Starkregenrisikomanagement der Landeshauptstadt Düsseldorf

Starkregenrisikomanagement der Landeshauptstadt Düsseldorf

Starkregen und die dadurch verursachten Überflutungen sind im Gegensatz zu Flusshochwassern nicht regional begrenzt sondern können überall auftreten.

Aufgrund des Klimawandels treten Starkregenereignisse öfter auf und können in ihrer Intensität zunehmen.
Urbane Gebiete sind aufgrund ihres hohen Grades an Versiegelung oft stärker von derartigen Ereignissen betroffen. Eine hohe Einwohnerdichte und oftmals vorhandene kritische Infrastruktur machen Ballungsgebiete besonders vulnerabel. Aus diesem Grund ist es wichtig, die Landeshauptstadt Düsseldorf an die Folgen des Klimawandels anzupassen und ihre Gesellschaft für die Risiken und Anforderungen zu sensibilisieren.

Für die Bürgerinnen und Bürger leistet die Starkregenberatung des Stadtentwässerungsbetriebes bereits einen wertvollen Beitrag. 

Die Verwaltung der Landeshauptstadt Düsseldorf verfolgt mit der Umsetzung des verwaltungsinternen Handlungskonzeptes Starkregen eine Verbesserung der Resilienz gegen starkregeninduzierte Überflutungen und eine Reduzierung der Überflutungsrisiken im Stadtgebiet (Starkregenrisikomanagement). Hierzu werden auf Grundlage der Starkregengefahrenkarte und von Erfahrungswerten Risikoanalysen durchgeführt und geprüft, welche Maßnahmen technisch realisierbar und zielführend sind.

Im Rahmen der Fortschreibung des Klimaanpassungskonzeptes der LHD wird auch ein Schwammstadtkonzept zum nachhaltigen urbanen Regenwassermanagement im Neubau und Bestand erarbeitet. In diesem wird nicht nur das Thema Starkregenrisikomanagement behandelt, sondern auch Maßnahmen zur Verdunstung, Versickerung, Rückhaltung und Nutzung von Regenwasser (Wasserbewusste Stadtentwicklung). Hierbei werden sowohl Neubaugebiete, als auch Maßnahmen für den Bestand betrachtet. Das Schwammstadtkonzept beinhaltet neben Anlagen der Blau-Grünen Infrastruktur auch technische Lösungen. Zusätzlich können Maßnahmen zur Entsiegelung und Begrünung damit ergänzt und kombiniert werden.

Informationen zum Thema (Fluss-)Hochwasser finden Sie hier.

Handlungskonzept Starkregen

Handlungskonzept Starkregen

Handlungskonzept Starkregen

Das kommunale Handlungskonzept zum Starkregenrisikomanagement wurde interdisziplinär in enger Zusammenarbeit mit zahlreichen Ämtern der gesamten Stadtverwaltung und federführend durch den Stadtentwässerungsbetrieb Düsseldorf erarbeitet und im Jahr 2024 durch die Verwaltungsspitze beschlossen. Es dient dazu, den aus dem Klimawandel hervorgehenden Wetterextremen in Bezug auf Starkregen langfristig noch besser begegnen zu können. Hierzu sind sowohl planerische und technische als auch organisatorische und administrative Maßnahmen innerhalb der Stadtverwaltung erfor­derlich.

Das Handlungskonzept Starkregen wird unter der Leitung der Stabsstelle Starkregenkoordination durch ein ämterübergreifendes Team umgesetzt. Es umfasst unter anderem planerische und technische Maßnahmen mit dem Fokus auf die Sicherstellung der Handlungsfähigkeit der Stadtverwaltung. Darüber hinaus wird geprüft, welche Maßnahmen auf dem Düsseldorfer Stadtgebiet für eine Verbesserung der Resilienz gegen starkregeninduzierte Überflutungen wirksam und umgesetzt werden können.

Maßnahmen

Starkregen-Retention

Starkregenretention hat zum Ziel, das bei Starkregen anfallende Niederschlagswasser schadlos zurückzuhalten. Hierzu sind sowohl Maßnahmen an der Geländeoberfläche geeignet als auch unterirdische Rückhalteeinrichtungen. 

Multifunktionale Fläche

Multifunktionale Flächen im Sinne der Starkregenvorsorge sind Flächen, welche einerseits dazu dienen im Starkregenfall anfallendes Niederschlagswasser zurückzuhalten oder abzuführen jedoch in der Regel für andere Zwecke zur Verfügung stehen, beispielsweise Grünflächen oder Sportplätze.

Notwasserwege

Notwasserwege dienen dazu, bei Starkregen anfallendes Niederschlagswasser  an Orte zu leiten, wo es keine Gefahr darstellt beziehungsweise keinen Schaden anrichten kann.

Wasserbewusste Stadtentwicklung

Wasserbewusste Stadtentwicklung hat zum Ziel, die Stadt und ihre Infrastruktur so zu gestalten, dass sie, dort wo es möglich ist, dem natürlichen Wasserhaushalt angeglichen wird. Hierzu können Maßnahmen der blau-grünen Infrastruktur, Entsiegelungen und Begrünungen dienen.

Kontakte

  • Starkregenrisiko-

    management

    E-Mail
  • Starkregenberatung
    Duygu-Pinar Sentürk
    Telefon 0211 - 8922724

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  • Starkregenberatung
    Philipp Schäfer
    Telefon 0211 - 8926763

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  • Hochwasserinformationen

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