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1. Legt der Kommunale Wärmeplan fest, wie ich zukünftig heizen muss?

1. Legt der Kommunale Wärmeplan fest, wie ich zukünftig heizen muss?

Nein. Beim kommunalen Wärmeplan handelt es sich um eine unverbindliche strategische Fachplanung ohne rechtliche Außenwirkung. Aus der Einteilung in ein voraussichtliches Wärmeversorgungsgebiet nach dem Zielszenario für das Jahr 2045 entsteht keine Pflicht, eine bestimmte Wärmeversorgungsart tatsächlich zu nutzen oder bereitzustellen. Die Gebietseinteilung zeigt aber, dass dort entweder die dezentrale Wärmeversorgung, in der Regel über Wärmepumpen, oder die zentrale Wärmeversorgung über den Anschluss an das Wärmenetz mehrheitlich die wirtschaftlichste Option ist und sie ist somit eine hilfreiche Orientierung. 

2. Muss ich meine funktionierende Heizungsanlage außer Betrieb nehmen?

2. Muss ich meine funktionierende Heizungsanlage außer Betrieb nehmen?

Nein, funktionierende Heizungsanlagen, zum Beispiel Gasthermen oder Ölheizungen, können auch nach Inkrafttreten des Gebäudemodernisierungsgesetzes weiter genutzt werden.

3. Gas ist vergleichsweise klimafreundlich und war immer sehr günstig. Wieso sollte ich meine Energieversorgung umstellen?

3. Gas ist vergleichsweise klimafreundlich und war immer sehr günstig. Wieso sollte ich meine Energieversorgung umstellen?

Auch wenn moderne Brennwertkessel oder das Kraftwerk Lausward im Düsseldorfer Hafen sehr effizient arbeiten, verursacht die Nutzung von Erdgas zur Wärmegewinnung dennoch CO2-Emissionen. Durch die schrittweise Anhebung des CO2-Preises wird das Heizen mit Gas in den nächsten Jahren kontinuierlich teurer werden. Weiteren Einfluss auf die Preisentwicklung werden steigende Netzentgelte sowie die Einführung einer Grüngasquote/Grünheizölquote, die im Gebäudemodernisierungsgesetz geplant ist, haben. Diese kann zu Mehrkosten aufgrund der benötigten klimafreundlichen Brennstoffe führen.

Gleichzeitig werden die Kosten für regenerative Lösungen wie Fernwärme oder Wärmepumpen niedriger und durch gesteigerte Effizienz der Wärmebedarf sinken, sodass sich der Umstieg in jedem Fall auch finanziell lohnt.

4. Was passiert bei einem Defekt meiner Heizungsanlage?

4. Was passiert bei einem Defekt meiner Heizungsanlage?

Solange defekte Heizungsanlagen repariert werden können, dürfen sie auch weiter betrieben werden. Nur wenn der Schaden irreparabel sein sollte und eine neue Heizung eingebaut wird, sind die Vorgaben des Gebäudemodernisierungsgesetzes zu beachten.

Demnach gilt: Wird nach dem 29. Juli 2026 eine Heizungsanlage, die mit Gas, Heizöl oder Flüssiggas betrieben wird, in ein bestehendes Gebäude neu eingebaut, hat der Eigentümer des Gebäudes etwa sicherzustellen, dass ab dem 1. Januar 2029 mindestens 10 Prozent, ab dem 1. Januar 2030 mindestens 15 Prozent, ab dem 1. Januar 2035 mindestens 30 Prozent und ab dem 1. Januar 2040 mindestens 60 Prozent der mit der Anlage bereitgestellten Wärme aus klimafreundlichen Brennstoffen erzeugt wird. Hierzu zählen beispielsweise Biomethan, Bioöl oder grüner Wasserstoff.

Alle zu beachtenden Vorgaben, Alternativen und Übergangsregelungen, die beim Einbau einer neuen Heizungsanlage, die mit Gas, Heizöl oder Flüssiggas betrieben wird, zu beachten sind, ergeben sich aus dem Paragraphen 43 des Gebäudemodernisierungsgesetzes. Das Gesetz kann über den folgenden Link eingesehen und heruntergeladen werden: Gebäudemodernisierungsgesetz.

