Armin Kaster verwandelt die Ausstellungsräume des Theatermuseums in ein dreidimensionales Kunstwerk, bei dem es vieles sinnlich zu entdecken, ertasten oder erfühlen gibt und lädt auf diese Weise zum Eintreten in die Kunst ein. Diese neuen Räume sind in verschiedene Spielbuchten unterteilt, die thematisch und ästhetisch verschieden gestaltet als Kulissen für ein Theaterstück mit oder ohne Masken und Figuren genutzt werden können.
Die Ausstellung gibt eine Grundidee vor, auf die die Besucher reagieren sollen. Vom Tag der Eröffnung gestalten die Besucher dann den Fortgang der Ausstellung.
Während zahlreicher Workshops werden Schüler, Einzelpersonen oder andere Gruppen aufgefordert aus Materialien wie Pappe, Bambus, Stoff und Farben die Grundidee des Bühnenbildes weiterzuentwickeln. Sie bauen Requisiten, entwickeln Klänge und setzen Licht, um abschließend in dem von ihnen gestalteten Raum Szenen zu proben und den Raum zu bespielen.
Zum Ende der Ausstellung präsentieren Schüler öffentlich eine abendfüllende Aufführung.
Stand: März 2004