Das Zero Waste Konzept liefert der Landeshauptstadt Düsseldorf einen Maßnahmenkatalog zur verbesserten Abfallvermeidung und Abfalltrennung, der mit der Bevölkerung zusammen konzipiert wurde und in den viel Fachwissen eingeflossen ist. Im Kern geht es um weitreichende Abfallvermeidung, die zur deutlichen Reduzierung von Abfällen führt und den Ausbau der Erfassung von Wertstoffen in der Kommune. Da es ein sehr großes Spektrum an Maßnahmen gibt, die eine Kommune aus personaltechnischen und finanziellen Gründen nicht alle zeitgleich beginnen kann, wurde ein weiterer politischer Beschluss gefasst, der die Schritte bestimmt, mit denen angefangen wird.
Der Ausschuss für öffentliche Einrichtungen, Stadtökologie, Abfallmanagement und Bevölkerungsschutz beschloss am 16. Juni 2025 einstimmig bei 19 Ja-Stimmen das Zero-Waste-Konzept für die Landeshauptstadt Düsseldorf und beauftragte die Verwaltung die folgenden in Abschnitt 11 des Konzeptes genannten Maßnahmen unmittelbar umzusetzen:
| ZV-1 | Die Verwaltung erstellt ein Feinkonzept zur weiteren Unterstützung bestehender Kooperationen im Bereich Lebensmittelrettung („Foodsharing-Hub“) |
| ZV-6 | Die Verwaltung erstellt ein Feinkonzept für den Einsatz von Wertstoffmobilen |
| BK-4 | Die Verwaltung erstellt Medienbeiträge zur Erhöhung der Transparenz der Abfallströme Düsseldorfs, finanziert aus dem bestehenden Haushaltsansatz „Geschäftsaufwendungen“ im Produkt Abfall |
| ÖV-5 | Feinkonzept zum Einsatz smarter Technologien in der Düsseldorfer Abfallwirtschaft wie KI-gesteuerter Bilderkennungssystemen für Müllfahrzeuge, Füllstandmessung öffentlicher Container/Papierkörbe und/oder digitalen Registrierungsverfahren für Wertstoffhöfe |