5. Sollte ich noch eine neue Gasheizung einbauen lassen?

5. Sollte ich noch eine neue Gasheizung einbauen lassen?

Für die Entscheidung, welche Art zu heizen auch langfristig am rentabelsten ist, sollte im Einzelfall immer eine qualifizierte Energieberaterin, ein qualifizierter Energieberater oder ein Heizungsfachbetrieb hinzugezogen werden. Das Heizen mit Gas wird sich in den nächsten Jahren aber erheblich verteuern und stellt meist keine wirtschaftliche Lösung mehr dar.

Zudem müssen beim Einbau neuer Heizungen die bereits unter Frage 4 beschriebenen Regelungen des Gebäudemodernisierungsgesetzes beachtet werden. Diese sehen jeweils ab den Jahren 2029, 2030, 2035 und 2040 steigende Mindestanteile an Biomethan, Bioöl, biogenem Flüssiggas, grünem, blauem, orangenem oder türkisem Wasserstoff einschließlich daraus hergestellter Derivate bei der Wärmeerzeugung mit einer neu eingebauten Gas-, Öl- oder Flüssiggasheizung vor. Exemplarisch für das Gebiet der Landeshauptstadt Düsseldorf zeigt die Potenzialanalyse der kommunalen Wärmeplanung allerdings, dass weder Biomasse noch grüner Wasserstoff in absehbarer Zukunft  in ausreichendem Maße verfügbar sein werden, um diese Anforderungen flächendeckend zu erfüllen.

6. Wird das Gebäude, in dem ich wohne, an die Fernwärme angeschlossen?

6. Wird das Gebäude, in dem ich wohne, an die Fernwärme angeschlossen?

Das Fernwärmenetz wird in vielen Bereichen Düsseldorfs erweitert. Der Wärmeplan und das Zielszenario der Wärmeversorgung im Jahr 2045 geben Orientierung darüber, in welchen Teilen der Stadt die zentrale Wärmeversorgung über den Anschluss an das Wärmenetz mehrheitlich die wirtschaftlichste Option ist.

Konkrete Informationen zum Zeithorizont und zum Vorgehen bei der Verdichtung sowie beim Aus- und Neubau des Wärmenetzes können bei den Stadtwerken Düsseldorf eingeholt werden. Der Webauftritt der Stadtwerke Düsseldorf zum Thema Fernwärme ist über den folgenden Link erreichbar: Fernwärme in Düsseldorf. Auf dieser Seite ist eine unverbindliche Information darüber möglich, ob der Ausbau der Fernwärme an einer bestimmten Adresse schon heute oder künftig geplant ist. Außerdem kann dort das Interesse an einem Fernwärmeanschluss angemeldet werden. 

7. Was kann ich tun, um den Energieverbrauch eines Gebäudes zu senken?

7. Was kann ich tun, um den Energieverbrauch eines Gebäudes zu senken?

Neben der Installation einer klimafreundlichen Heizungs- oder Klimatisierungsanlage sollte auch die Gebäudedämmung betrachtet werden. Zwar sind hier in der Regel die Investitionssummen höher als bei der Sanierung des Heiz- oder Klimatisierungssystems, der Energieverbrauch kann aber nachhaltiger gesenkt werden. Je besser das Gebäude gedämmt ist, desto geringer werden der Heiz- beziehungsweise Kühlbedarf sein. Dies wiederum beeinflusst, welches System nach der Sanierung im Optimalfall zum Einsatz kommen sollte und welche Investitions- und Folgekosten damit verbunden sind. So lohnt sich der Umstieg von alten Öl- oder Gasheizungen auf Fernwärme eher in weniger gut isolierten Altbauten mit einem hohen Energiebedarf. Eine Wärmepumpe eignet sich hingegen eher in Gebäuden, in denen der Strombedarf zur Beheizung durch eine energetische Sanierung bereits signifikant verringert werden konnte. In Gebäuden, die sich in einem energetisch schlechten Sanierungszustand befinden, kann der Einsatz von Wärmepumpen durch den hohen Stromverbrauch andernfalls zu entsprechend hohen Kosten und – je nach Strommix - Treibhausgasemissionen führen. 

Neben dem Heizungstausch und der energetischen Sanierung gibt es eine Reihe weiterer nicht- und geringinvestiver Maßnahmen, mit denen der Energieverbrauch im Alltag gesenkt und unmittelbar Energie für Heizung und Warmwasser eingespart werden kann: Vom Herunterdrehen der Heizung und dem Einsatz von Thermostaten über den hydraulischen Abgleich des Rohrnetzes im Haus bis hin zur Abdichtung von Türen oder dem Einsatz wassersparender Armaturen für Dusche oder Waschbecken.

