In mehreren Fachbesprechungen auf der Messe wurde die Düsseldorfer Präsentation durch das hohe inhaltliche Niveau der gezeigten künstlerischen Positionen, die untypische, nicht-kommerzielle kuratorische Ausrichtung, die dynamisch wechselnde Hängung und die qualitative Breite der vertretenen individuellen fotografischen Ansätze, als eines der konzeptuell prägnantesten Projekte der diesjährigen Ausgabe bezeichnet. Besonders hervorgehoben wurden, dass hier Fotografie als künstlerisches Medium in seinen diversen Identitäten und Aggregatzuständen präsentiert wurde. Traditionell mit und ohne Rahmung, als Handabzug, als Print, auf Glas und Folie, als analoge Diaprojektion von KI generierten Bilden, auf einem Screen, als Stoff, als bedruckter Sand, als performativ temporärer Inkjet-Print, als beschichtete Metalplatte, als Stuhl, Tisch, Lampe, als Hard-Drive-Disk und in verschiedenen installativen Kontexten.