut, was ist böse? Heute, in der zweiten Dekade des 21. Jahrhunderts? Was ist das Teuflische, was will uns wozu verführen? Ein bequemes Leben mit vorgekauten Gefühlen aus zweiter Hand zu führen? Sich berieseln zu lassen mit Filmchen und Musik? Gefühle, Leidenschaft und Erotik bequem am Bildschirm zu erleben?
Faszinierend modern ist Goethes Faust: Die Frustration des Intellektuellen Faust, der sieht, dass wir nichts wissen können, dass alles angelesene Wissen uns austrocknet und von der Lebensfreude trennt. Diese innere Leere ist heute mindestens genauso aktuell wie vor 200 Jahren. So steht die Magie des Computers, des Bildschirms, der virtuellen Realität in unserer Inszenierung im Mittelpunkt. Eine Produktion des Theaters der Dämmerung. Eintritt: Euro 15,00/10,00.
12.03.2017 Studiobühne im Theatermuseum, 19:00 Uhr
Caffè Greco - Ein Theaterabend mit Texten von Ingeborg Bachmann (1926-1973) und Marie Luise Kaschnitz (1901-1974). Die Düsseldorfer Schauspielerinnen Christiane Lemm und Petra Kuhles erarbeiten mit der Autorin Mirjam Wiesemann ein Theaterstück über diese beiden Frauen, folgen ihren Spuren in Rom. Die Wege der beiden kreuzen sich immer wieder im Caffè Greco. Was haben die beiden Frauen gemeinsam, was trennt sie? Bachmann und Kaschnitz verbindet eine geistige Verwandtschaft und ihre Liebe zu Rom, aber abgesehen davon, dass beide in Rom sterben, könnten sie ansonsten nicht unterschiedlicher sein. Begleitet wird der Text durch eine Collage von Geräuschen und Musik. Eine Veranstaltung, gefördert vom Kulturamt. Eintritt: Euro 15,00/10,00
17.03.2017 Impro-Festival 2017, 19:30 Uhr
Impromatch: Damen vs Herren. Das Improtheater Phönixallee in einem Match gegen das Improtheater Phönixallee! Eine Produktion der Phönixallee. Eintritt: Euro 10,00/8,00
18.03.2017 Theaterwerkstatt 14:00-17:00 Uhr
Spiel mit den Schatten! In diesem Monat erhalten die Teilnehmer - Familien mit Kindern ab 7, Großeltern mit ihren Enkeln, aber auch Jugendliche und Erwachsene - eine Einführung in die Kunst des Schattentheaters, eine der ältesten Theaterformen überhaupt. Unter der Anleitung der Bühnenbildnerin Miriam Möller-Wieland wird gebastelt, geprobt und am Ende eine eigene kleine Geschichte gespielt. Kosten: Euro 10,00 (Erwachsene) / Euro 5,00 (Kinder) / Euro 3,00 (Geschwisterkind). Wir bitten um eine formlose Voranmeldung per Mail oder unter der Telefonnummer 0211 / 8996130!
18.03.2017 Impro-Festival 2017, 19:30 Uhr
Die Show mit dem Tobias. Ein Abend mit dem Impro-Theater Phönixallee und dem Sieger des "Goldenen Phön 2016". Eine Produktion der Phönixallee. Eintritt: Euro 10,00/8,00
19.03.2017 Kindertheater im Theatermuseum, 11:30 + 15:00 Uhr
Keiner versteht das Murmeltier. Ein Puppentheaterstück für Kinder ab 3 Jahren. In Kaspers Heimatstadt Zipfelhausen ist ein neuer Nachbar eingezogen: das Murmeltier. Es lebt zurückgezogen, aber niemand hat wirklich Kontakt und keiner weiß, wo es hergekommen ist. Es scheint aus einem fremden Land zu kommen, denn einfach jeder Gesprächsversuch scheitert kläglich. Als es dringendes Anliegen hat und mit Pfoten und Füssen versucht sich mitzuteilen, weiß niemand was es möchte. Was will es bloß? Und diese fremden Bräuche ... Kann es nicht einfach Deutsch sprechen und ist es wirklich wichtig, was es der ganzen Nachbarschaft zu erzählen hat?! Vielleicht können ja die Kinder es verstehen und weiterhelfen ... Eine Produktion der Puppenbühne Bauchkribbeln. Eintritt: Euro 7,00/6,00.