8. Wo kann ich mich näher informieren und wie werde ich unterstützt?

8. Wo kann ich mich näher informieren und wie werde ich unterstützt?

Wenn Sie konkrete Fragen zu der zukünftigen Wärmeversorgung Ihrer Immobilie und zum Gebäudemodernisierungsgesetz haben, können Sie sich an die Serviceagentur Altbausanierung (SAGA) wenden. Die SAGA ist ein gemeinsames Beratungsangebot der Landeshauptstadt Düsseldorf, der Stadtwerke Düsseldorf und der Verbraucherzentrale NRW:
Website: Beratung - Landeshauptstadt Düsseldorf (duesseldorf.de)
Telefon: 0211/8921015

Allgemeine Informationen zu den Themen energetische Sanierung, erneuerbare Energien oder Förderung bietet auch das Klimamobil der Stadt Düsseldorf:
Website: Klimamobil - Landeshauptstadt Düsseldorf (duesseldorf.de)
E-Mail: klimamobil@duesseldorf.de
Telefon: 0211/8925063

Auch die Verbraucherzentrale NRW berät Sie in allen Fragen zur Energieversorgung unabhängig und kompetent. Vom kostenlosen Erstgespräch per Video oder Telefon oder in der Beratungsstelle bis zur günstigen Beratung durch Energieberaterinnen und Energieberater vor Ort werden zahlreiche Fragen beantwortet: Beratung zu Hause | Verbraucherzentrale Energieberatung (verbraucherzentrale-energieberatung.de)

Unternehmen finden aktuelle Informationen zu Energieeinsparungen und -effizienzsteigerungen sowie Informationen über Fördermöglichkeiten und Veranstaltungshinweise auch bei der IHK Düsseldorf unter ihk.de/duesseldorf/innovation-umwelt-energie/energie-und-klimaschutz.

9. Wo finde ich qualifizierte Energieberaterinnen und Energieberater?

9. Wo finde ich qualifizierte Energieberaterinnen und Energieberater?

Die Deutsche Energie-Agentur (DENA) betreibt eine Suchmaschine, über die qualifizierte Energieberaterinnen und Energieberater gefunden werden können: Energie-Effizienz-Experten (EEE)

10. Wo finde ich qualifizierte Handwerksbetriebe für den Einbau einer neuen Heizung, die Installation einer Photovoltaikanlage oder Sanierungsmaßnahmen an der Gebäudehülle?

10. Wo finde ich qualifizierte Handwerksbetriebe für den Einbau einer neuen Heizung, die Installation einer Photovoltaikanlage oder Sanierungsmaßnahmen an der Gebäudehülle?

Auf der Internetseite Lokales Handwerk können durch Eingabe des Standorts und der benötigten Leistung, beispielsweise „Wärmepumpe“ oder „Installation Photovoltaikanlage“, qualifizierte Handwerksbetriebe gefunden werden. Dieses Angebot stellt eine Auswahl der verfügbaren Fachbetriebe dar, die entsprechende Leistungen anbieten.

11. Wie kann ich mich fördern lassen?

11. Wie kann ich mich fördern lassen?

Die Landeshauptstadt Düsseldorf fördert die Durchführung zahlreicher Modernisierungsmaßnahmen. Hierzu gehören Dämmmaßnahmen, die Installation von Wärmepumpen und Photovoltaikanlagen, Solarthermieanlagen oder auch die Herstellung eines Fernwärmeanschlusses. Nähere Informationen finden Sie unter: Klimafreundliches Wohnen und Arbeiten - Landeshauptstadt Düsseldorf (duesseldorf.de). Hinweis: Aktuell keine Antragstellung möglich.

Darüber hinaus bestehen Förderprogramme des Landes NRW und des Bundes unter anderem in den Bereichen Energieversorgung, Gebäude und Wärme sowie Energie- und Ressourceneffizienz. Über diese informiert die Landesgesellschaft NRW.Energy4Climate in ihrem Förder.Navi. Privatpersonen, Unternehmen, gemeinnützige Organisationen und Kommunen können sich dort über Kredite, Steuererstattungen und Zuschüsse zur Förderung geplanter Maßnahmen erkundigen.

