Themenfelder
Gesundheitsförderung
Im Mittelpunkt der Gesundheitsförderung steht das gesunde Aufwachsen von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Dabei werden verschiedene Themenbereiche berücksichtigt, wie zum Beispiel Ernährung, Bewegung, psychisches Wohlbefinden und der Umgang mit Stress.
Die angebotenen Projekte und evaluierten Programme sind vielfältig. Dazu zählen Projekte im Schulunterricht, in Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen sowie Veranstaltungen und Schulungen für Fachkräfte. Ziel dieser Maßnahmen ist es, gesundheitsgerechte Angebote und Strukturen bekannt zu machen und Hilfestellungen zu geben, damit diese nachhaltig in den Alltag junger Menschen verankert werden können.
Programme im Überblick
FreizeitFit4Kids
Förderung gesunder Freizeitgestaltung mit Fokus auf Bewegung und Ernährung
GutDrauf
Ein Programm der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) zur Förderung von Ernährung, Bewegung und Stressbewältigung
Klasse2000
Präventionsprogramm für Grundschulen zur Stärkung von Gesundheitsbewusstsein und Lebenskompetenzen.
Demokratie stärken
Im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ werden Projekte und einzelne Aktionen unterstützt, die zu einem respektvollen und vielfältigen Miteinander beitragen. Ziel ist es, demokratische Werte zu fördern und Radikalisierung sowie gesellschaftlicher Polarisierung entgegenzuwirken.
Gefördert werden Projekte, Veranstaltungen und Aktionen zu den Themen
- Toleranz
- Vielfalt
- Rassismus
- Diskriminierung
- Empowerment
- Extremismus und
- Frieden
Weitere Informationen sind unter Demokratie leben! abrufbar.
Gewaltprävention
Ziel gewaltpräventiver Maßnahmen ist es, junge Menschen dabei zu unterstützen, Konflikte konstruktiv und ohne Gewalt zu lösen. Im Mittelpunkt stehen die Förderung sozialer Kompetenzen und die kritische Auseinandersetzung mit Vorurteilen.
Der EKJS koordiniert und fördert Projekte sowie Fortbildungen, die sich mit verschiedenen Formen von Gewalt beschäftigen. Dazu zählen Diskriminierung, körperliche, psychische, sexualisierte und digitale Gewalt.
Sexuelle Bildung
Sexuelle Bildung schafft Grundlagen für eine aufgeklärte, inklusive und selbstbestimmte Sexualkultur. Sie stärkt sexuelle Rechte und trägt zum Abbau von Diskriminierung bei.
Als Teil eines gelingenden Aufwachsens vermittelt sie altersgerechtes Wissen über den Körper, Verhütung, Schwangerschaft und sexuell übertragbare Infektionen. Darüber hinaus bietet sie Raum für Themen wie Prävention sexualisierter Gewalt, Geschlechtervielfalt und sexuelle Orientierung.
Im Fokus des EKJS stehen die Förderung eines positiven Körpergefühls, die Entwicklung einer selbstbestimmten sexuellen Identität sowie die Akzeptanz unterschiedlicher Lebensweisen.
Suchtprävention
In Kooperation mit verschiedenen Partner*innen werden Projekte und Fortbildungen angeboten, die über Risiken und Gefahren sowohl des stoffgebundenen als auch des nicht-stoffgebundenen Konsums informieren.
Ziel im EKJS ist es, Kinder und Jugendliche frühzeitig für körperliche und psychische Auswirkungen zu sensibilisieren und ihre Fähigkeit zu stärken, selbstbestimmte und verantwortungsvolle Entscheidungen zu treffen.
Weitere Informationen: Düsseldorfer Suchtprävention
Allgemeiner Jugendschutz
Der allgemeine Jugendschutz umfasst gesetzliche Regelungen zum Schutz von Kindern und Jugendlichen in der Öffentlichkeit. Dazu gehören unter anderem Bestimmungen zum Verkauf und Konsum von Tabak, E-Zigaretten, Shishas, Alkohol sowie zum Aufenthalt in Diskotheken und Clubs. Auch Altersfreigaben für Filme, Video- und Computerspiele sind Teil der gesetzlichen Vorgaben. Zu diesen Themen berät der EKJS Familien und Jugendliche.
Weitere Informationen bietet das Ordnungsamt.
Jugendarbeitsschutz
Das Jugendarbeitsschutzgesetz und die Kinderarbeitsschutzverordnung regeln, ob, wann und wie lange Kinder und Jugendliche arbeiten dürfen. Ziel ist der Schutz vor Überforderung, gesundheitlichen Risiken und Gefahren am Arbeitsplatz.
Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW hat auf seinen Internetseiten weitere Informationen hinterlegt.
Bei Theatervorstellungen, Musikaufführungen, Werbeveranstaltungen und anderen Produktionen, kann die zuständige Arbeitsschutzbehörde unter bestimmten Voraussetzungen eine Ausnahme bewilligen. Der EKJS bearbeitet hierzu die erforderliche Stellungnahme.
Auch dazu hat das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW weitere Informationen.
Der EKJS berät Familien und Jugendliche zum Jugendarbeitsschutz.
Medienschutz
Die Digitalisierung verändert unseren Alltag. Soziale Medien, Künstliche Intelligenz (KI) und Anwendungen wie ChatGPT sind längst Teil der Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen. Damit wachsen Chancen – aber auch Risiken.
Der Erzieherische Kinder- und Jugendschutz unterstützt mit Projekten und Fortbildungen, die Wissen vermitteln und Orientierung bieten. Ziel ist es, über aktuelle Entwicklungen zu informieren, digitale Kompetenzen zu stärken und gemeinsam Wege zu finden, wie Chancen genutzt und Risiken verantwortungsvoll begegnet werden kann.
Weitere Informationen
FLIMMO - Elternratgeber für TV, Streaming & YouTube
Medien kindersicher - Technischer Jugendmedienschutz
klicksafe.de - Die EU-Initiative für mehr Sicherheit im Netz
Elternratgeber SCHAU HIN! - Was Dein Kind mit Medien macht
JUUUPORT e. V. - Hilfe bei Cybermobbing & anderen Online-Problemen
Elterntalk
Elterntalk NRW ist ein praxisnahes und leicht zugängliches Präventionsangebot für alle Eltern. Im Mittelpunkt steht der offene Austausch über Erziehungsfragen – von Eltern für Eltern. Das Projekt schafft einen geschützten Raum für Begegnung, gegenseitige Unterstützung und wertschätzende Gespräche. Hier finden Eltern Zeit, ihre Erfahrungen zu teilen und voneinander zu lernen.
Weitere Informationen: Elterntalk NRW