Mobilitätsstationen

Mobilitätsstationen

Mobilitätsstationen prägen zunehmend das Düsseldorfer Stadtbild und bieten vielfältige Leihangebote wie E-Scooter, Pedelecs und (E)-Autos sowie Abstellmöglichkeiten für private Fahrräder und Reparaturstationen. Gleichzeitig schaffen sie mit Bänken und Tischen Begegnungsorte für die Anwohnerinnen und Anwohner.

Was sind Mobilitätsstationen?

Fahrradabstellanlage am Friedensplätzchen; Fahrräder stehen dort unter einer Überdachung.
Mobilitätsstation Friedensplätzchen Fahrradüberdachung, © Connected Mobility Düsseldorf

Was sind Mobilitätsstationen?

Mobilitätsstationen sind neue, zukunftsorientierte Orte der Mobilität. Sie bündeln unterschiedliche nachhaltige Mobilitätsangebote an einem Standort und machen es Ihnen leicht, flexibel, individuell und umweltfreundlich unterwegs zu sein. Ob mitten im Wohnquartier, an Bahnhöfen und wichtigen ÖPNV-Haltepunkten oder an Orten öffentlichen Interesses – Mobilitätsstationen bringen Mobilität dorthin, wo sie gebraucht wird.

Angebote und Leistungen

Person hält an einer Reparaturstation für Fahrräder eine Luftpumpe. Vorne steht ein Fahrrad.
Reparaturstation, © Connected Mobility Düsseldorf

Angebote und Leistungen

Mit unterschiedlichen Angeboten werden die Mobilitätsstationen ihrem Standort individuell angepasst:

  • Leih-Fahrräder und -Lastenräder
  • Leih-E-Scooter
  • Carsharing-Fahrzeuge
  • Fahrradabstellanlagen, teils überdacht oder Fahrradstationen (verschließbare Abstellanlagen)
  • Reparaturstationen für Fahrräder
  • Ladestationen für E-Autos
  • Tische und Stühle, die zum Verweilen und auch zum Austausch mit Nachbarn und anderen Menschen einladen
  • Maßnahmen zur Klimaanpassung, wie Flächenentsiegelung und Dachbegrünung
  • Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit, wie Optimierung der Geh- und Radwege

Übersicht der Mobilitätsstationen - klicken Sie aufs Symbol für die Angebote der einzelnen Stationen

Auszeichnungen

Zwei Männer und zwei Frauen stehen frontal in einer Reihe und lächeln. In der Mitte halten eine Frau und ein Mann jeweils eine Urkunde zur Auszeichnung der Mobilitäts- und Fahrradstationen beim Eurobike Award.
Preisverleihung beim Eurobike Award (v. l.): Stefan Anderl (Rat für Formgebung German Design Council), Katharina Metzker (Amt für Verkehrsmanagement Düsseldorf), Dr. David Rüdiger (Connected Mobility Düsseldorf) und Martina Rumschick (Eurobike); © Connected Mobility Düsseldorf/André Stocker

Auszeichnungen

Die hohe Qualität der Düsseldorfer Mobilitätsstationen und Fahrradstationen wird nicht nur lokal wahrgenommen, sondern auch national und international ausgezeichnet. Gleichzeitig bestätigen positive Rückmeldungen der Nutzerinnen und Nutzer, dass das Konzept im Alltag überzeugt. 

Für mehr Informationen zu den Bürgerbeteiligungen klicken Sie hier.

 

Bürgerbeteiligung und Kooperationspartner

Person steht vor einer Stele auf der Text und ein QR-Code abgebildet sind.
Infostele Bedarfsabfrage, © Connected Mobility Düsseldorf

Bürgerbeteiligung und Kooperationspartner

Grundlage dafür ist die strategische Konzeption durch das Amt für Verkehrsmanagement, das die Mobilitätsstationen als Bestandteil einer nachhaltigen Mobilitätsstrategie weiterentwickelt.

Dabei werden Aspekte wie Klimaanpassung, Verkehrssicherheit, soziale Nutzung und ein sauberes Stadtbild von Beginn an berücksichtigt – zum Beispiel durch optimierte Verkehrsführungen, hochwertiges Stadtmobiliar, neue Grünflächen oder begrünte Dachflächen.

Mobilitätsstationen in der Zukunft

Überdachte Fahrradstation der Mobilitätsstation Hermannplatz, hell erleuchtet am Abend
Mobilitätsstation Hermannplatz Fahrradstation bei Nacht, © Connected Mobility Düsseldorf

Mobilitätsstationen in der Zukunft

Mit der im August 2021 beschlossenen stadtweiten Strategie verfolgt Düsseldorf das Ziel, ein Netz von 100 Mobilitätsstationen aufzubauen. Förderprojekte wie Multi-Mo-DUS – Multimodalität für lebenswerte Quartiere in Düsseldorf treiben diese Entwicklung gezielt voran.

Mobilitätsstationen schaffen attraktive Alternativen zum motorisierten Individualverkehr, fördern den Umstieg auf nachhaltige Mobilität und tragen zu einem lebenswerten, klimafreundlichen Stadtbild bei. Sie sind damit ein zentraler Baustein für die Mobilität und Lebensqualität der Stadt von morgen.

  • Kombilogo EFRE EU Die ersten sieben Mobilitätsstationen wurden durch das EFRE-Projekt gefördert.
  • Logo Europäische Union und Logo Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen Aktuell werden die Mobilitätstationen durch die Förderung der Vernetzten Mobilität und des Mobilitätsmanagements (FöRi-MM) gefördert.