12. Wo finde ich Preisinformationen zu Fernwärme?

12. Wo finde ich Preisinformationen zu Fernwärme?

2024 startete eine Verbändeinitiative bestehend aus der Arbeitsgemeinschaft Fernwärme (AGFW), dem Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e. V. (BDEW) und dem Verband Kommunaler Unternehmen e. V. (VKU) die Preistransparenzplattform Fernwärme. Die Plattform leistet einen Beitrag für mehr Preistransparenz in der Fernwärme, indem eine Übersicht über die Fernwärmepreise in Deutschland gegeben wird. Zudem werden die Angaben zweimal pro Jahr ausgewertet und als Bericht auf der Webseite veröffentlicht. 

13. Werden nach Abschluss der Wärmeplanung alle Gebäude in der Stadt an die Fernwärme angeschlossen?

13. Werden nach Abschluss der Wärmeplanung alle Gebäude in der Stadt an die Fernwärme angeschlossen?

Nein. Aus dem kommunalen Wärmeplan folgt nicht, dass überall in der Stadt Fernwärmeleitungen verlegt werden.

Vielmehr wurde geprüft, in welchen Bereichen der Stadt entweder die dezentrale Wärmeversorgung, in der Regel über Wärmepumpen, oder die zentrale Wärmeversorgung über den Anschluss an das Wärmenetz mehrheitlich die wirtschaftlichste Option ist. Dabei stehen die Aspekte der langfristigen Versorgungssicherheit und Bezahlbarkeit der Wärmeversorgung für die Wirtschaft und alle Bürgerinnen und Bürger im Vordergrund.

Im Übrigen ist eine Verpflichtung zum Anschluss und zur Nutzung der Fernwärme in der Landeshauptstadt Düsseldorf aktuell nicht vorgesehen.

14. Wie funktioniert Fernwärme? Was sind die Vorteile?

14. Wie funktioniert Fernwärme? Was sind die Vorteile?

Bei der Fernwärmeversorgung gelangt die Wärme für Heizung und Warmwasser in der Regel über unterirdisch verlegte, isolierte Rohrleitungssysteme über eine betriebliche beziehungsweise eine Hausanschlussleitung direkt zu den Verbraucherinnen und Verbrauchern.

Vorteile, die sich daraus ergeben, sind unter anderem, dass eine eigene Heizanlage nicht mehr benötigt wird und auch Wartungskosten oder Kosten für den Schornsteinfeger oder die Schornsteinfegerin entfallen. Darüber hinaus leistet Fernwärme bei dem richtigen Energiemix einen Beitrag zum klimafreundlichen Heizen. So können verschiedene erneuerbare Energiequellen und unvermeidbare Abwärme, zum Beispiel aus Produktionsprozessen von Unternehmen oder aus Rechenzentren, in die Wärmeversorgung integriert werden.

Ein weiterer unmittelbarer Vorteil nicht nur für Düsseldorfer Bürgerinnen und Bürger, sondern auch für Kleinst- und Kleinunternehmen im Stadtgebiet ist außerdem, dass die Landeshauptstadt Düsseldorf den Neuanschluss an die Fernwärme innerhalb des Stadtgebiets mit dem Programm „Klimafreundliches Wohnen und Arbeiten in Düsseldorf“ unter bestimmten Voraussetzungen fördert. Informationen über die Konditionen erhalten Sie über den folgenden Link. Hinweis: Aktuell können in dem Programm keine Anträge gestellt werden. 

Umfangreiche Informationen zur Funktionsweise der Fernwärme und zu ihren Vorteilen aber auch zu Argumenten, die gegen Fernwärme sprechen können, erhalten Sie unter anderem auf der Webseite der Verbraucherzentrale über den folgenden Link. Darüber, ob sich Ihr Haus für Fernwärme eignet, können Sie sich außerdem im Rahmen einer neutralen und unabhängigen Energieberatung durch die Verbraucherzentrale bei Ihnen zu Hause informieren.

