Wissenswertes
Förderung
Die Umsetzungsstrategie Zukunft Innenstadt ist Bestandteil des Förderprojekts „KreativRaum D“ und wird durch das Bundesprogramm 'ZIZ – Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren' des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) gefördert.
Ziel des Projektes „KreativRaum D“ ist eine zukunftsfähige Transformation der Zentren zu leisten, um langfristig eine resiliente, nutzungsgemischte Zentrenstruktur zu entwickeln.
Bis Ende des Bewilligungszeitraums Ende 2025 wird das Erarbeiten der Umsetzungsstrategie mit bis zu 140.000 Euro Fördersumme (inklusive städtischen Eigenanteils) gefördert.
Ein zweiter Bestandteil des Förderprojektes „KreativRaum D“ ist der Aufbau einer Prozessstruktur zur Erschließung von Leerständen und temporären Nutzungen. Dieser Baustein liegt in der Verantwortung des Amtes für Wirtschaftsförderung.
Ein dritter Bestandteil sind Dialogformate rund um den Worringer Platz. Dieser Baustein liegt in der Verantwortung des KreativRaum D Teams.
Beteiligung
Der Prozess zur Erarbeitung der Umsetzungsstrategie Zukunft Innenstadt ist ein Anschlussprozess aus dem städtebaulichen Entwicklungskonzept Raumwerk D.
Obwohl der zeitliche Rahmen für die Erarbeitung - förderbedingt - mit weniger als einem Jahr sehr knapp bemessen ist, spielt Beteiligung auch in diesem Prozess eine wichtige Rolle.
Deshalb finden neben Abstimmungen innerhalb der Verwaltung auch halböffentliche Akteursworkshops sowie öffentliche Beteiligungsformate statt.
- Ein erster Akteursworkshop fand am 20. März statt. Daran nahm auch die eigens eingerichtete Bürgerinnenvertretung teil. So konnten die Perspektiven aus der Bürgerschaft in den Austausch mit den AkteurInnen der Alt- und Innenstadt einfließen. Über 60 engagierte Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Kultur, Soziales, Politik und Stadtverwaltung trafen sich, um über die Entwicklung des Stadtzentrums zu diskutieren. In dem Workshop wurden zehn identifizierte Herausforderungen und 34 Projektideen besprochen und in erste Ansätze für Zukunftsideen überführt.
- Im Anschluss daran lief über vier Wochen eine Onlinebeteiligung, bei der die identifizierten Herausforderungen sowie die Projektideen zur Diskussion gestellt wurden. Die Teilnehmenden konnten die Vorschläge über ein einfaches "Daumen hoch/Daumen runter"-System bewerten und Kommentare hinterlassen. Insgesamt gab es hier über 3.300 Rückmeldungen.
- Ein zweiter Akteursworkshop wurde am 04. Juni - erneut unter Teilnahme der Bürgerinnenvertretung sowie über 80 Personen aus der Akteurslandschaft - durchgeführt.
In mehreren Workshoprunden wurden die beim ersten Workshop entwickelten Ideen weiter konkretisiert und erste Ansätze für Zukunftsprojekte erarbeitet, die nun die Grundlage für den weiteren Prozess bilden.
Derzeit werden die Ergebnisse des 2. Akteursworkshops aufbereitet und für die nächste Phase der inhaltlichen Ausarbeitung vorbereitet.
Im weiteren Verlauf des Projektes ist zudem noch eine PopUp Beteiligung vorgesehen.