19.03.2017 Faszination Theater, 15:30 Uhr
Der Kampf ums Düsseldorfer Schauspielhaus - wie eine Architekturikone enstand. Führung durch die aktuelle Sonderausstellung. Eintritt: Euro 5,00/3,00 (frei für Mitglieder des Freundeskreises)
19.03.2017 Impro-Festival 2017, 18:00 Uhr
Der goldene Phön 2017. Neun Impro-Spieler treten an, um gemeinsam die Show ihres Lebens auf die Bühne zu zaubern und den/die Beste(n) zu finden. Eine Produktion der Phönixallee. Eintritt: Euro 10,00/8,00
21.03.2017 Podium im Theatermuseum, 19:00 Uhr
Ahnung und Erinnerung – Die Leitmotivtechnik Richard Wagners. Vortrag von Prof. Dr. Jürgen Schläder, Professor für Theaterwissenschaft und Musiktheater an der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Eine Veranstaltung des Richard Wagner-Verbandes Düsseldorf e.V. Eintritt: Euro 10,00 / 7,00 (Mitglieder) / frei (Schüler/Studenten).
21.03.2017 Studiobühne im Theatermuseum, 19:30 Uhr
Das Kind von Noah - Theaterstück nach dem Roman von E. E. Schmitt für Jugendliche ab 12 Jahren. Josef erkundet seine neue Situation - versteckt in einem Internat. Warum werden Juden verfolgt? Wer ist der merkwürdige Pater wirklich? Was hat es mit den unterschiedlichen Religionen wie Judentum und Christentum auf sich? Als die bederohliche Lage eskaliert, scheint es keine Hoffnung mehr zu geben. Was bedeutet Menschlichkeit und Courage in dieser Situation? Dem Zuschauer stellt sich die Frage: Was kann ich tun? Was würde ich tun? Eine Veranstaltung von rimon productions. Regie: Britta Shulamit Jakobi. Eintritt: Euro 17,00/9,00/8,00 (Gruppen ab 10 Personen)
25.03.2017 Treffpunkt Theatermuseum, 14:00 Uhr
Glamourstadtbummel durch die Landesbaugrube mit Freifrau von Kö. Als Düsseldorfer Millionärsgattin par excellence hat Madame es sich zur Aufgabe gemacht der Landeshauptstadt in dieser von Dauerbaustellen geprägten Zeit etwas Glamour zu verleihen und gewährt auf ihrem Stadtbummel Einblick in glanzvollere Zeiten. Sie ruft dabei Damen der feinen und weniger feinen Gesellschaft, welche Düsseldorf durch die Jahrhunderte geprägt haben, in Erinnerung - nebst Theaterspielorten und stadtgeschichtlichen Anekdoten. Das Ganze freifräulich glamourös beginnend mit Champagner-Empfang in Madames Petit Trianon im Hofgarten, dem Theatermuseum, führt dann vorbei an Kö-Bogen-Bauten, Königsallee und durch die Altstadt. Karten: Euro 25,00 (inkl. Empfang mit einem Glas feinstem Kö-Champagner). Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl ist eine Reservierung erforderlich per E-Mail unter freifrauvonkoe@gmail.com oder per Telefon unter 0211/8996130.
25.03.2017 Theatermuseum, 19:00 - 2:00 Uhr
Die lange Nacht der Museen.  Einlass nur mit der Eintrittskarte für die lange Nacht der Museen oder der Art Card.