15. Wie klimafreundlich ist die Düsseldorfer Fernwärme?

15. Wie klimafreundlich ist die Düsseldorfer Fernwärme?

In Düsseldorf stammt die Fernwärme aktuell aus dem Heizkraftwerk Lausward, einem der effizientesten und leistungsfähigsten Gas- und Dampfturbinenkraftwerke weltweit, dem Biomasseheizkraftwerk in Garath und dem Kraftwerk Flingern, das mit dem Dampf der Müllverbrennungsanlage versorgt wird. Damit greift die Fernwärmeversorgung in Düsseldorf bereits auf eine sehr klimafreundliche Erzeugung zurück. Gleichzeitig muss die weitere Dekarbonisierung der Fernwärmeerzeugung vorangetrieben werden. Es werden kontinuierlich erneuerbare und klimafreundliche Wärmequellen identifiziert und entwickelt, wie beispielsweise die Nutzung unvermeidbarer Abwärme aus industriellen Prozessen. Ein umfassender Dekarbonisierungsfahrplan für die Fernwärmeerzeugung wurde parallel zur Kommunalen Wärmeplanung von den Stadtwerken Düsseldorf erarbeitet und eng verzahnt. Dieser Transformationsplan sieht den Einsatz weiterer grüner Erzeugungsanalagen wie eine Großwärmepumpe am Rhein und Geothermieanlagen in Flughafennähe vor. Weitere Informationen zur Dekarbonisierung der Fernwärme durch die Stadtwerke Düsseldorf finden Sie über den folgenden Link.

16. Wie funktioniert eine Wärmepumpe? Was sind die Vorteile?

16. Wie funktioniert eine Wärmepumpe? Was sind die Vorteile?

Eine Wärmepumpe nutzt zur Beheizung Umweltwärme, die sie, je nach Auslegung, zuvor der Luft, dem Grundwasser oder der Erde entzogen hat. Für diesen Prozess wird Strom benötigt. Wird dieser aus dem öffentlichen Netz bezogen, ist der Beitrag, den eine Wärmepumpenheizung zum Klimaschutz leisten kann, davon abhängig, wie groß der Anteil an Windenergie, Sonnenergie und anderen erneuerbaren Energien am Strommix ist. Eine Wärmepumpe kann aber auch mit Strom aus einer eigenen Photovoltaikanlage betrieben werden, was sowohl ökologisch vorteilhaft ist als auch eine Unabhängigkeit von steigenden Stromkosten mit sich bringt.

Ein weiterer unmittelbarer Vorteil nicht nur für Düsseldorfer Bürgerinnen und Bürger, sondern auch für Kleinst- und Kleinunternehmen im Stadtgebiet ist außerdem, dass die Landeshauptstadt Düsseldorf den erstmaligen Einbau von elektrisch betrieben Wärmepumpen mit dem Programm „Klimafreundliches Wohnen und Arbeiten in Düsseldorf“ unter bestimmten Voraussetzungen fördert. Informationen über die Konditionen erhalten Sie über den folgenden Link. Hinweis: Aktuell können in dem Programm keine Anträge gestellt werden. 

Umfangreiche Informationen zur Funktionsweise einer Wärmepumpe und zu ihren Vorteilen aber auch dazu, welche Voraussetzung ein Haus erfüllen muss, damit eine Wärmepumpe sinnvoll ist, sowie zu möglichen Argumenten, die gegen Wärmepumpen sprechen können, erhalten Sie unter anderem auf der Webseite der Verbraucherzentrale über den folgenden Link. Darüber, ob sich in Ihrem Gebäude der Einbau einer Wärmepumpe lohnt, können Sie sich außerdem im Rahmen einer unabhängigen Energieberatung durch die Verbraucherzentrale bei Ihnen zu Hause informieren.

17. Wann werden die Ergebnisse der Kommunalen Wärmeplanung veröffentlicht?

17. Wann werden die Ergebnisse der Kommunalen Wärmeplanung veröffentlicht?

Der Rat der Landeshauptstadt Düsseldorf hat in seiner Sitzung am  Donnerstag, den 18. Juni 2026, den Kommunalen Wärmeplan beschlossen und damit einen wichtigen Baustein auf dem Weg zu einer klimaneutralen Wärmeversorgung verabschiedet. Nun beginnt die Stadtverwaltung gemeinsam mit der Stadtgesellschaft, der lokalen Wirtschaft und den Stadtwerken Düsseldorf als zentralem Energieversorger mit der schrittweisen Umsetzung der im Wärmeplan enthaltenen Handlungsempfehlungen.

Der Wärmeplan steht über den folgenden Link zum Download zur Verfügung: Kommunaler Wärmeplan Düsseldorf.

Die Ergebnisse wurden außerdem in einer Broschüre zusammengefasst. Sie kann über diesen Link heruntergeladen werden: Broschüre zum Düsseldorfer Wärmeplan.

18. Wird die Kommunale Wärmeplanung aktualisiert?

18. Wird die Kommunale Wärmeplanung aktualisiert?

Der Kommunale Wärmeplan der Landeshauptstadt Düsseldorf wird gemäß dem Wärmeplanungsgesetz spätestens alle fünf Jahre überprüft und an neue Entwicklungen und Erkenntnisse angepasst.