Düsseldorfer Lesebande 

Die Düsseldorfer Lesebande wurde von engagierten Leseförder*innen gegründet als Programm und Projekt der Düsseldorfer "Stiftung PRO AUSBILDUNG".

Die Ziele des ehrenamtlichen Netzwerks sind die Vermittlung von Lesekompetenz und Leselust, in erster Linie in Kindertagesstätten, Familien- und Stadtteilzentren und in Schulen. Die Lesebande möchte das Lesen bei Kindern und Jugendlichen sowie Erwachsenen wieder salonfähig machen und auf spannende Leseveranstaltungen in Düsseldorf aufmerksam machen. Das Kommunale Integrationszentrum ist eines von vielen Partner*innen der Lesebande.

Hier geht es zur Website der Lesebande.

(c) Stadt Düsseldorf

Was tun die Lesebande?

Die Lesebande vernetzt Akteur*innen aus Bildung, Kultur und Zivilgesellschaft, um gemeinsam neue Projekte zu entwickeln und bestehende zu stärken.

Das Kommunale Integrationszentrum bietet in der jährlich stattfindenden Lesefestwoche transkulturelle und mehrsprachige Leseveranstaltungen und gestaltet seit der Gründung der Düsseldorfer Lesebande die Abschlussveranstaltung der Lesefestwoche. Die Lesefestwoche findet jedes Jahr in dem Monat November statt.

Die Programme der Düsseldorfer Lesebande entfalten ihren Einfluss vor allem durch niedrigschwellige, regelmäßige und freudvolle Leseerfahrungen – und genau das ist entscheidend für den Aufbau von Lesemotivation und Lesekompetenz.

  • Regelmäßiges Vorlesen (zum Beispiel durch Lesepat*innen) fördert nachweislich das Textverständnis, den Wortschatz und die Lesemotivation – besonders auch bei Kindern und Jugendlichen mit Einwanderungsgeschichte.
  • Mehrsprachige Angebote stärken nicht nur die Lesefähigkeit in der Bildungssprache Deutsch, sondern auch die Wertschätzung der Familiensprachen – ein wichtiger Faktor für Identitätsbildung und Motivation.
  • Positive Leseerlebnisse wie beim Düsseldorfer Lesefest oder bei „Bosse lesen vor“ schaffen emotionale Bindung ans Lesen – ein zentraler Motor für freiwilliges Lesen in der Freizeit.