Dokumentation Konferenz 2024 - Landeshauptstadt Düsseldorf

Eindrücke der Konferenz 2024

Dezernentin Cornelia Zuschke, © Dirk Rose

Eindrücke der Konferenz 2024

2024 fand die Konferenz erstmals in einem neuen Format statt. In zwei Gruppen wurde im Rahmen von Streifzügen durch Oberbilk und Friedrichstadt jeweils eine Einrichtung besucht, die ein positives Beispiel für erfolgreiche Quartiersarbeit darstellt. Für Oberbilk war es der Gemeinschaftsgarten in der Ellerstraße 130 und für Friedrichstadt das ‚zentrum plus‘ und Familienzentrum des Deutschen Roten Kreuzes in der Jahnstraße 47. Dort stellten die Verantwortlichen die Einrichtungen und ihre Bedeutung für das Quartier vor. Schnell wurde klar, dass die Angebote und die Orte selbst einen wichtigen Beitrag für viele Situationen im Alltag der Bewohner*innen leisten. Sie sind Orte der Begegnung, sie dienen dem Austausch, ermöglichen Teilhabe und sind obendrein noch gut für‘s Klima.

Weiter führten die Streifzüge die Teilnehmenden jeweils an Orte, die aus Sicht der Stadtentwicklung eine wichtige Rolle für das Quartier spielen, auch schon aus sich selbst heraus Qualitäten mitbringen, jedoch bisher eher untergenutzt sind und noch Verbesserungspotential haben. In Oberbilk wurde der sogenannten Dreiecksplatz (Dreiecksstraße) und in Friedrichstadt der Kirchplatz genauer unter die Lupe genommen. Die Teilnehmenden überlegten jeweils, mit welchen Maßnahmen oder kleinen Interventionen man künftig diese Orte zu Orten der Begegnung und mit mehr Aufenthaltsqualität gestalten kann.

Den Abschluss der Veranstaltung bildete ein gemeinsames Dinner in einem leerstehenden Ladenlokal auf der Friedrichstraße. Nach einem Inputvortrag von Ralf Zimmer-Hegmann vom Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung diskutierten die Teilnehmenden über das Erlebte. Die Beigeordnete für Planen, Bauen, Wohnen und Grundstückswesen, Cornelia Zuschke betonte anschließend: „Es ist wichtig, dass wir jedes Quartier mit seinen individuellen Begabungen und Problemlagen betrachten. Es geht vor allem darum, durch vielfältige gestalterische Qualitäten der gebauten und natürlichen Umwelt Lebensqualität, Heimatgefühl und Gemeinschaft zu schaffen.“