Grundwasserverunreinigungen durch PFAS - Landeshauptstadt Düsseldorf

Obwohl PFAS - relativ gesehen - nur in geringen Mengen eingesetzt werden, sind sie bereits weltweit in den Umweltmedien und Organismen festgestellt worden. Wie gut sie am Boden anhaften, ist von den örtlichen Bodenverhältnissen abhängig und stoffspezifisch unterschiedlich.

Zwei bekannte Einzelverbindungen sind "Perfluoroktansulfonsäure" (PFOS) und "Perfluoroktansäure" (PFOA). Die akute Toxizität von PFOS und PFOA ist laut dem Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) gering. Kritisch wird aber die lange Persistenz im menschlichen Organismus bewertet.

PFAS-Verunreinigungen in Düsseldorf

PFAS-Verunreinigung Gerresheim

Im Jahr 2009 wurde eine Grundwasserverunreinigung durch PFAS in Gerresheim westlich der Straße "Nach den Mauresköthen" nachgewiesen, die offensichtlich ursächlich mit dem Löschschaumeinsatz beim Großbrand einer Lagerhalle im Jahr 2001 zusammenhängt.

Grundwasserverunreinigung durch PFAS in Gerresheim

PFAS-Verunreinigung Lohausen / Kaiserswerth

Im Jahr 2007 wurden erstmals im Rahmen der routinemäßigen Grundwasserüberwachung Grundwassermessstellen auch auf per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen (PFAS) untersucht und in einzelnen Messstellen in Lohausen und Kaiserswerth festgestellt.

Grundwasserverunreinigung durch PFAS in Lohausen / Kaiserswerth

Diese und weitere Grundwassermessstellen wurden auch in den Folgejahren beprobt und analysiert. Durch den Bau von neuen Grundwassermessstellen konnte im Herbst 2012 erstmals eine Kartierung der Ausdehnung der Grundwasserverunreinigung (Flächendarstellung) erstellt werden.

Grundwasserverunreinigung durch PFAS im Düsseldorfer Norden

PFAS-Verunreinigung Hilden / Benrath

Im Jahr 2014 wurde im Verunreinigungsbereich Hilden / Benrath erstmals eine zusammenhängende PFAS-Grundwasserverunreinigung ermittelt und seitdem weiter erkundet. Der Haupteintrag geht von einem Industriegelände nahe der Stadtgrenze zu Düsseldorf aus.

Grundwasserverunreinigung durch PFAS und CKW in Hilden / Benrath

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